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Wie kann Gott verherrlicht werden (Teil 2)?

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Über den persönlichen und gemeindlichen »Lobpreis«

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Intro

Wir begannen vor drei Wochen, uns eingehend mit Psalm 145 zu beschäftigen. Bitte schlagt den Text schon einmal auf. Ich werde den Text gleich erneut von Markus vorlesen lassen.

Rückblick: Kunstfertigkeit

Im vorigen Teil hatte ich in einer längeren Einleitung auf die Kunstfertigkeit des Psalmes hingewiesen. Warum hatte ich das betont?
Es ist unser Glaube, dass in der Bibel mit ihren 66 Teilen heutiger Zählung nichts zufällig ist. Ja, Menschen haben die Texte verfasst und ihre menschlichen Eigenheiten sind im Text wiederzufinden. Aber bei allem menschlichen Eingebundensein ist niemals Heilige Schrift entstanden, nur weil ein Mensch sich das vorgenommen hat oder weil er seine eigenen klugen Gedanken niederschreiben wollte. Petrus formuliert:
2. Petrus 1,21 NBH
21 Denn niemals wurde eine Weissagung ausgesprochen, weil der betreffende Mensch das wollte. Diese Menschen wurden vielmehr vom Heiligen Geist gedrängt, das zu sagen, was Gott ihnen aufgetragen hatte.
Wie wir in der Predigt vom 13.09. hörten, befähigt der Heilige Geist Menschen, die Gott lieben, ihn zu verherrlichen und zu preisen - und zwar nicht nur laienhaft, sondern hier und da auch mit hoher Kunstfertigkeit und Weisheit. Er stattet sie sogar mit der Fähigkeit aus, andere hierin zu belehren und anzuleiten. Gott sorgt also dafür, dass seine Anbetung und Verherrlichung in Exzellenz geschehen können.

Gott nicht nur irgendwie anbeten!

Ich möchte lernen, Gott nicht nur “irgendwie” anzubeten. Gott ist es wichtig, richtig angebetet zu werden. Wolfgang Andler hat in der darauf folgenden Predigt erklärt, dass dies in z.B. “in Geist und Wahrheit” geschehen muss.
Folie linke Spalte

Ein rein äußerlicher Gottesdienst ist ekelhaft

Wahre Anbetung ist Ausdruck einer geistlichen Haltung. Sie ist etwas, was intensiv mit dem inneren Menschen verbunden ist. Ein lediglich äußerer Gottesdienst ist ekelhaft! Meditiert über Jes 1,11-17 und Psalm 51,18-21, falls Euch das nicht bewusst ist. Diesen Gedanke formuliert unser Herr Jesus ähnlich in Mt 23,25. Ein lediglich äußerer Gottesdienst ist für den Mülleimer.

Ein herzlicher Gottesdienst darf sich auch äußern!

Folie rechte Spalte, oberer Block
Wenn aber ein Gottesdienst einem zerbrochenen Geist und einem zerschlagenen Herzen entspringt, dann wird sich Anbetung auch äußern.
Ich weiß nicht, ob das Wortspiel bei jedem angekommen ist:
Rein äußerlicher Gottesdienst ist ekelhaft.
Aber ein herzlicher Gottesdienst darf sich äußern. Eine Anbetung, die sich vom Herzen nach außen ausdrückt, ist erlaubt und ist der Größe von Gottes Herrlichkeit angemessen!
Habt Ihr den Unterschied herausgehört? Könnte es sein, dass wir Christen wieder einmal vom berühmten Pferd fallen?: Völlig berechtigt lehnen wir eine Anbetung ab, die nur äußerlich ist. Was ist aber, wenn -wie David es so schön in Psalm 51,19 formuliert- ein zerbrochener Geist und ein zerschlagenes Herz vor Gottes Thron tritt, und ihn anbeten will für das, was er ist und was er in Zeit und Raum getan hat? Ist dann jegliche Äußerlichkeit verwerflich?
Folie rechte Spalte, unterer Block
Die kunstvoll gestaltete Stiftshütte,
die meisterlich nach Gottes Vorgaben hergestellte Kleidung des Hohenpriesters
und die fleißig und mühsam gedichtete Poesie z.B. in den Psalmen
zeigen: unserem Gott gebührt die beste Anbetung, die einem zerbrochenen Menschen möglich ist!
Mitunter ist dies nur ein unter Tränen gestammeltes Gebet.
Mitunter ist dies ein hilfloses “Sei mir armen Sünder gnädig!”.
Aber in der Gemeinschaft der Heiligen gibt es mehr als das - und ich lade ein, nein: ich rufe uns als Gemeinde dazu auf:
Lasst uns unserem Gott die uns bestmögliche Anbetung opfern, denn weniger wäre zu wenig.
Lasst uns ihm das Beste bringen, nicht das, was am Ende übrig bleibt.
Die Bibelkundigen unter Euch wissen, dass genau das schon die Regel im Alten Bund für Opfergaben war!
Im letzten Teil achteten wir mehr darauf, was uns Psalm 145 für das Gebet des einzelnen lehrt. Heute wollen wir den Bibeltext hören und uns aufzeigen lassen, was er uns für das gemeinsame Gebet, besser: Das Gebet der Heiligen in der Gemeinschaft sagt.

Hauptteil: Gemeinsame Anbetung

Textlesung

Psalm 145 NBH
1 Ein Lobgesang. Von David. Dich will ich rühmen, mein Gott und König, / deinem Namen immer und ewig lobsingen.2 An jedem Tag will ich dich loben, / deinen Namen preisen allezeit. 3 Groß ist Jahwe und sehr zu loben, / unerforschlich seine Herrlichkeit.4 Eine Generation rühmt der nächsten dein Werk / und erzählt von deinem gewaltigen Tun.5 Die herrliche Pracht deiner Majestät / und deine Wundertaten will ich bedenken.6 Von der Macht deiner furchtbaren Taten soll man sprechen, / und ich will erzählen, was für ein großer Gott du bist. 7 Die Erinnerung an deine große Güte sprudelt heraus, / sie jubeln vor Freude über deine Gerechtigkeit.8 Gnädig und barmherzig ist Jahwe, / voller Güte und langsam zum Zorn.9 Jahwe ist zu allen gut, / über seine Geschöpfe erbarmt er sich.10 Es loben dich, Jahwe, all deine Werke, / und deine Treuen preisen dich. 11 Sie sprechen vom Glanz deines Reiches, / sie reden von deiner Macht,12 damit die Menschen von deinen Großtaten hören / und von der Herrlichkeit deiner Regierung.13 Dein Reich ist ja ein Reich aller Zeiten, / und deine Herrschaft hört niemals auf. Jahwe ist verlässlich in allem, was er sagt, / und gnädig in allem, was er tut.14 Jahwe hält die Hinfallenden fest, / und alle Gestürzten richtet er auf.15 Alle blicken voller Hoffnung auf dich, / und du gibst ihnen ihre Speise zur richtigen Zeit.16 Du öffnest deine wohltätige Hand, / und alles, was lebt, wird durch dich satt. 17 Jahwe ist in allem Handeln gerecht / und voller Güte in allem, was er tut.18 Jahwe ist allen nah, die zu ihm rufen, / allen, die dabei aufrichtig sind.19 Die Bitten derer, die ihn fürchten, erfüllt er. / Er hört ihr Schreien und hilft.20 Alle, die ihn lieben, behütet Jahwe; / doch alle, die ihn missachten, vernichtet er. 21 Mein Mund soll Jahwes Ruhm verkünden; / und alles, was lebt, lobe seinen heiligen Namen - für immer und für alle Zeit.

Eine Analogie zum Warmwerden

Seit dem Beginn der Pandemie wird neben vielen Themen auch über Fußball gesprochen: Sollen Spiele in leeren Stadien stattfinden oder dürfen Fans teilnehmen?
In diese Diskussion möchte ich mich nicht einmischen, aber selbst mir als Nichtfußballer ist klar: Es ist eine Sache, ein Fußballspiel zu spielen und zu gewinnen... und eine ganz andere, hierbei zigtausende Fans vor Ort dabei zu haben, die anfeuern und jubeln.
Natürlich muss die Mannschaft alles liefern, was sie kann - sie ist verantwortlich für das Ergebnis. Aber sie spielen ja nicht um des Spielen willens, vermutlich auch nicht nur um des Geldes willen: Sie wollen Fans erfreuen, ihnen zeigen, was sie drauf haben, ihnen ein gutes Match liefern.
Ja, man kann zuhause an seinem Fernseher das Spiel alleine beobachten. Und man fiebert mit und freut sich. Das ist okay. Aber wenn ich das richtig überblicke, lädt man sich lieber Freunde ein, oder geht in eine Sportsbar oder in das sog. Public Viewing. Warum? Spielen die Jungs das Leder dadurch besser? Nein. Es ist aber etwas ganz anderes, wenn Fans sich zusammen freuen und jubeln. Man steckt sich gegenseitig an, weist einander auf gekonnte Spielzüge hin und ist natürlich schlauer als der Schiri und diskutiert heiß.
Dies ist eine schwache Analogie, aber ich denke, sie hilft uns zu verstehen:
Die Jungs auf dem Platz sind Fußballer. Ob ich ihnen zugucke oder nicht. Ob ich ihre sportlichen Erfolge anerkenne oder nicht.
Und Gott ist ein herrlicher Gott. Er ist nicht etwa großartig, weil wir ihn dazu gemacht hätten oder seine Exzellenz anerkennen. Das alte Lied nennt ihn: “Schönster Herr Jesus”. Ja, er ist schön! Er ist die Herrlichkeit, er ist prachtvoll, er ist die Majestät - alles ganz ohne uns.
Er war bereits prächtig, bevor der ersten Mensch von ihm geschaffen wurde.
Und er bleibt unverändert herrlich, wenn der Mensch den Dreck der Sünde wählt und sich von Gott abwendet.
Und was ist am Ende dieser Welt?
Matthäus 25,31 NBH
31 "Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und mit ihm alle Engel, wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen.
Gottes Herrlichkeit ist von äußeren Umständen oder menschlicher Anerkennung völlig unabhängig, Theologen sprechen daher von “Gottes innewohnender Herrlichkeit”.
Diese innewohnende Herrlichkeit verblasst nie und sie nimmt auch nie zu. Deswegen erscheint es widersinnig, wenn wir sagen, dass wir Gott “verherrlichen”.
Aber genau dazu fordert die Bibel uns auf: “Verherrlicht nun Gott!” (aus 1Kor 6,20).
Und Gott möge den Christen in Rom schenken, dass sie einmütig sein sollen, wie es Christus entspricht,
Römer 15,6 REB
6 damit ihr einmütig mit einem Munde den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus verherrlicht.
Eienrseits ist Gottes Herrlichkeit also unveränderlich, unabhängig, konstant, immer vorhanden - andererseits sollen wir Menschen ihn verherrlichen. Wie passt das zusammen?
Denken wir an das Fußballspiel ohne Zuschauer: Die Jungs haben trainiert und sie bringen ihr bestes. Aber wenn man ihnen zujubelt, ihre tollen Taktiken und sportlichen Kunsstücke bestaunt, dann bekommen sie die ihnen zustehende “Herrlichkeit”.
Ein Fußballsspieler wird vielleicht sogar besser spielen, wenn seine Fans ihn anfeuern - oder auch schlechter, wenn die Fans der Heimmannschaft beim Elfmeter störend grölen. Bei Gott ist das anders: Seine Herrlichkeit ist unbeschreiblich und unveränderlich. Aber wenn wir ihn loben, für das, was er ist und was er tat und tut und tun wird, dann geben wir ihm die Ehre, die ihm gebührt. Wenn wir uns treffen, um ihn anzubeten, wenn wir ihm sagen, wie viel wir schon von seiner unbeschreiblichen Herrlichkeit verstanden haben, dann bekommt er die Herrlichkeit, die seiner Herrlichkeit gebührt.
Schaut in Vers 7 des 145. Psalms: Wenn wir zusammenkommen, um “die Erinnerung an deine große Güte heraussprudeln” zu lassen”, dann können mehr Leute sehen, dass Gott des Lobes würdig ist. Und dieses Heraussprudeln kann sich in Gesang, Gebet, Dienen und Predigt ausdrücken (siehe Bob Kauflin. True Worship, 80)

Beobachtung aus Psalm 145

Lasst uns das noch einmal im Psalm 145 beobachten:

Ich

Folie (linke Spalte)
Fiel euch auf, wie David zwischen den Personen hin- und herzuspringen scheint? In den beiden einleitenden Versen spricht er von sich: Ich will erheben, ich will preisen, ich will loben - so auch der Schlussvers: Mein Mund soll Lob aussprechen. Das ist die Klammer um die Verse 3-20, wo über das Wesen und die Werke Gottes mit großartigen Worten geschrieben wird.

Sie

Aber im Schlussvers heißt es dann “alles, was lebt, lobe seinen heiligen Namen” (NBH). David will loben, er ganz persönlich. Aber er schreibt diesen kunstvollen Psalm nich nur für sich. Es geht nicht nur um David, die Perspektive seines Gebets, seines Lobes, seiner Begeisterung von Gott ist viel viel größer.
Folie (rechte Spalte)
Schaut in Vers 4: Da ist dann die Rede von “sie sollen reden”, “sie sollen verkünden”. Wer ist dieses “sie”? Elberfelder und Schlachter redet von “den Geschlechtern”.
Es geht hier nicht um Geschlechter im Sinne von männlich-weiblich. Es geht um Generationen, um Menschen einer gewissen Altersspanne, die Menschen einer anderen Altersspanne etwas weitergeben. So übersetzt auch die NBH sehr gut: Eine Generation rühmt der nächsten die Werke Gottes, seine Machttaten, die herrliche Pracht seiner ewigen Majestät. Ich denke, dass hier mindestens die Älteren gemeint sind, die den jüngeren etwas weitergeben.
Vers 6: Sie sprechen einerseits von der Macht der furchtbaren Taten Gottes, aber in Vers 7 sprudeln sie regelrecht über vor Erinnerung an Gottes Güte!
Wenn wir an die Geschichte Israels denken: Was hatten da die älteren Generationen den jüngeren mitzugeben!
Die Älteren haben Kadesch-Barnea erlebt, wie der Unglaube im Volk um sich griff und sie deswegen das Verheißene Land nicht einnehmen durften.
Sie hatten aber auch die eherne Schlange auf der Stange erlebt und gesehen, wie jeder, der auf sie schaute, gerettet wurde.
Jeder, der mit Gott etwas erlebt, erzählt davon weiter: Ob es die Gottesfurcht oder die Freude an der Güte Gottes beflügelt: Reden, berichten, preisen, loben,jubeln und übersprudeln!

Alle gegenseitig

Besonders deutlich wird dieses wechselseitige Miteinander in den Versen 5 und 6:
Vers 5a: Sie sollen reden von der herrlichen Pracht der Majestät Gottes
und David sagt in 5b (zweiter Teil des Verses) "Ich will deine Wunder bedenken". Die anderen reden, er hört zu und er will das Gehörte bedenken.
Dasselbe in Vers 6: Sie sollen sprechen von der Kraft der furchtbaren Taten -
6b: David will von den Großtaten erzählen.
So sind alle beteiligt: Reden und bedenken, sprechen und erzählen. Gegenseitig reden die Frommen über das, was Gott ist und tut.
Und dieses wechselseitige Miteinander führt dann zu etwas sprachlich interessanten: In Vers 10 sagt David, dass die Werke Gott preisen. Wie können denn Werke preisen?
Tun sie das alleine? Nein, die Werke preisen zusammen mit den Frommen. Nun, eigentlich können Werke nicht reden oder jubeln, oder? Aber indem jeder Zeugnis gibt über den biblischen Gott und die, die gerade nicht reden, stattdessen zuhören und das Gehörte bedenken, wird das alles zu einem Lobpreis für Gott. Und das geht deutlich über den Kreis der Frommen (Formulierung in Vers 10) hinaus: Diese Berichte von Gottes Macht und der Herrlichkeit, nein: der prachtvollen Herrlichkeit seines Reiches wird in Vers 11 “allen Menschenkindern kundgemacht”: Unser Jubel soll nicht nur in der Kirche stattfinden, sondern nach draußen schallen!

Himmlische Regionen

Und dies sogar gegenüber den himmlischen Regionen!
Epheser 3,10 SLT10 damit jetzt den Fürstentümern und Gewalten in den himmlischen Regionen durch die Gemeinde die mannigfaltige Weisheit Gottes bekanntgemacht werde,
Die vielfältige Weisheit Gottes, dies ist ein Aspekt seiner Herrlichkeit, soll durch die Gemeinde bekanntgemacht werden.

Gemeinsam preisen und anbeten!

Gott wird verherrlicht durch sein Volk, durch seine Gemeinde, nicht nur durch Individuen. Gott zu loben, ist keine Sache nur für das stille Kämmerlein. Ich denke, dass es im besten Fall dort anfängt. Aber sicherlich kann man Anbetung auch durch das Zuhören lernen. Zuhören, wie andere Gott in seinem Wesen und seinen Werken verherrlichen. Wie aber sollen sie hören und lernen, wenn keiner spricht und lehrt? Geschwister, und vor allem: Brüder, lasst uns da an die Nase fassen, vielleicht sogar möchte der eine sich da mal dolle zwicken!David hatte Gemeinschaft mit Gott als er alleine seine Schafe hütete, aber sogar er sagt:
Psalm 35,18 REB18 Ich werde dich preisen in der großen Versammlung, unter zahlreichem Volk dich loben.
Er möchte nicht Gottes Herrlichkeit für sich behalten, während er auf der Wiese einen Psalm dichtet und komponiert. Er will die Freude an und über Gott mit anderen teilen.Ich kann nicht müde werden daran zu erinnern, dass Paulus in Eph 1 dreimal ausdrücklich sagt, dass wir Christen zum Preise seiner Herrlichkeit geschaffen sind. Das ist Gottes Priorität für unser Leben. Jesus war auf der Erde, um den Vater zu verherrlichen! Und nun ist dies unser Auftrag. Werden wir wie Jesus sagen können:
Johannes 17,4 REB4 Ich habe dich verherrlicht auf der Erde; das Werk habe ich vollbracht, das du mir gegeben hast, daß ich es tun sollte.
Johannes 17,6 REB6 Ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Dein waren sie, und mir hast du sie gegeben, und sie haben dein Wort bewahrt.

Abschluss

Am Ende wird manchmal eine Auflistung erwartet, was der Zuhörer mit dem Gehörten anzufangen habe. Ich denke, dass das heute nicht nötig ist. Der Text hat hoffentlich belehrt und unterwiesen. Indem du dich mit dem Beschriebenen vergleichst, war es vielleicht auch eine Überführung und Zurechtweisung. Vielleicht ist es auch eine Ermunterung und eine Ermutigung. Vielleicht fängst du draußen bereits damit an; vielleicht musst du es erst einmal mit Gott besprechen, warum die kein Lautsprecher der Güte Gottes bist. Eines ist sicher: Gott ist so außerordentlich und seine Taten sind so wunderbar, dass sein Name, das ist sein ganzes Wesen, gelobt werden muss!Ich möchte Euch abschließend ein Kunstwerk vorführen, dass die Verherrlichung des Namens Gottes zum Ziel hat. Dieses Kunstwerk tut in meinen Augen vieles von dem, was der Psalm 145 beschreibt. Er besteht aus mehr als nur Worten - so wie der Psalm 145 nicht nur aus lehrmäßig korrekten Worten gebildet ist. Der Psalm ist kunstvoll als Akrostichon gebildet. Und ich möchte euch viele junge Leute vorstellen, die miteinander von der Größe Gottes spielen und singen - und die sich gegenseitig und ihre Zuhörerschaft zum Lob des Namens Gottes einladen, auf eine sehr herzliche und einladende Art und Weise. Ich bin Gott dankbar für die Vielfalt von gaben, die man in diesem Kunstwerk sehen kann. (es folgt das Stück Excellent, arrangiert und vorgeführt von Christian Baptist University Orchestra & Choir unter der Leitung von Dr. Judd Bonner), Link: https://youtu.be/zjoiBJTpx-8 und https://vimeo.com/114677398
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