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Predigt (unbenannt)

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Notes
Transcript
Berlinprojekt Predigt
Jahresabschluss und Anfang liegt in der Luft. Eine Erwartung auf neues und vll. auch Sorge.
ZEIT - Gutes Ende, zwischen Weihnachten und Neujahr.
Das beruhigende ist, es muss nicht alles erdigt und abgeschlossen sein, denn ein gutes Ende muss kein perfektes Ende sein. Was soll schließlich noch kommen, wenn alle Wünsche erfüllt sind? Womit sollte man dann neu anfangen?
Für mich beruhigender Gedanke, da ehr ein Jahr mit offenen Enden war.
Weihnachten bedeutet einen neuanfang zu feiern. Den die gläubigen hilft, das neue Jahr beginnen zu können. Rituale helfen uns dabei, was neues zu starten, ins neue Jahr.
Jahresrückblick machen, welche Höhepunkte usw.
Neujahrsbaden!
Schreibtisch aufräumen.
Neues Jahr ist für mich was positives. Da steckt was schönes drin in einem neuanfang. Die Hoffnung das das neue Jahr besser wird. Und gut wird.
Oder GEdanken wie, nicht genau so schlecht wie letztes Jahr. Das ist natürlich Typsache.
Ich weiß nicht wo ihr grade Stimmungsmäßig da drinsteckt. Und das beginn von einem neuen Jahrzehnts verstärkt das nochmal.
In vielen Kulturen wird dieser neuanfang gefeiert. Es ist der Wunsch von uns das es nicht nur ein guter Start sondern ein gutes Jahr geben.
Mit Prognosen versuchen wir das zu festigen
Neugierde und Sorge bei einem neustart.
Hilferuf
In der Geschichte, lesen wir den Ausruf des Vaters. Und er braucht Hilfe für seinen Sohn, der von einem bösen Geist kontrolliert wird, und der immer wieder sowas wie einen Epileptischen Anfall auslöst.
Und wir müssen uns mal da in die Lage des Vaters hineinversetzen. Die permanente Sorge über sein Kind. Der Wunsch, diesem Jungen eine unbeschwerte Kindheit zu verschaffen ohne Lebensgefahr, ohne Scham ohne Ausgrenzung. Wahrscheinlich wurde diese Familie gemieden, der Vater muss erschöpft sein und am Ende der Kräfte.
Umso erstaunlicher, dass dieser Vater Jesus und die Jünger aufsucht. Irgendwie scheint er doch Hoffnung zu haben, das sein Sohn gesund wird.
So bittet er die Jünger, ihm zu helfen. Aber sie können es nicht, sie haben keine Macht. Der Vater spricht Jesus direkt an: und sagt: Wenn du kannst, dann hilf uns. hab erbarmen mit uns Anders ausgedrückt: Wenn du die Macht hast, dann hilf uns.
In diesem “Wenn” hat Jesus etwas herausgehört, eine Sorge und Angst, dass er genau so ohnmächtig sein könnte wie die Jünger. Ein “Wenn” das sagt: wahrscheinlich kannst du es nicht, aber....
Da hat Jesus einen Zweifel erkannt und er fordert ihn heraus ehrlich zu sagen, was er will. Er sagt quasi: An mir liegt es nicht, ich kann und ich will, es liegt an deinem Vertrauen. was willst du? Sei ehrlich!
Er möchte ein Ehrliches Bekenntnis. Er schaut direkt in sein Herz.
Und der Vater schreit: Ich glaube, hilf meinem Unglauben!
Dieser aufschrei ist kein imperativ, sondern ein ehrlicher Hilferuf. Glaube und Zweifel stehen nebeneinander. Beides ist wahr. Er glaubte und Zweifelte. Eer bekennt beides: Glaube und seinen Unglauben.
In dem Moment wo er: "ich glaube” sagt, weiß er, dass sein Glaube nicht bloß eine Frage des festen willens ist, wie entschlossen er glaubt, sondern das er auch selber zweifelt. Deshalb bitte er nicht nur wegen seines glaubens, sondern auch für hilfe für seinen Unglauben. Er wird auch unsicher.
Er bittet für seinen Unglauben. Er bittet für seinen Sohn zu handeln, sondern auf den Glauben den er hat. Er bittet Jesus seine sChwäche zu sehen und trotzdem zu handeln. Seine Ehrlichkeit, seine Demut zu sehen, sein Bedürfnis zu sehen.
Und das war entscheidend für Jesus. Das war der Wirkliche punkt für Jesus. Das vertrauen auf Jesus vergebender Gnade. Die seinen unglauben bedeckt. Ein ehrliches Bekenntnis, trotz seiner Zweifel, trotz seines Unglaubens.
Ein theologe sagt: Er suchte Zuflucht zu Jesus starkem Erbarmen sucht. Ein Erbarmen, dass ihn trotz seines Makels in seiner Bitte nicht verstößt. Jesus hat den ehrlichen Hilferuf erhöhrt.
Diese Bitte um Gnade, macht mir Mut für meinen Glauben an Gott. Ich kann mich da wiederfinden, Ich glaube hilf meinem Unglauben. Glaube und Zweifel die Nebeneinander stehen dürfen.
Dieser Hilferuf, kann uns Mut machen, uns zu trauenehrlich zu Gott sein. Wir dürfen bekennen, dass wir glauben, aber auch unsere Zweifel haben und uns wünschen, dass Gott nach unserem Glauben handelt und unsere Schwäche bedeckt.
Ich wünsche mir, dass dieses Gnadenprinzip durchkommt. Das ich das selber erlebe und danach handeln kann.
Nämlich nicht und danach handeln, was andere mir bieten können, oder was sie mir bringen.
Oder das ich selber nicht danach beurteilt werde, was ich kann oder was ich schaffe, sondern auch gnädig und geduldig mit der Seite bin, wo ich es nicht schaffe, oder wo ich versage. wo ich unglauben habe.
Mit der Seite wo ich schwächen habe und mir gnade entgegengebracht wird und ich bei anderen genau das gleiche zulasse.
Bei Gott finde ich jemanden, der meinen glauben sieht und der meine Zweifel und unglauben sieht und wo ich den bekennen darf.
Und ich darf darauf vertrauen, dass Gott nicht danach handelt wie stark ich glaube oder wie fest ich glaube, sondern er meine Schwäche sieht und mich trotzdem annimmt und für mich handelt. Wie bei dem Vater.
Gott ist jemand bei dem ich das erfahren kann, dass er nach seiner Gnade und Barmherzigkeit handelt.
Das bedeutet, das nicht nur die starken, die alles selber schaffen , die sind denen geholfen wird. Also nicht im sinne von: Wer glaubt kann alles, wenn du nur stark genug glaubst, dann bekommst du alles.
sondern. Gott ist nichts unmöglich, vertraue dich ihm an, auch deinen Unglauben! Und deine Schwäche, er wird sie becken.
Könnte diese unverdiente Gnade uns nicht von innen hinaus verändern?
Dieses Gnadenprinzip zu leben? Indem wir selber das bei Gott erleben, eine Liebe die uns so radikal anders behandelt. nicht nachdem was wir liefern und leisten können. sondern uns einen Raum öffnet wo wir selber heil werden und gestärkt werden.
2. Klageruf
Der Vater hatte lange ausgehalten mit seinem Sohn und selbst nach langer Zeit glaubte er noch.
Er sagt nicht: Lasst mich in Frieden mit eurem frommen Gerede. Ich bin enttäuscht zu Gott.
Er hätte allen Grund dazu, aber sein Glaube ist noch da. Trotz erschöpfung ist er noch bei Gott.
Heinrich Bett von Strom`?!
Glaube lässt uns nicht alles verstehen, aber hilft uns das nicht verstehen auszuhalten.
Vielleicht war es der glaube an Gott der den Vater dazu gebracht hat auszuhalten.Der Ausruf klingt daher wie ein Klageruf: Ich glaube doch, hilf meinem Unglauben.
Ein Klageruf der die Warumfrage impliziert:
Warum musste mein Sohn all die Jahre leiden.
Darum fällt es mir vielleicht auch schwer zu glauben.
Eine Warum frage die uns auch berührt.
Ich glaube, aber warum bin ich noch alleine?
ich glaube, aber warum gibt es so viel ungerechtigkeit in der Welt?
ich glaube, aber warum kann ich kein Kind bekommen?
Ich glaube, aber warum komme ich jobmäßig nicht voran.
usw.
Diese Warum Fragen sind wichtig, weil sie den Raum öffnen für unsere Klage öffnen und dadurch halten wir die Verbindung zu Gott. Hilf meinem Unglauben!
Ist keine Zauberformel, aber es ist ein Klageruf der die Verbindung zu gott hält und uns hilft das nicht verstehen auszuhalten.
In dieser Verbindung, öffnet sich ein Raum in dem Dinge möglich werden, die unser verstehen übersteigt.
3. Vertrauensruf
Der Vater möchte sagen: Ich möchte an dich Jesus glauben, ich vertraue mich dir an. Dieser Ruf ist eine Einladung an uns: Gott zu vertrauen, der sich in Jesus gezeigt hat.
Unser Vertrauen und unser Zweifeln bezogen auf das Jahr was vor uns liegt.
Es ist eine Einladung, die sich danach sehnen ihr leben immer selbst kontrollieren zu wollen.
Wir sind eingeladen uns selbst und unser Leben Gott anzuvertrauen. Dinge nicht selber zu erzwingen, sondern Gott mit einzubeziehen und ihn zu bitten. Das bedeutet ihm Raum zu geben. Für das neue was er in uns bewirken möchte. Und so werden wir mehr und mehr wir selbst, nicht durch krampfhafte kontrolle.
es Ist auch eine Einladung an alle die auf der Suche sind. Indem wir vertrauen können. Vielleicht ist es
Gott ist der einzige, den wir uns ganz überlassen können ohne uns selbst zu verlieren. Das spannende ist, dass wir uns bei Gott erst richtig selbst finden.
Wie suchen und finden wir Gott?
Joseph Bois: Menschen sind eine Bodenstation für etwas größeres.
christus erschöpft sich nicht in diesem historischen Ereignis, sondern er ist eine Kraft, eine göttlich menscheliche Kraft die für einen Moment in den historischen Kontext gerät. Dieses Bild von christus kann heute nicht mehr mit dem äußeren auge wahrgenommen werden, sondern es muss mit einem inneren auge wahrgenommen werden. In diesem inneren Auge zeigt sich was aus der auferstehung jesu
geworden ist. Er ist nicht verdampft oder verflüchtigt, die frage ist. wo ist er jetzt? Wer mit dem inneren auge lernt zu schauen, sieht das er längst wieder da ist. nicht mehr in einer physischen Form, sondern in einer für das äußere Auge unsichtbaren Substanz. Ein weg mit dem inneren auge sehen zu lernen: in den Ruf einzustimmen. Gott zu sagen: Ich glaube, hilf meinem Unglauben.
Es ist ein Vertrauensruf den wir uns trauen dürfen zu sagen. Immmer wieder in diesem Jahr. Immer wieder auszurufen. Manchmal ganz leise, manchmal ganz laut.
Es ist ein Ruf des Vertrauens und den wir anrufen, der wird helfen!
Als Abschluss ein Satz: Dich soll nichts verwirren, nichts soll dich erschrecken, alles geht vorüber, Gott zieht nicht um, Gott bleibt bei dir, die Gelduld erreicht alles, wer Gott zu Gast hat, dem fehlt nichts, nur Gott genügt.
Ich lade euch ein mit einzustimmen: Gott ich glaube, hilf meinem Unglauben.
Potsdam Mittendrin Predigt
Eigenschaften von Gott
Übernatürlich!
Aufklärung: Was ist übernatürlich und was ist natürlich.
Natürlich ist Natur, Universum, Wissenschaft
Übernatürlich: Glaube, Religion, Gott
diese Trennung ist ziemlich fatal. Die hat dazu geführt das der Bereich des Natürlichen eine Gottfreie Zone ist.
Übernatürliches gibt es dadurch nur in exztrem situationen. In aussergewöhnlichen Ereignissen.
Das führt dazu das manche christen sehr auf das übernatürliche, auf Wunder, auf extreme Ereignisse fokussiert sind. Sie laufen jedem Wunder hinterher. Und bei Leuten die nicht glauben, führt das dazu, dass sie denken: Solange ich kein Wunder erlebt habe, kann ich auch nicht glauben.
wieso glauben, wenn ich nichts krasses erlebt habe.
Die Bibel hat eine andere Sicht. Übernatürlich heißt, dass Gott der Schöpfer von allem ist.
Das es keine Realität gibt außerhalb von ihm oder ohne ihn.
Es gibt auch unterschiedlichste Möglichkeiten wie Gott wirkt. Er hält die Planeten auf ihren Bahnen.
Er lässt den Wasserkreislauf funktionieren. Und die regelmäßigen Dinge, zeigen, dass Gott ein zuverlässiger Gott ist.
Und dann gibt es außergewöhnliche Dinge, die Gott tut, wie z.B. Wasser in wein verwandeln. Ein Wunder.
die Zeigen, dass Gott souverän ist. Das er tun und lassen kann was er will.
Das heißt, Gott kann auf gewöhnliche Weise erleben werden. wenn man raus geht und spazieren geht und die Sonne genießt. Wenn man Gemeinschaft hat, wenn man die Bibel liest. Also normale sachen.
Gewöhnliche Sachen sind viel ungewöhnlicher als wir denken. Und je mehr wir rauskriegen über die Welt, desto mehr stauen wir.
Ein satz zum nachdenken: Das übernatürliche ist viel natürlicher als wir denken, und das natürliche viel Übernatürlicher als wir meinen.
Die Bibel benutzt das Wort übernatürlich gar nicht , sondern er sagt, dsas Gott wunder tut.
Verrücktes Zeug.
Ein Beispiel, wo Gott wunder tut.
Folgende Skala - 4 Punkte. Wo sortierst du dich ein?
Ich glaube es gibt übernatürliches und bin offen dafür in jeder Form!
Ich glaube es gibt übernatürliches und ich bin offen für manches davon.
Es kann vielleicht übernatürliches geben, aber ich bin skeptisch.
Es gibt nichts übernatürliches und ich bin mir dessen sicher.
Wo sortierst du dich ein?
Ich stehe, bei 2. Bin nicht ganz sicher ob es das gibt. Es gibt in mir einen kleinen Skeptiker.
Da ist was in mir, was immer zweifelt.
Ich bin der einzige in meiner Klasse der das glaubt, kann das alle so richtig sein?
Ich bin mittlerweile überzeugt, dass die Auferstehung von Jesus wirklich passiert ist.
Nach vielen Überlegungen usw.
Aber der Skeptiker ist damit noch nicht erledigt. Und manchmal, wenn ich dinge in der Bibel lese, dann fällt mir das schwer das zu glauben.
Hier in der Geschichte stelle ich mir wirklich die Frage: gibts wirklich Dämonen. War das nicht einfach nur Epilepsie und die wussten das damals einfach nicht?
Kleine Anmerkung: Das Markusevangelium unterscheidet zwischen Heilungswundern und Dämonenaustreibung.
Ich vermute das es hier beides ist. Der text ist recht klar, es ist nicht nur ein Epileptischer anfall.
Die Frage ob es Dämonen gibt, ist für dein Weltbild entscheidend, aber für die Predigt ist es gar nicht so wichtig wie du darüber denkst. Du kannst es auch als Heilungswunder betrachten.
Ich möchte heute nicht nur den Skeptiker zu Wort kommen lassen, sondern auch die Zweifel anzweifeln.
Ich möchte nicht nur den Skeptiker die Stimme lassen, sondern auch ein Skeptiker von dem sein. Skeptiker vom Skeptiker.
Tue auch du das! Die Bibel ist voll von Skeptikern und Zweiflern und Gemeinde sollte ein Ort sein, wo Skeptiker und Zweifler willkommen sein sollen. Wo die sich wohl fühlen sollen.
Gemeinde ist ein Ort, wo man diesen Zweifeln auf den Grund gehen kann.
3 Punkte
Generation U - Im Vorstellungsgespräch
Generation U - Im Umbruch
Generation Ü - am überholen
Punkt 1
Text mit einem Vater und der Junge von ihm leidet. Schlimme Symptome. Und der Vater hat gehört da gibt es Jesus und der kann heilen. Aber er kann Jesus nicht finden, also geht er zu seinen Jüngern. Die habne ja auch wunder getan. Die können bestimmt auch helfen.
Die Jünger probieren es, aber die schaffen es nicht. Große Blamage eigentlich für die Jünger. Jetzt kommt Jesus und fragt: Was ist denn hier los und der Vater erzählt seine Situation.
Wie reagiert Jesus?
Er sagt: oh was sagt ihr denn für eine ungläubige Generation. Wie lange muss ich euch ertragen. Jesus ist frustiert. Richtig menschlich frustriert. Vielleicht können die älteren das nachvollziehen, diese Momente wo du denkst: Die jungen leute, mensch, die können sich einfach nicht entscheiden, weder für nen Studium, für nen Job, noch für nen Partner. Die haben immer hohe ansprüche aber sind nicht bereit hart zu arbeiten. Und die fühlen sihc immer als opfer. Wie lange muss man das noch ertragen. wer kümmert sich denn um die Rente?
Jesus war ähnlich frustriert über Generation U - Generation ungläubig.
Es ist interessant, dass er da auch seine Jünger damit bezeichnet und das waren die Menschen die an ihn geglaubt haben. Er konnte also Menschen, die an ihn geglaubt haben als ungläubig bezeichnen.
Es gibt einen Unterschied ganz allgemein an Gott zu glauben und in einer ganz konkreten Lebenssituation zu vertrauen.
Jesus sagt auch: er spricht von einer ganzen Generation. Wie leicht und schwer es uns fällt etwas zu glauben ,sondern es ist auch resultat unserer Prägung.
Was würde Jesus uns heute sagen, wenn er hier wäre?
Er würde uns wahrshceinlich auch als ungläubige Generation bezeichnen.
u zum quadrat.
Warum fällt uns der Glaube so schwer?
3 Faktoren.
Wir sind Kinder der Aufklärung.
David Uhmen?! Die Naturgesetze sind so bestätigt, das kein wunderbericht überzeugen kann.
Sogar manche Theologen habben das so übernommen, weil sie davon so eingenommen worden sind.
Der Theologe Bultmann hat gesagt: “Man kann nicht elektrisches Licht und Radioapparat benutzen, in krankheitsfällen moderne medizinische Geräte in anspruch nehmen und gleichzeitig an die Geister und wunderwelt des NT glauben”.
Also Theologe hat er die Bibel gelesen, das er nicht an Wunder glauben musste.
Also Punkt 1: Wir sind so geprägt.
Das zweite: Wir sind Erben des DDR Sozialismus, dies war sehr antireligiös. die haben krichen zerstört, Pfarrer verhaftet, usw. In der Karriere gehindert, du konntest nicht studieren.
Am besten haben die in der Bildung gearbeitet.
zitat didaktik lehrbuch: Der hauptgegner der wissenschaft ist die religion. es ist die hauptaufgabe der Schule, die Schüler zu bewussten Atheisten zu erziehen. die Bereit und fähig sind, einen kampf gegen die REligion zu führen.
Das war das Bildungssystem der DDR. Sehr effektiv wauch mit der Jugendweihe, als Alternative zur Konfirmation. Und da wurden sie antireligiös erzogen. indoktriniert.
DDR gibts nicht mehr, aber es wirkt nach. Die Generation, denen das so ausgetrieben worden ist, die haben das natürlich auch so an ihre Kinder weitervermittelt.
Das ist der zweite Grund. Speziell in Ostdeutschland.
Dritte Grund, ist das wir Menschen sind.
Da sind die Jünger, die wollen auch dem Vater helfen, aber die kommen an ihre Grenzen. und dann kommt Jesus und sagt: ich kann das tun. Aber der Mann wurde ja schon so oft enttäuscht und er sagt: Warum sollte Jesus das jetzt tun können?
Es ist so menschlich. Es ist menschlich, dass wir das glauben, was wir in der Vergangenheit erlebt haben. Aber das es uns schwer fällt dinge zu glauben die unseren horizont übersteigen.
Die Bibel sagt das unser Herz im natürlichen zustand ehr dazu neigt, Gott zu misstrauen als ihm zu trauen.
Das wir als Menschen unser urvertrauen in Gott verloren haben.
Dieser Satz von dem Mann, sagt: das ist menschlich.
ich glaube, hilf meinem Unglauben.
Schön das du glaubst, aber ich kann das nicht.
oder
ich würde gerne glauben, aber ich kann es einfach nicht.
Ich stelle mir die Frage: Wenn wir die Generation Ungläubig sind, wie kann es zu einem Umbruch kommen?
Was hilft uns, aus unserem Unglauben heraus?
4 Dinge
Unglaube ist nicht objektiv und rational
Wenn wir etwas nicht glauben können, dann haben wir immer das Gefühl, das wir auf der Seite der Logik und Vernunft stehen. Der Rationalität. Aber was uns schwer und leicht fällt zu glauben, ist resultat der Prägung.
Wir leben in der säkularen Welt, aber wenn wir uns die ganze Welt und Menschheitsgeschichte anschauen, dan ist unsere Weltsicht iene Sicht der Minderheiten. Und es ist fakt, dass die meisten menschen in der welt kein Problem haben an Wunder zu glauben. Und deshalb sind die Argumente der DDR problematisch.
Oder David Huhms: Auch wenn du ein echtes Wunder vor deinen Augen siehst, Wasser - Wein, dann darfst du laut David trotzdem nicht dran glauben, weil es gegen deine anderen Erfahrungen spricht.
Vielleicht kommt dir das komisch vor, das sollte es auch.
Wenn dir eine Philosophie das verbietet, was du grade erlebt hast, dann ist das keine rationale Skepzis sondern ideologie.
Ist es denn so das naturgesetze wunder verbieten? Ich denke nicht.
Wenn Gott die Naturgesetze in Kraft gesetzt hat, dann kann er sie auch entsprechend nutzen oder außer Kraft setzen. er ist selbst nicht an sie gebunden.
Gesetze sagen nur aus, wenn man äußere Einflüsse abschirmt. Alle wird ausgeblendet was von außen kommt. Um sicher zu stellen um einen Effekt zu messen. Naturgesetze gelten in einem abgeschlossenen System.
Wenn Gott von außen eingreift, dann ist es kein geschlossenes System mehr, also gelten auch die Naturgesetze nicht mehr. unter gewissen bedingungen.
Ich sehe da keinen Wiederspruch.
Ich will dich nicht davon überzeugen an Wunder zu glauben, aber ich möchte sagen, es ist rationaler an Wunder zu glauben als sie zu leugnen und es von vornherei auszuschließen.
David hat alles abgelehnt, weil er arrogant geworden ist.
2. aus dem Unglauben rauskommen.
Gespräch mit Freund, ihm viel es schwer an wunder zu glauben.
Glaubst du das das Universum in dem wir leben existiert? Ja
Weißt du wie unwahrscheinlich es ist, dass ein Universum existiert, wo leben möglich ist?
In den Naturgesetzen die müssen ganz präzise eingestellt sein, damit Leben möglihc ist.
Drehregler -> kannst du die Anziehungskraft einstellen. Nach rechts stärker, nach links - schwächer und die Erde entfernt sich.
Jetzt teilst du diesen Regler nicht in 60min ein, sondern in 10 hoch 60. Teile 1 mit 60 Nullen! Wenn du jetzt diesen Regler drehst, und dann nur um einen Faktor weiter drehst, dann ist kein Leben möglich.
Und zwar in beide Richtungen, auch nur ein mini-Stück. Dann ist es so stark das alles zusammenklumpt, auf der anderen seite würde alles auseinander fliegen.
Es wäre nicht möglich.
Und von diesen Konstanten gibt es noch ne handvoll mehr, die noch krasser sind. Und all das mus szusammenpassen.
Also auch wenn du in deinem Leben kein Wunder erlebst, lebst du grade jetzt schon im größten Wunder überhaupt.
Dem Wunder, das diese Welt existiert. Trotz der unwahrscheinlichkeit.
Der vater sagt zu Jesus: Hilf uns, wenn du es kannst. Wenns dir mögihc ist.
Jesus sagt: Wenn ich kann? alles ist möglich, für den der da glaubt!
Was Jesus nicht sagt: Wenn du nur stark genug glaubst, dann sind die effekte so stark, dass es dir hilft. Jesus sagt das, weil er überzeugt ist, das es einen Gott gibt der Wunder tun kann.
Wenn es einen Gott gibt, der das Universum erschaffen hat , dann ist jedes Wunder im Universum kein Problem. Das ist das Wunder, was alle anderen Wunder möglich macht.
Geschichte: Komplexität von Gebetsanliegen 10/10.
Aber für einen Gott der Allmächtig ist, gibts keine Schwierigkeitsgrade. Für Gott ist alles gleich leicht.
Wir schauen unsere Probleme aus unserer menschlichen Perspektive an. die begrenzt ist, dann ist es schwer zu glauben.
Der Vater hat seine Geschichte erzählt und da kommt kein Glaube.
glaube heißt, aus Gottes perspektive auf unser leben zu schauen. Und dadurch kann glaube entstehen.
Versuch nicht an Wunder zu glauben, sondern glaube an den Gott der Wunder tun kann.
3. was hilft uns aus unglaube rauszukommen.
Echte wunder haben eine tiefe bedeutung.
Wenns ihn gibt, also Gott, wie wahrscheinlich ist es dann, das es wunder gibt.
Meistens wisen wir es nicht, was für absichten und pläne gott hat. Aber manchmal können wir erkennen das etwas Sinn macht.
Es ist was anderes als wenn Jesus gekommen wäre und er ne Tasse schweben lassen hat.
Hat er aber nicht gemacht ,sondern er hilft einem Jungen dem es schlecht ging.
Jesus ging es nicht darum Geld zu machen, ne show zu machen, vor leuten imponieren usw. sondern er wollte einem Jungen Freiheit und Gesundheit schenken.
jesus steht als Schöpfer des universums vor diesem Jungen und er interssiert sich für den Jungen.
er fragt den Vater: Wie lange leidet der Junge schon…ja von Beginn an.
Und er hört wie der Junge immer wieder so knapp dem Tod entronnen ist.
Und dann kriegt er grade in dem Moment wieder so einen Anfall.
Er tut sich weh, schlägt um sich, hat schaum vor dem Mund, zittert und das wird durch diesen bösen Geist ausgelöst, wie es der Text sagt.
Und das ist Jesus nicht egal. Er hat diesen jungen gemacht, er liebt diesen Jungen und er hat sich die Schöpfung nicht so gedacht, wie als wie er sie grade vor sich sieht.
Es geht ihm um diesen Jungen, um Liebe.
Jesus möchte diesen Jungen zeigen, das er sich kümmert, das er ihm nicht egal ist.
Gott tut sowas, weil er was zeigen will.
Der Grund dafür ist, dass das Reich Gottes da ist und er möchte zeigen, dass das Reich Gottes genau so aussieht.
Das die neue Schöpfung, die Gott bringt, alles wieder heil macht.
Die neue Schöpfung die kommt, ist so real wie das Wunder was grade passiert ist.
4. Ernstzunehmende Wunder
Unterschied zwischen leichtgläubigkeit und glaube.
Zu Glauben das es wunder gibt, heißt nicht, dass du alles jetzt sofort glaubst und sagst: Natürlich ist das passiert.
Es bedeutet auch nicht, jeden Wunderbericht sofort auszuschließen.
Rot/Grün-Schwäche. Ich sehe das nicht!
(Sofa Beispiel) Weil alle Leute das sagen, glaube ich das, auch wenn ich es selber vielleicht noch nicht gesehen habe.
So ist es bei Glauben auch: wir wollen nur das glauben was wirklich stimmt.
2 Bücher mitgebracht.
Akademiker: Wunderberichte dokumentiert. 100erte wunderberichte, überall auf der Welt.
augenzeugen zu befragen. Er evaluiert die Sachen. Manches sagt er: Kritisch. Aber einiges ist da drin was stimmte.
Hirschhausen: Wenn Gott wirklich wunder tut, dann ist es auch nachweisbar. Wir tun uns keinen Gefallen wenn wir unglaubwürdige Sachen glauben.
Wenn wir was hören und erleben, dann mit Faktencheck. Wenn man diesen Weg geht, dann bleiben trotzdem viele Wunderberichte über.
letzter Punkt. Generation Ü - übernatürlich.
Was passiert mit uns, wenn wir das ernst nehmen.
1.
Wir sind berufen den Dienst fortzuführen. In der Geschichte ist klar, Jesus ist nicht da, dann gehen wir zu den Jüngern. Und als Jesus kommt, da sagt er nicht: Mensch, was macht ihr denn da, ihr solltet doch auf mich warten. Nein! Natürlich könnt ihr das nicht, nur ich kann das.
Nein, seine Nachfolger repräsentieren ihn. Die Jünger sollen nicht losgehen um mal ein wenig Gottesdienst zu gestalten, sondern Jesus geht davon aus, das wenn Menschen mit seinen Nachfolgern in Kontakt kommen, dass sie ihn repräsentieren. Das sie Gottes charakter erleben, das sie seine Weisheit erleben. und seine Kraft auch erleben. Seine Vollmacht erleben.
Also Jesus nachzufolgen heißt konkret, zu lernen wie ich in Situationen handle, wie ich Menschen in Not begegne und wie ich den bösen Mächten begegne.
und das ist herausfordernd. und weil das so herausfordernd ist, sind wir dazu berufen das in Abhängigkeit ovn Jesus zu tun.
Es ist interessant, wenn man vorher im Markusevangelium liest, dann hatten die Jünger schon mal Dämonen ausgetrieben und es hat funktioniert.
Und die dachten: Naja, machen wir halt wieder.
Hat aber nicht geklappt.
Aber jünger von Jesus leben nicht durch erfahrungen, sondern durch abhängigkeit von Jesus.
wir brauchen immer wieder Kraft, Mut, weisheit und Liebe um Gottes Reich in diese Welt zu tragen.
und eine Art, diese Abhängigkeit auszudrücken ist zu beten.
Deshalb beten Christen.
diese Pointe am Abschluss ist, dass Jesus sagt: Nur durch gebet kann das passieren. in diesem Fall den Dämon auszutreiben.
Dadurch wird diese Abhängigkeit zu Jesus deutlich. Nur durch Gebet.
und das beste daran ist: auch mit Zweifel, auch mit Unglaube kannst du beten.
Wenn wir die Wahrscheinlichkeit erhöhen wollen, mal was übernatürliches zu erleben, dann müssen wir mehr beten und für uns beten lassen.
Heute ganz praktisch: Gebetsteam. für alles zu beten. Wenn du nen Anliegen hast, egal was, wenn dich was belastet. ich brauch nen wunder, ich brauch hilfe, dann möchte ich dich ermutigen für dich beten zu lassen.
Auch wenn du selber keinen Glauben dafür hast, egal. Trau dich!
Diese Abhängigkeit schließt eine Sache ein: Wir sind Gott von Gott abhängig, das bedeutet das Gott entscheidet was er tut und was er nicht tut.
Das heißt, wir können kein Versprechen geben das Gott ein Wunder tut. Aber gott möchte, das wir ihm zutrauen das er was tun kann. Er möchte, dass wir von ihm erwarten das er was tut.
Abhängigkeit von Gebet. Wenn ich 1000mal bete und dabei nur einmal was passiert, dann hat es sich doch gehlohnt
Deshalb sagt Jesus in der Geschichte: Dem der glaubt ist alles möglich.
Er fragt: traust du mir was zu?
Traust du mir was zu? Er ist ein wenig frustriert über den Unglauben, aber er verurteilt die Jünger nicht.
letzter Punkt: Aus der Gnade heraus zu leben
Vielleicht werden wir auch enttäuschung erleben, wir beten und es passiert nichts, wie die Jünger.
Vielleicht ist es sogar mal peinlihc. Das coole ist, Jesus ist gnädig. Er feuert die Jünger nicht.
Er sagt: Hey, macht es nochmal und nächstes mal betet halt mal.
Bei Jesus dürfen wir scheitern. und wir haben noch einen weiteren Versuch. und noch einen…das ist Gnade!
Der einzige der zugibt, das es ihm schwer fäll zu glauben ist der Vater. und Jesus sagt in dieser Situation nicht: Tja, ohne glaube wird das alles nichts jetzt. Hast pech gehabt. Werd gläubiger und komm dann wieder.
Sondern er sagt: hey, das bisschen an glauben was in dir steckt, dass reicht völlig aus.
Ich möchte nur eine Sache von dir: Das du ehrlich zu mir kommst und ehrlich zu mir sprichst und mich bittest.
Dann werde ich dir den größten Herzenswunsch erfüllen, dass dein Sohn frei wird und gesund wird.
Auch wenn du das nicht glauben kannst.
Die Gnade, die Jesus für dich hat, ist stärker als dein Unglaube.
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