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#3 Imagine NO Religion

Gott erleben  •  Sermon  •  Submitted   •  Presented   •  30:27
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Einführung

Liebe Gemeinde,
John Lennon singt in seinem Lied “Imagine No Religion” von seinem Traum wie die Welt ohne Religion aussehen könnte.
Ich habe dieses Jahr das Buch “Der Gotteswahn” von Richard Dawkins gelesen. Dort schreibt er “Ich bin ein Gegner der Religion. Sie lehrt uns, damit zufrieden zu sein, dass wir die Welt nicht verstehen.“ Ich bin mit Dawkins in fast allem nicht einverstanden. Aber gerade als ein Nachfolger von Jesus kann ich den ersten Satz unterschreiben. “Ich bin ein Gegner von Religion”.
Überrascht? Wenn ja, das ist gut so.
Ich bin überzeugt, dass Religion einer der größten Fallstricke der Menschheitsgeschichte ist. Ohne Religion wäre die Menschheit besser dran.
Ich habe hier mal zwei Beispiele für Religion. Goethe hat in seiner Tragödie über Faust, ihn am Ende doch in den Himmel kommen lassen. Die Begründung war die:
“Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen”.
Also wer sich anstrengt kommt in den Himmel. Religion in Reinform.
Ein zweites Beispiel. Mein absoluter Lieblingspolitiker, den ich gerne als Kanzler gesehen hätte, gab ein Interview nachdem er aus der Politik ausgestiegen ist.
Für ihn sei die christliche Botschaft „eine wirklich frohe Botschaft“, betonte Bosbach […] „Hier unten so leben, dass man oben noch reinkommt.“
Diese Aussage fand ich tragisch. Es hat mir weh getan. Es ist Religion in Reinform. Ich lebe hier unten so gut, dass ich in den Himmel komme.
Das Ziel von Religion ist es, wie auf einer Treppe sich nach oben zu arbeiten. Die Leistung zählt. Das was gutes getan wird. Die eigene Anstrengung, das Einhalten von Regeln.
Das alles ist nicht neu. Jesus hatte auch mit Menschen in dieser Art zu tun, deren Glaube zur Religion verkommen ist.

Story

9 Jesus wandte sich nun an einige, die in ´falschem` Selbstvertrauen meinten, ´in Gottes Augen` gerecht zu sein, und die deshalb für die anderen nur Verachtung übrig hatten. Er erzählte ihnen folgendes Beispiele: 10 »Zwei Männer gingen zum Tempel hinauf, um zu beten; der eine war ein Pharisäer und der andere ein Zolleinnehmer

An wen wendet sich Jesus in diesem Beispiel? Es sind fromme Menschen. Die gut leben. Die davon überzeugt sind, moralisch ein höheres Level zu haben. Die nicht so gut leben, werden verachtet. Besonders die, die in offensichtlicher Sünde leben
Jesus erzählt ihnen ein Beispiel:
Wir haben hier zwei Typen die unterschiedlicher kaum sein können. Der Fromme Überflieger schlechthin, der Pharisäer. Und dann das Böse und Abscheuliche in Person. Der Zöllner.
Der Pharisäer hatte natürlich ein astreinen Ruf. Denn er gehörte zu der Reformbewegung. Pharisäer waren die geistliche Elite. Sie studierten die Bibel. Glaubten dass diese das Wort Gottes ist.Sie wollten das Gesetz Gottes, mit all seinen Geboten halten. Sie nahmen es sehr, sehr ernst. Sie strengten sich für den Glauben an. Das Wort Gottes war ihnen heilig. Die Lehre war für sie wichtig. Und sie kamen zu Jesus zu Diskussionen über Gott und sein Wort. Es war so eine Art Musterbürger. Israels next Superfrommer.
Der andere Kerl, naja, der war das Gegenteil. Ein anständiger Israeli mochte den nicht. Das war ein Steuerpächter. Das war einer, der uns das Geld aus der Tasche zieht und nimmt. Er konnte vor Ort die Steuern eintreiben. Rom gab eine Summe vor, die musste er abliefern. Und den Rest konnte er selbst behalten. Die Steuern waren wie heute noch zu hoch und es gab keine politische Lobby für Steuersenkungen. Mehr Steuern bedeutete mehr Geld zum verwenden. Wenn der Zöllner also etwas mehr einzog, hatte er mehr Geld für den Ausbau seiner Villa, oder für seine Exzesse auf den Partys. Sein Ruf war so schlecht, dass Zöllner ein Synonym für Sünder wurde. Die Gottlosen eben.
Diese Zwei, wie Tag und Nacht haben das gleiche Ziel. Tag und Nacht laufen hin zum Tempel Gottes.
Und während die zwei noch durch Jerusalem laufen, haben wir noch die Zeit uns ein paar Gedanken über sie zu machen.
Mal Hand aufs Herz, können wir uns hier einer Gruppe zuordnen? Also beides ist doch ne Anmaßung. Pharisäer haben bei uns ja ein schlechten Ruf. Damals waren es die die mit ganzem Ernst Gott nachfolgen wollten. Ja, es gab unter ihnen diejenigen die selbstgerecht waren. Es gab die die sich auf die Schulter klopften für das was sie alles taten. Sie verachteten die Sünder… Und wir? Wer sind für uns heute diese Zöllner. Wir lieben ja als Christen alle und bei Gott sind alle willkommen. Aber mal ehrlich, wie gehen wir mit unseren Zöllnern um? Die Menschen die viel Schuld auf sich geladen haben. Sind es die liberalen Christen, oder die Menschen die Gottes Gebote nicht halten, die Homosexuellen, die Umweltverschmutzer oder die Alkoholiker? Vielleicht auch Banker, die auf steigende Lebensmittel spekulieren und sich am Hunger eine goldene Nase verdienen.
Das können wir uns alles vor Augen halten, wenn wir die zwei jetzt im Tempel beobachten.

Religion

11 Der Pharisäer stellte sich selbstbewusst hin und betetef: ›Ich danke dir, Gott, dass ich nicht so bin wie die übrigen Menschen – ich bin kein Räuber, kein Betrüger und kein Ehebrecher, und ich bin auch nicht wie jener Zolleinnehmer dort. 12 Ich faste zwei Tage in der Woche und gebe den Zehnten von allen meinen Einkünfteng.‹ 13

Wow, das ist doch mal eine Ansage. Ein selbstbewusstes Gebet. Frei nach dem Motto: “Herr gratuliere, du hast mich auf deiner Seite”. Unser Pharisäer stellt sich vor Gott selbst das Zeugnis aus. Er sagt Gott was für ein toller Mensch er ist. Der Inhalt seines Gebets ist bestimmt wahr. Er war ein großer Spender. Großzügig gab er das Geld weg. Er war seiner Frau treu, zumindest körperlich. Er beraubte keinen, er war kein Betrüger wie so ein Zöllner. Er wurde bestimmt als eine Säule der Gesellschaft gesehen. Nach außen war es großartig, er schien ein toller Hecht zu sein. Ein Mann der guten Tat.
Wir als freikirchliche Christen wissen heute, so betet man nicht. Das ist nicht demütig. Ich glaube aber, das Syndrom gibt es heute immer noch und in allen Gemeinden. Selbst in den heiligsten. Oder gerade dort? Naja, wer weiß das schon.... Jesus nimmt in dem Beispiel gerade die ins Visier die glauben selbst gerecht zu sein, Fromme die auf andere runterschauen.
Ich habe mich schon dabei ertappt, wie mein Motto war, “Herr ich mach so viel gutes für dich, was bekomme ich dafür zurück, warum passiert dann diese oder jene Krankheit, warum dieses Leid?”. Die Frage nach Leid dürfen wir immer stellen. Immer. Wichtig ist aber, ich habe durch meine Leistung keinen Anspruch an Gott.
Wenn du 10% deines Gehaltes in deine Gemeinde gibst, ein Missionswerk für Arabien finanzierst, dazu noch ein Kinderhilfswerk und eine Lebensschutzorganisiation. Dann ist das wirklich super. Ich habe hohen Respekt davor. Ich finde es stark und richtig großzügig. Weist du, wie du dir das einreissen kannst? Indem du hoffst dadurch deinen Wert zu erhalten. Deinen Status vor Gott zu erhöhen. Indem du es anderen, mit der Hoffnung erzählst, sie werden dich bewundern. Die anderen sollen mitbekommen wie viel du in der Gemeinde spendest und dich für deinen Glauben und Freigebigkeit bewundern? Etwas das wirklich gut ist, deine Großzügigkeit, kann so sogar zu einem Ersatzgott werden. Zur Quelle deiner Identität. Ich bin jemand, weil ich großzügig bin.
Unser Pharisäer braucht viel Anerkennung für seine Taten. In Wahrheit dient er sich damit selbst.
Die Gottlosigkeit der Religion
Dieser fromme Mann, der Gottes Gebote so genau einhalten wollte, wird zu einem Beispiel für die Gottlosigkeit der Religion. Es ist tragisch. Der Pharisäer kann sich nicht vorwerfen auf seinem Weg nicht weit genug vorangekommen zu sein. Das war er mit all seinen guten Taten. Aber sein Problem war, er war auf der falschen Straße unterwegs.
Das Wesen von Religion ist, dass es die welche fromm sein wollen verführt. Wegbringt von Gottes Gnade und Evangelium.
Es gibt zwei Wege Gott nicht Herr im Leben sein zu lassen. Zum einen kann ich tuen was ich selbst will. Auf Gottes Gebote pfeifen. Mich nicht um Gott zu scheren. Ich kann aber auch moralisch so gut leben wollen, dass Gott mich segnen muss. Jesus wird dann zu einem wirklich guten Vorbild. Ein Lehrer mit ganz viel Weisheit. Aber einen Retter brauche ich nicht. Ich rette mich selbst indem ich Jesus seine Gebote halte. So eine Selbsterlösung kann auch ein gutes Gefühl schaffen. Der Teufel ist froh wenn er solche Pharisäer hat, die sich selbst erlösen wollen.
Tim Keller hat das richtig gut auf den Punkt gebracht. In seinem Buch “Warum Gott?” schreibt er:
Ich kann Jesus als meinen Erlöser ablehnen, indem ich die Gebote der Bibel breche, aber auch, indem ich sie gewissenhaft einzuhalten versuche.
Letztlich laufen Religion (Ich gründe meine Identität auf meine moralischen Leistungen) und Religionslosigkeit (ich gründe meine Identität auf irgendwelchen “weltlichen” Dinge oder Beziehungen) auf das Gleiche hinaus; beide sind “Sünde”.
Mir kommt es so vor, dass diejenigen, die meinen moralisch gut zu leben, oft viel immuner gegen Gottes Gnade sind, als alle anderen Menschen. Kann es sein, dass es für Gott mehr Arbeit braucht, einen moralisch gut lebenden Menschen zur Bekehrung zu bekommen, als die Menschen, auf die wir wegen offensichtlichen Sünden runterschauen?
Es gibt heute eine Mutation von dem Pharisäer. Den säkularen, humanistischen. Der gut lebt. Ja, wenn der Glaube dir gut tut, dann geh in den Gottesdienst. Aber ich brauche das nicht. Was, ich brauche Vergebung? ich lebe so gut. Nein, Gott ich danke dir, dass ich nicht so bin wie diese gesetzlichen Pharisäer, die mir vorschreiben wollen, ich müsste aus Gnaden gerettet werden.
Hermann Grafe bemerkt passend:
Es gehört noch mehr Gnade dazu, aus einem selbstgerechten Pharisäer einen armen Sünder zu machen, als aus einem armen Sünder einen Gerechten.

Evangelium

Jetzt richtet sich die Aufmerksamkeit auf den zweiten Mann. Nach dem gesellschaftlichen Vorbild, das Gegenteil, der Anti-Held. Der Zöllner.
Auch er ist in den Tempel gekommen. Er fühlt sich nicht wohl. Gerecht ist er nicht, dass weis er genau. Er hatte viel Schuld auf sich geladen. Das stand außer Frage. Und das wusste er nur zu gut. Ihm ist klar, so wie ich jetzt bin, passe ich nicht zu Gott. Er versteht aber auch, dass er das selbst nicht reparieren kann. Er braucht eine Rundum-Erneuerung. Gottes Gnade.
Jesus erzählt_

13 Der Zolleinnehmer dagegen blieb in weitem Abstand stehen und wagte nicht einmal, aufzublickenh. Er schlug sich an die Brust und sagte: ›Gott, vergib mir sündigem Menschen meine Schuld!‹

oder Gott sei mir Sünder gnädig.
Bei diesem Menschen, der viele Regeln Gottes gebrochen hat, finden wir die Wirkung von Gottes Evangelium. Das wovon Paulus im heiligen Herz des Römerbriefes schreibt findet sich hier:

28 Denn wir gehen davon aus, dass man aufgrund des Glaubens für gerecht erklärt wird, und zwar unabhängig von Leistungen, wie das Gesetz sie fordertd.

Dieser Mann kapiert, meine Leistung reicht nicht aus. Während Religion sagt: klar, Gottes Gnade brauche ich bisschen für das was ich nicht schaffe. So für 60%. Aber die anderen 40% sind meine Leistung. Meine Gebete, mein Gottesdiensbesuch. Mein Wiedergutmachen von Sünde. Aber das Evangelium sagt, es gibt nur die 100% Gnade. Und das hat unserer Zöllner kapiert.
Zuerst bereut er. Ihm belasten seine Sünden. Er fühlt sich vor Gott unwürdig. Er traut sich nicht einmal seinen Kopf hochzuheben. Sein Gewissen belastet ihn, weil er vor Gott schuldig ist. Er schlägt sich an die Brust, ein Zeichen davon, wie sehr im seine Schuld quält.
Er ist keiner der Gott viele Versprechen macht. Ein 10min Gebet kommt von ihm nicht. Keine großen Worte, sondern ein Schrei der Verzweiflung über seine Schuld, der Schrei nach Gnade und Vergebung.
“Gott sei mir Sünder gnädig”.
Er erkennt sich selbst vor Gott. Und er bekennt Gott seinen Zustand. Er wendet 1Joh 1,9 an, ohne diesen Vers zu kennen:

Doch wenn wir unsere Sünden bekennen, erweist Gott sich als treuh und gerecht: Er vergibt uns unsere Sünden und reinigt uns von allem Unrecht, ´das wir begangen haben`.

Gott sei mir Sünder gnädig.
Dieses Gebet aus seinem Herzen reicht aus.
Wer ist dein Zöllner? Wer ist der Mensch, der für dich in schlimmster Sünde lebt. Ein Zöllner ist?
Ein Chef, der seiner Frau untreu ist? Ein Kollege der schwul ist. Ein Nachbar, der Geldgierig ist. Oder ein Christ, der den Glauben nicht ernst genug lebt?
Wie redet Jesus über diese Zöllner?
Kann es sein, dass sie näher an Jesus dran sind, als diejenigen, die so gut sind, dass sie kaum noch Vergebung brauchen. Die Gott durch ihre Taten und Frömmigkeit beeindrucken wollen?
Diese Menschen, egal wie tief sie in der Sünde sitzen, egal wie schlimm ihre Situation ist. Sie sind nur ein Gebet entfernt von Jesus. Ein “Gott sei mir Sünder gnädig”.

Finale

Jesus kommt zu einer Beurteilung:

14 Ich sage euch: Der Zolleinnehmer war ´in Gottes Augen` gerechtfertigt, als er nach Hause ging, der Pharisäer jedoch nicht. Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; aber wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.«

Der Kontrast der sich durch die ganze Erzählung durchzieht findet hier einen Höhepunkt.
Am Anfang hatten wir den Kontrast vom Pharisäer, als ein gut lebender Mensch, mit dem Zöllner, der viel schlechtes tut. Es war wie Tag und Nacht.
Im Gebet der zwei haben wir wieder diesen Kontrast. Das selbstgerechte Gebet des Pharisäers und der Schrei nach Gnade des Zöllners.
Und jetzt wird es auf den Kopf gestellt.
Der Stand vor Gott lautet: Der Böse wird gerecht und der Mann der guten Tat nicht.
Wie kann das sein?
Der Zöllner versuchte es gar nicht erst mit Religion. Er baute keine selbstgerechte Fassade auf.
Er wusste, so wie ich bin komme ich nicht bei Gott rein. Ich bin ganz auf Gnade angewiesen. Ich brauche Gottes Vergebung. Eine Kompletterneuerung. Ich kann mich nicht zu Gott hocharbeiten. Weder durch gute Taten, noch durch meine Gottesdienstbesuche, lange Gebete, oder mein Bibelstudium. In seiner Reue hat er sich vor Gott erniedrigt. Seinen wahren Status anerkannt.
Der Pharisäer, der sich auf seine guten Taten verlassen hat, ging leer aus. Er hat sich selbst vor Gott erhöht. Er gab sich selbst den Status gerecht und das nicht allein aus Gnaden. Er hat sich auf sich verlassen, und war dann von Gott verlassen.
Der Zöllner war gerechtfertigt. Rechtfertigung ist mehr als Vergebung der Sünden. Die Vergebung ist Gottes erster Schritt. Rechtfertigung, bedeutet aber auch, Gott gibt dir einen neuen Zustand. Eine neue Identität. Die Zusage, du darfst bei mir sein. Dein Status ist nicht mehr, von Gott getrennter Sünder, sondern ein gerechtgesprochener Mensch. Ein Mitglied von Gottes Familie, ein Kind Gottes.
Rechtfertigung hat ihr Zentrum in Jesus. Sie kann nur durch Jesus passieren. Am Kreuz und in der Auferstehung von Jesus. Von Jesus, der die Folgen meiner und deiner Sünde am Kreuz abgeräumt hat. Es ist wie wenn du hochverschuldet bist. Nicht wegen Geld, sondern wegen der Sünde.Keiner kann diese Schulden tilgen, auch du nicht. Am Kreuz hat Jesus sie bezahlt und hält dir den Scheck hin. Das Gebet “Gott sei mir Sünder gnädig” greift nach diesem Scheck. Der Scheck der ausreicht, der gedeckt ist, weil Christus am Kreuz für die Sünden aller Menschen starb und weil Christus von den Toten auferstanden ist.

Schluss

Jesus erzählte diese Geschichte, weil der Virus der Religion Menschen in seiner Umgebung infiziert hatte. Menschen die sich aufgrund ihrer Leistung den Status bei Gott angesehen zu sein versprachen. Menschen die Sünder verachteten.
Ich wünsche uns, dass wir nie vergessen, vor Gott gerecht sind wir nur aufgrund seiner Gnade. Jeder, der an Jesus glaubt, wurde auf der gleichen Basis für Gerecht erklärt. Er darf auf der gleichen Basis bei Gott sein. Da gibt es keine Premiummitgliedschaft. Wir haben keinen Grund auf Menschen herabzuschauen, die in der schlimmsten Sünde leben. Dass wir vor Gott gerecht sind ist 100% Gnade. Gottes großzügige Vergebung, die wir uns zu keinem Prozent verdienen können.
Wie gehen wir also mit den Sündern um? Wie ging Jesus mit ihnen um? Jesus wurde ein Freund der Zöllner uns Sünder genannt. Sie waren ihm oft näher als die Frommen.
Vielleicht ist es auch bei uns dran, diese Jesus-Kultur neu zu entdecken. Die Menschen um uns sind nur ein Gebet von Jesus entfernt. “Herr sei mir Sünder gnädig”.
Gott segne euch - Amen.
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