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Reckless Love

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Verlorenes Schaf

Wir haben grade zusammen ein Lied gesungen, dass hieß Reckless Love. Und dieses Lied handelt von Gottes Liebe für uns. Und im Refrain heißt es da:
Oh, the overwhelming, never-ending, reckless love of God Oh, it chases me down, fights 'til I'm found, leaves the ninety-nine I couldn't earn it, and I don't deserve it, still, You give Yourself away Oh, the overwhelming, never-ending, reckless love of God, yeah
Oh, it chases me down, da haben wir gesungen: Okay, seine Liebe verfolgt mich. oohh, ich werde verfolgt. Muss ich jetzt angst haben? Muss ich weglaufen oder was? Vor Gottes Liebe weglaufen? Wie geht das? Ist vielleicht auch irgendwie schwer.
Dann singen wir, das er für uns kämpft. Auch so eine Aussage die erstmal nicht verständlich ist. Wo kämpft seine Liebe denn für uns? Erst werde ich verfolgt, dann muss ich auch noch in einen Kampf? Ja was soll das?
Und zu guter letzt dann noch: Seine Liebe verlässt die 99.
Da fragt man sich doch, wer die 99 sind und was uns das sagen soll oder?
Ja und wir wollen mal zusammen schauen, wie diese Textzeile zu verstehen ist.
Das Lied bezieht sich hier auf eine kurze Geschichte die Jesus mal erzählt hat. Jesus hat oft in Gleichnissen gesprochen. Ein Gleichnis ist ein bildhafter Vergleich den Jesus oft benutzt hat um mit Dingen die damals jedem bekannt waren etwas anderes zu erklären. Jesus hat immer versucht sehr Bildhaft zu sprechen, damit jeder Zuhörer sich etwas vorstellen konnte. Weil zu damaligen Zeiten war seine Message revolutionär. Das was er sagte, das hat richtig für Trubel gesorgt. Er hat Dinge gelehrt, die so noch keiner gelehrt hat. Von Liebe, von Gnade usw.
Ist das heute noch genauso? Ja, es hat sich nichts verändert. Sag heute mal wem: Hey, Liebe deine Feinde.
Auch heute noch, aktuell wie nie zuvor.
Wir lesen zusammen:
Lukas 15,3–6 NGÜ NT+PS
Da erzählte ihnen Jesus folgendes Gleichnis: »Angenommen, einer von euch hat hundert Schafe, und eins davon geht ihm verloren. Lässt er da nicht die neunundneunzig in der Steppe zurück und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es voller Freude auf seine Schultern und trägt es nach Hause. Dann ruft er seine Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: ›Freut euch mit mir! Ich habe das Schaf wiedergefunden, das mir verloren gegangen war.‹
Parallelstelle Matthäus18
Das Gleichnis vom verlorenen Schaf:
, 3-
Lukas 15,3–7 NGÜ NT+PS
Da erzählte ihnen Jesus folgendes Gleichnis: »Angenommen, einer von euch hat hundert Schafe, und eins davon geht ihm verloren. Lässt er da nicht die neunundneunzig in der Steppe zurück und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es voller Freude auf seine Schultern und trägt es nach Hause. Dann ruft er seine Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: ›Freut euch mit mir! Ich habe das Schaf wiedergefunden, das mir verloren gegangen war.‹ Ich sage euch: Genauso wird im Himmel mehr Freude sein über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die es nicht nötig haben umzukehren.«
Das Gleichnis vom verlorenen Schaf:
Es war einmal ein Hirte, der hatte genau 100 Schafe. Er kannte alle seine Tiere und er hatte alle sehr lieb. Wenn man seine Tiere liebt, dann fällt es auf wenn da was fehlt. Also wahrscheinlich hat er sie oft gezählt und irgenwann ist ihm aufgefallen. Oh, da fehlt eins.
Er ließ seine 99 Schafe zurück um das fehlende zu suchen. Vielleicht hat er noch einen Hund gehabt, der auf die 99 aufgepasst hat, vielleicht war da noch ein Freund den er gefragt hat. Wir wissen es nicht.
An einem Abend zählte er nur 99 Schafe. Ein Schaf fehlte. Der Hirte machte sich große Sorgen. Er ließ seine 99 Schafe bei seinem Hirtenhund zurück und er machte sich auf, das fehlende Schaf zu suchen. Er suchte sehr lange und er wanderte weit weg von seiner Herde. Immer wieder rief er nach seinem Schaf. Er wollte schon fast aufgeben und umkehren, als er etwas hörte. Es war sein Schaf, das sich in einem dornigen Gestrüpp verfangen hatte und nun kläglich blökte. Wie der Hirt sich freute! Er hatte sein Schaf wiedergefunden. Voller Freude trug er das Schaf zurück zu seiner Herde. Er rief alle seine Nachbarn und Freunde zusammen und erzählte ihnen ganz glücklich: „Mein Schaf war verloren, aber ich habe es wiedergefunden. Freut euch alle mit mir!“
Er hat sich auf die Suche begeben, wie lange er gesucht hat. Wir wissen es nicht. Können Stunden oder Tage gewesen sein. Aber es ist auch egal, weil er solange gesucht hätte bis er es gefunden hätte.
Voller Freude trug er das Schaf zurück zu seiner Herde. Er rief alle seine Nachbarn und Freunde zusammen und erzählte ihnen ganz glücklich: „Mein Schaf war verloren, aber ich habe es wiedergefunden. Freut euch alle mit mir!“
Er suchte sehr lange und er wanderte weit weg von seiner Herde. Immer wieder rief er nach seinem Schaf. Er wollte schon fast aufgeben und umkehren, als er etwas hörte. Es war sein Schaf, das sich in einem dornigen Gestrüpp verfangen hatte und nun kläglich blökte. Wie der Hirt sich freute! Er hatte sein Schaf wiedergefunden. Voller Freude trug er das Schaf zurück zu seiner Herde. Er rief alle seine Nachbarn und Freunde zusammen und erzählte ihnen ganz glücklich: „Mein Schaf war verloren, aber ich habe es wiedergefunden. Freut euch alle mit mir!“
Wie der Hirt sich freute! Er hatte sein Schaf wiedergefunden. Voller Freude trug er das Schaf zurück zu seiner Herde. Er rief alle seine Nachbarn und Freunde zusammen und erzählte ihnen ganz glücklich: „Mein Schaf war verloren, aber ich habe es wiedergefunden. Freut euch alle mit mir!“
Lukas 15,3–6 NGÜ NT+PS
Da erzählte ihnen Jesus folgendes Gleichnis: »Angenommen, einer von euch hat hundert Schafe, und eins davon geht ihm verloren. Lässt er da nicht die neunundneunzig in der Steppe zurück und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es voller Freude auf seine Schultern und trägt es nach Hause. Dann ruft er seine Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: ›Freut euch mit mir! Ich habe das Schaf wiedergefunden, das mir verloren gegangen war.‹
Jesus erzählt hier eine Geschichte und es geht um Schafe. Warum nimmt er Schafe in diesem Gleichnis, weil das damals wirklich aus dem Altag der Menschen war. Schafe besaßen viele Leute, das war zum einen Nahrungsquelle, Wollquelle und natürlich auch ein Gut zum handeln.
Das haben wir heute nicht mehr, aber wenn ich an Schafe denke, dann fällt mir irgendwie immer Island dazu ein. Auf Island leben mehr Schafe als Menschen!
Auf 1000 Einwohner kommen:
7 Island (Europa)1.636
Aber damit ist Island nicht mal auf Platz eins. Welches Land könnte auf Platz 1 sein?
Platz 1 Neuseeland (Australien u. Ozeanien)10.433
Ich denke an Island wegen des Schafabtriebes. Das ist was ganz besonderes.
Nämlich in den guten Sommermonaten lassen alle Betriebe, alle Hirten ihre Schafe unbeaufsichtigt frei in die Höhen und Gebirge. Die lassen ihre Schafe frei um sie dann nach den Sommermonaten wieder hineinzutreiben ins Tal. Da werden sie dann wieder den verschiedenen Hirten zugeteilt, also sortiert und gezählt.
Warum wird das gemacht?
Weil es in den guten Monaten genug zu fressen in der Wildbahn gibt, d.h. die Schafe können eine Zeit lang selber gut leben dort.
Wenn es kälter wird, müssen die Schafe wieder aus den Bergen geholt werden. Dies ist meist im September der Fall.
Und dann wenn die Witterung wieder schlimmer wird und nicht mehr genug wächst, dann kommen die Schafe wieder zurück in den Stall oder auf eingezäunte Wiesen, wo sie gefüttert und versorgt werden.
Und dann wenn die Witterung wieder schlimmer wird und nicht mehr genug wächst, dann kommen die Schafe wieder zurück in den Stall oder auf eingezäunte Wiesen, wo sie gefüttert und versorgt werden.
Wenn es kälter wird, müssen die Schafe wieder aus den Bergen geholt werden. Dies ist meist im September der Fall. Zwar gibt es eine spezielle Rasse der Leitschafe, die bei Kälte die anderen Schafe Richtung Tal führen. Die Zahl der Leitschafe ist aber nicht ausreichend und die meisten Schafe würden einfach bei kaltem Wetter in den Bergen erfrieren. Da die Schafe sich den Sommer hindurch über weite Berggebiete verteilt haben, wo es keine Straßen gibt, werden die Schafe im Herbst traditionell zu Pferde und zu Fuß eingesammelt. Jeder Schafsbauer ist verpflichtet, eine bestimmte Anzahl von Leuten auf Schafssuche zu schicken. Je nach Größe des Suchgebietes dauert so ein Schafsabtrieb oder Göngur von zwei Tagen bis zu einer Woche. Das Gelände ist teilweise sehr schwierig, von Bülten (Buckelwiesen), Flüssen und Schluchten durchzogen. Kommt noch schlechtes Wetter mit Sturm, Regen, Nebel oder Schneefall hinzu, kann der Schafabtrieb extrem anstrengend oder sogar gefährlich werden. Pro Tag sind 17 Stunden ohne Pause im Sattel keine Seltenheit.
Die meisten Schafe würden einfach bei kaltem Wetter in den Bergen erfrieren. Da die Schafe sich den Sommer hindurch über weite Berggebiete verteilt haben, wo es keine Straßen gibt, werden die Schafe im Herbst traditionell zu Pferde und zu Fuß eingesammelt.
Jeder Schafsbauer ist verpflichtet, eine bestimmte Anzahl von Leuten auf Schafssuche zu schicken. Je nach Größe des Suchgebietes dauert so ein Schafsabtrieb oder Göngur wie die Isländer es nennen von zwei Tagen bis zu einer Woche.
Das Gelände ist teilweise sehr schwierig, von Bülten (Buckelwiesen), Flüssen und Schluchten durchzogen. Kommt noch schlechtes Wetter mit Sturm, Regen, Nebel oder Schneefall hinzu, kann der Schafabtrieb extrem anstrengend oder sogar gefährlich werden.
Wenn es kälter wird, müssen die Schafe wieder aus den Bergen geholt werden. Dies ist meist im September der Fall. Zwar gibt es eine spezielle Rasse der Leitschafe, die bei Kälte die anderen Schafe Richtung Tal führen. Die Zahl der Leitschafe ist aber nicht ausreichend und die meisten Schafe würden einfach bei kaltem Wetter in den Bergen erfrieren. Da die Schafe sich den Sommer hindurch über weite Berggebiete verteilt haben, wo es keine Straßen gibt, werden die Schafe im Herbst traditionell zu Pferde und zu Fuß eingesammelt. Jeder Schafsbauer ist verpflichtet, eine bestimmte Anzahl von Leuten auf Schafssuche zu schicken. Je nach Größe des Suchgebietes dauert so ein Schafsabtrieb oder Göngur von zwei Tagen bis zu einer Woche. Das Gelände ist teilweise sehr schwierig, von Bülten (Buckelwiesen), Flüssen und Schluchten durchzogen. Kommt noch schlechtes Wetter mit Sturm, Regen, Nebel oder Schneefall hinzu, kann der Schafabtrieb extrem anstrengend oder sogar gefährlich werden. Pro Tag sind 17 Stunden ohne Pause im Sattel keine Seltenheit.
Pro Tag sind 17 Stunden ohne Pause im Sattel keine Seltenheit.
Hunde werden beim Schafabtrieb nur selten eingesetzt. Zwar gibt es die eigene Rasse des isländischen Schäferhundes, aber kaum jemand macht sich die Arbeit, die Hunde entsprechend auszubilden. Die Rasse war sogar Mitte des 20. Jahrhunderts vom Aussterben bedroht.
Hunde werden beim Schafabtrieb nur selten eingesetzt. Zwar gibt es die eigene Rasse des isländischen Schäferhundes, aber kaum jemand macht sich die Arbeit, die Hunde entsprechend auszubilden. Die Rasse war sogar Mitte des 20. Jahrhunderts vom Aussterben bedroht.
Wenn alles gut läuft, hat man nach einigen Tagen Arbeit ein langes weißes Band von Schafen vor sich, das sich Richtung Tal ergießt.
Wenn alles gut läuft, hat man nach einigen Tagen Arbeit ein langes weißes Band von Schafen vor sich, das sich Richtung Tal ergießt. Im Tal angekommen, kommen dann auch die Bäuerinnen mit Pfannkuchen heraus und die Kinder dürfen den Schafssuchern entgegen reiten und beim Treiben der Schafe mithelfen. Natürlich wird unter den Erwachsenen auch die Schnapsflasche eifrig herum gereicht. Und dann werden endlich alle Schafe auf eine große eingezäunte Weide getrieben und die Schafssucher können nach Hause reiten und  duschen und schlafen.
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Nach dem Talabrieb beginnt das Sortieren der Schafe im Schafspferch Réttir.
Am nächsten Tag beginnt das Sortieren der Schafe im Schafspferch Réttir. Hierbei entsteht eine regelrechte Volksfeststimmung. Menschen, die in die Stadt gezogen sind, kommen zurück und ganze Schulklassen kommen vorbei. Die Landfrauen verkaufen Würstchen und Kuchen. Vom Kleinkind bis zu den Urgroßeltern kommen alle zusammen und helfen oder schauen einfach zu.
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Der Schafspferch ist meist ein Rondell, von dem sternförmig einzelne Gatter abgehen, die den einzelnen Schafsbesitzern zugeordnet sind. Nun werden die Schafe in einzelnen Gruppen mit viel Lärm von der Weide in den Pferch getrieben. Dann springt man zwischen die dicht gedrängten Schafe in der Mitte des Rondells, versucht sie anhand der Ohrmarkierungen zu identifizieren und zum entsprechenden Ausgang zu ziehen.
Soweit die Theorie. In der Realität sieht es oft so aus, dass ein Schaf den Schafssortierer durch den Pferch zieht oder gleich mehrere Kinder rodeomäßig durch den Schlamm schleift. Für die Kinder ein Riesenspaß!
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Oder die Schafe hüpfen auf ihren dünnen Beinen aus dem Stand heraus fast 2 Meter in die Luft – da lässt man meist los. Sogar die Mauern des Pferches überwinden manche Schafe im Sprung. Immer wieder wird der Pferch mit neuen Schafen gefüllt, so dass es meist bis zum Nachmittag dauert, bis alle Schafe sortiert sind.
Und diese ganze Aktion, ist wirklich extrem anstrengend für die Helfer. Weil das ganze hat einen Haken.
Viele Schafe wollen sich gar nicht einfangen lassen. Sie meinen: Mir gehts so gut hier in den Bergen, ich will nicht das da wer kommt und mich wieder ins Tal hinabführt.
Und genau deswegen ist es so anstrengend. Manchmal muss man stundenlang ein einzelnes Schaf verfolgen bis es müde wird. Und oft ist es auch so, dass man tagsüber einen Bereich schon durchkämmt hat und über Nacht laufen die Schafe schon wieder dorthin, also musst du wieder am gleichen Punkt starten und wieder die Schafe Richtung Tal treiben.
Erzählen wie anstrengend die Jagt in Island ist.
So ist es in Island, und das Beispiel was Jesus uns hier gibt, verrät leider nicht wie anstrengend es war für den Hirten.
Im Gleichnis von Jesus, hat der Hirte und die Schafe eine Bedeutung, und zwar sind die Schafe wir selber. Wir Menschen und Gott ist der Hirte.
Gott als der Hirte.
Gott liebt uns so sehr, Ja, er verlässt seine Schafe um uns zu finden. Wie dumm eigentlich? Was ist wenn den 99 was passiert. Aber so ist Gottes Liebe. Seine Liebe ist so stark, dass er dir nachjagt. Dir, als Schaf in dieser Geschichte was auf seinem eigenen Weg unterwegs ist. Er geht dir nach.
wie im Lied, er verfolgt dich weil er dich Liebt.
Und wenn er dich gefunden hat, dann bietet er dir an ein Leben mit ihm zu führen. Er sagt, alles was du suchst, das hab ich. Das kann ich dir geben. Deine Sehnsüchte möchte ich stillen. Ich möchte dir und deinem Leben Sinn geben. Ich möchte dir Wert geben, weil du in meinen Augen wertvoll bist.
Das ist Gott.
r ist da für dich und sagt, komm ich bin da für dich. Er lädt dich ein ein Leben mit ihm zu führen.
Aber die Sache hat einen Haken. Da ist eine Sache, die in der Geschichte von Jesus gar nicht so rauskommt. Aber wenn wir nochmal an Island denken.
Und diese ganze Aktion, ist wirklich extrem anstrengend für die Helfer.
Weil:
Viele Schafe wollen sich gar nicht einfangen lassen. Sie meinen: Mir gehts so gut hier in den Bergen, ich will nicht das da wer kommt und mich wieder ins Tal hinabführt.
Und genau deswegen ist es so anstrengend. Manchmal muss man stundenlang ein einzelnes Schaf verfolgen bis es müde wird. Und oft ist es auch so, dass man tagsüber einen Bereich schon durchkämmt hat und über Nacht laufen die Schafe schon wieder dorthin, also musst du wieder am gleichen Punkt starten und wieder die Schafe Richtung Tal treiben.
Und wisst ihr, wenn Gott uns nachjagt, dann sind wir oft genauso. Genau so wie diese Schafe. Wir wollen das nicht! Wir wollen nichts wissen von Gott und Glaube, von Kirche und sonst irgendwas.
Gott liebt uns so sehr, Ja, er verlässt seine Schafe um uns zu finden. Wie dumm eigentlich? Was ist wenn den 99 was passiert. Aber so ist Gott es Liebe. Er ist da für dich und sagt, komm ich bin da für dich. Er lädt dich ein ein Leben mit ihm zu führen.
Wir wollen unseren eigenen Weg gehen. Wir wissen doch selber viel besser was uns gut tut oder? Ich will mich doch selbst verwirklichen. Ich möchte meinen eigenen Weg gehen!
Aber wisst ihr, bei uns ist das so wie mit den Schafen in Island: Wir wollen uns gar nicht retten lassen.
Wir wollen oft unseren Eigenen weg zu gehen.
Aber Gott steht trotzdem da, und das zeigt das Lied auch: Er kämpft für uns.
Er sagt: Hey, wenn du nicht mit ins Tal kommst jetzt, dann wirst du den Winter nicht überleben. Siehst du das nicht? Ja in den Sommermonaten gehts dir hier gut.
Eine zeitlang geht es dir gut, aber du kannst auf Dauer hier nicht überleben.
Und wir sagen: Nee, das glaub ich nicht. Ist doch alles gut. Mir geht es doch gut hier, und den ganzen anderen Schafen oder Leuten um mich herum, denen gehts doch auch gut.
Und dann laufen wir weg. Dann hauen wir ab, weil wir uns selbst verwirklichen wollen. Und unsere Gesellschaft hat so viele tolle Angebote. Karriere, Geld, Macht, Ruhm, so viele Dinge wo wir uns reinstürzen können und wir versuchen irgendwie Sinn zu finden. Ja vielleicht auch Beziehungen, wo du denkst: Hätte ich nur diesen einen Partner, dann ist alles super. Dann bin ich glücklich.
Warum sollte ich mich einschränken?
Oder auch: hätte ich nur so einen schlanken Körper, oder nen sixpack dann gehts mir doch gut.
und und und. Wir haben so viele Sehnsüchte, weil wir auf der suche sind nach Erfüllung, Spaß, Sinnhaftigkeit. Und ja, das funktioniert auch ne Weile lang, natürlich, keine Frage.
Aber irgendwann sind die Sommermonate vorbei. Winter is coming.
Und Gott, er ist immer noch da und sein Angebot steht immer noch: Er gibt nicht auf. Er sagt: Komm, ich zeig dir den Weg weil ich dich Liebe. Egal was du tust, wie du dich entscheidest: Ich liebe dich.
Und das ist das beste was wir tun können.
Gottes Angebot an dich steht aber weiterhin. Er möchte dich retten. Seine Hand ist da und du musst nur sagen: Und das kann ich aus eigener Erfahrung und Überzeugung sagen: Das ist das beste was du tun kannst.
Weil wir das eh schon tun -> Predigt nachschauen Daniel
Seine Liebe ist da.
Wir würden nicht überleben. Hey, den Schafen gehts gut über die Sommermonate, aber was ist wenn der Winter kommt? Die Schafe überleben das nicht.
Gottes Angebot an dich steht aber weiterhin. Er möchte dich retten. Seine Hand ist da und du musst nur sagen: Okay Gott, ich möchte nicht das tun was ich für richtig halte, sondern das was du für richtig hältst.
Das ist das beste für dich.
Das sehen wir oft nicht. Wir haben unser kleines Leben im Blick und versuchen uns selber zu verwirklichen. Unser kurzes Leben, ist wie die 2 Monate?
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