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Predigt (unbenannt)

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Das Erbarmen Jesu über den elendsten Menschen
Möchte euch einladen eure Bibel im Markusevangelium Kapitel 5 zu öffnen. Und darin wollen wir uns einen etwas größeren Abschnitt anschauen, die ersten 20 Verse. Ein uns sehr bekanntes Ereignis aus dem Leben von unserem Herrn Jesus auf dieser Erde – wie Jesus den von vielen Dämonen besessenen Menschen frei macht. Hier in diesem Ereignis sehen wir, wie der gute Hirte, die 99 Schafe stehen lässt, die riesiege Menschenmenge die in Kapernaum war, die sicher das Evangelium hören mussten. Die alle die Macht Jesu nötig hatten. Aber Jesus lässt sie alle stehen, er stieg in das Boot und fuhr aus Kapernaum fort um das eine verlorene Schaf zu suchen.
In diesem Ereignis sehen wir das, was David damals tat, wenn der Löwe eins seiner Schafe fortgerissen hatte, lief er ihm hinterher und befreite es. Und so sehen wir auch hier in diesem Ereignis, wie Jesus den Menschen aus dem Maul des Teufels rausreist und es frei macht.
TEXTLESUNG: – Elbefelder Übersetzung
1 Und sie kamen an das jenseitige Ufer des Sees in das Land der Gerasener. 2 Und als er aus dem Boot gestiegen war, begegnete ihm sogleich von den Grüften her ein Mensch mit einem unreinen Geist, 3 der seine Wohnung in den Grabstätten hatte; und selbst mit Ketten konnte ihn keiner mehr binden, 4 da er oft mit Fußfesseln und mit Ketten gebunden worden war und die Ketten von ihm in Stücke zerrissen und die Fußfesseln zerrieben worden waren; und niemand konnte ihn bändigen. 5 Und allezeit, Nacht und Tag, war er in den Grabstätten und auf den Bergen und schrie und zerschlug sich mit Steinen. 6 Und als er Jesus von weitem sah, lief er und warf sich vor ihm nieder; 7 und er schrie mit lauter Stimme und sagt: Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesus, Sohn Gottes, des Höchsten? Ich beschwöre dich bei Gott, quäle mich nicht! 8 Denn er sagte zu ihm: Fahre aus, du unreiner Geist, aus dem Menschen! 9 Und er fragte ihn: Was ist dein Name? Und er spricht zu ihm: Legion ist mein Name, denn wir sind viele. 10 Und er bat ihn sehr, daß er sie nicht aus der Gegend fortschicke. 11 Es war aber dort an dem Berg eine große Herde Schweine, die weidete. 12 Und sie baten ihn und sagten: Schicke uns in die Schweine, damit wir in sie hineinfahren! 13 Und er erlaubte es ihnen. Und die unreinen Geister fuhren aus und fuhren in die Schweine, und die Herde stürzte sich den Abhang hinab in den See, etwa zweitausend, und sie ertranken in dem See. 14 Und ihre Hüter flohen und verkündeten es in der Stadt und auf dem Land; und sie kamen, um zu sehen, was geschehen war. 15 Und sie kommen zu Jesus und sehen den Besessenen, der die Legion gehabt hatte, bekleidet und vernünftig sitzen, und sie fürchteten sich. 16 Und die es gesehen hatten, erzählten ihnen, wie dem Besessenen geschehen war und das von den Schweinen. 17 Und sie fingen an, ihn zu bitten, daß er aus ihrem Gebiet weggehe. 18 Und als er in das Boot stieg, bat ihn der, der besessen gewesen war, daß er bei ihm sein dürfe. 19 Und er gestattete es ihm nicht, sondern spricht zu ihm: Geh in dein Haus zu den Deinen und verkünde ihnen, wieviel der Herr an dir getan und <wie er> sich deiner erbarmt hat. 20 Und er ging hin und fing an, im Zehnstädtegebiet auszurufen, wieviel Jesus an ihm getan hatte; und alle wunderten sich.“[1]
Bevor wir uns dieses Ereignis genauer anschauen, möchte dass wir hier nicht nur über die herrliche Macht Jesu über den Teufel stauen. Sondern ich möchte, dass jeder von uns in diesem Menschen, sich selbst sieht. Vielleicht denkst du jetzt „Dennis du bist doch verrückt mir so etwas zu unterstellen, ich war nie besessenen!“ ja das stimmt, vielleicht war keiner von uns mit einem Dämon besessen aber wir alle waren Diener des Teufels. Des lehrt uns die Bibel klar und deutlich, dass wir alle Diener des Teufels vor unsere Wiedergeburt waren. Denn Paulus erklärt es uns im
„Auch euch <hat er auferweckt>, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden, 2 in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Zeitlauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt. 3 Unter diesen hatten auch wir einst alle unseren Verkehr in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten und von Natur Kinder des Zorns waren wie auch die anderen. 4 Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat, 5 auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht – durch Gnade seid ihr errettet!“[2]
Und in Kolosserbrief heißt auch, so deutlich woher wir kamen –
„13 er hat uns errettet aus der Macht der Finsternis und versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe. 14 In ihm haben wir die Erlösung, die Vergebung der Sünden.“[3]
Und so können wir, die wir zu Christus gehöre uns in diesem Menschen sehen, wer wir einmal waren und was Christus an uns getan hat, wie er uns aus dem Reich der Finsternis in das Reich seines Sohnes hineinversetzt hat. Und du lieber Freund, der du zu Christus nicht gehörst du kannst heute sehen, welche Macht Christus hat, auch aus dir einen neuen Menschen zu machen, indem er auch dich aus der Macht der Finsternis frei machen kann und in sein Reich hineinzuversetzen.
„1 Und sie kamen an das jenseitige Ufer des Sees in das Land der Gerasener.“
Was war das für ein Land? Die Stadt Gerase lang gegenüber von Kapernaum und gehört damals zu Israel. Heute ist diese Stadt unter dem Name „el kursi“ bekannt. Und dort kann man immer noch diese hohe Felsenwand und die Gräber darin anschauen. Aber in dieser Gegend wohnten wahrscheinlich hauptsächlich Nichtjuden. Das können wir daran sehen, dass dort die Schweine gehütet worden sind. Und das Schwein ist ja für den Juden ein unreines Tier.
Obwohl dort wahrscheinlich Juden nicht lebten, so begibt sich Jesus trotzdem dorthin. Weil dort eine gewaltige Not ist, ein Mensch, oder wenn wir Matthäusevangelium lesen, so lesen wir von zwei Besessenen. Aber Markus und Lukas fokussieren sich nur auf einen von beiden, wahrscheinlich auf den, der am schlimmsten dran war.
Hier im Kapitel 5, lesen wir den ausführlichsten Bericht, wie Jesus und diesem Besessenem begegnet. Davor haben wir nur kurzen Begegnungen gesehen, oder hauptsächlich liest man, das Jesus Kranke heilte und die Dämonen austrieb. Aber hier in Kapitel 5,1-20 sehen wir einen sehr ausführlichen Bericht über die Befreiungen eines Besessenen von der Macht Satans.
Wahrscheinlich war dieser Mensch, der am schlimmsten von Dämonen besessene Mensch, der Christus damals begegnet ist. Denn dem Heiligen Geist war es von großer Bedeutung, es in drei von vier Evangelien es festzuhalten.
Die Jünger in diesem Fall sind stille Beobachter, wahrscheinlich haben sie noch nicht einmal das Boot verlassen gehabt und haben alles nur aus der Ferne gesehen. Denn wir haben im Vers 2 gelesen „Und als er aus dem Boot gestiegen war“.
Und dieses Ereignis war für die Jünger eine Wiederlegung dessen, was die Pharisäer und Schriftgelehrten zu Ende von Kapitel 3 gesagt hatte, er ist der stärkere der den Starken binden kann und ihm sein Haus rauben kann.
I. Die unheimliche Zerstörung des Menschen – Verse 1-5
Hier in den ersten fünf Versen, sehen wir wie der Teufel die Menschen zerstört
„2 Und als er aus dem Boot gestiegen war, begegnete ihm sogleich von den Grüften her ein Mensch mit einem unreinen Geist,
3 der seine Wohnung in den Grabstätten hatte; und selbst mit Ketten konnte ihn keiner mehr binden,
4 da er oft mit Fußfesseln und mit Ketten gebunden worden war und die Ketten von ihm in Stücke zerrissen und die Fußfesseln zerrieben worden waren; und niemand konnte ihn bändigen.
5 Und allezeit, Nacht und Tag, war er in den Grabstätten und auf den Bergen und schrie und zerschlug sich mit Steinen.“
Die Wohnung des Besessenen
Schaut mal wo dieser Mensch wohnt? In Grüften oder in den Gräbern, er wohnt dort wo Leiche liegen. Dieser Ort waren für die Juden unreine Ort, in Gesetz war es verboten eine Leiche oder einen Toten zu berühren. Aber dort wohnte dieser Mensch.
Da wo der Tod wohnt, da wohnte auch er.
heißt auch
„Sie waren sehr bösartig, so daß niemand auf jenem Weg vorbeigehen konnte.“
Es war eine No-Go-Area, keiner wollte diesen Menschen begegnen. Er war sehr gefürchtet.
Er war die Wohnung für Satan geworden
Dieser Mensch befand sich in der Macht Satans – wir haben gelesen „ein Mensch mit einem unreinen Geist“. Wir wissen nicht wie es dazu kam, aber scheinbar hat sich dieser Mensch sich der Macht Satans genährt und wurde irgendwann komplett von ihm in Besitz genommen. Lukas schreibt der Dämonen hatte“
Sein Aussehen
In heißt es „Als er aber an das Land gestiegen war, kam ihm ein Mann aus der Stadt entgegen, der Dämonen hatte und seit langer Zeit keine Kleider anzog und nicht im Haus blieb, sondern in den Grabstätten.“
Der Mensch trug keine Kleider. Er lebte in Gräbern und war nackt. Sein Denken war total pervertiert.
Der Umgang seiner Mitmenschen mit ihm
Vers 3b-4 „und selbst mit Ketten konnte ihn keiner mehr binden,
4 da er oft mit Fußfesseln und mit Ketten gebunden worden war und die Ketten von ihm in Stücke zerrissen und die Fußfesseln zerrieben worden waren; und niemand konnte ihn bändigen.“
Für die Menschen in seiner Umgebung war er einfach eine große Last. Dieser Mensch war eine große Bedrohung für die Gegend. Dieser Mensch war wahrscheinlich der größte Albtraum dem man damals begegnen könnte. Er war nicht kontrollierbar und deshalb hatte man in oft versucht mit Fußfesseln und sogar mit eisernen Ketten zu binden. Aber dieser Mensch war außergewöhnlich stark, die eisernen Ketten hatte er einfach in Stücke zerrissen und die Fußfesseln hat er einfach zerrieben. Niemand konnte diesen Menschen bändigen. Er hatte ein unglaubliche übernatürlich Kraft gehabt. Das sehen wir auch an einer anderen Stelle „Und der Mensch, in dem der böse Geist war, sprang auf sie los und bezwang sie miteinander und überwältigte sie, so dass sie nackt und verwundet aus jenem Haus entflohen.“
Die gewaltigen Qualen
Doch das war nicht alles, dieser Mensch hatte gewaltige Qualen – Vers 5 „Und allezeit, Nacht und Tag, war er in den Grabstätten und auf den Bergen und schrie und zerschlug sich mit Steinen“
Der Satan ließ ihm keine Ruhe „Allezeit, Nacht und Tag“ wurde er von ihm gequält. Er schrie vor diesen Qualen und fügte sich weitere Qualen hinzu, in dem er sich mit Steinen schlug. Stellt euch einmal diesen Menschen vor, wie er wohl aussah, ein schreckliches Bild.
Und das ihr Lieben, ist ein Bild, was es heißt von Gott fern zu sein. Sich in der Macht Satans zu befinden. Hier sehen wir die volle Absicht Satans, was er mit den Menschen vor hat. Wie Satan Menschen quälen kann. Er sorgt dafür dass du von deinen Mitmenschen für tot erklärt wirst, du er sorgt dafür, dass man zu einem ausgestoßenem und isoliert wird. Er sorgt dafür dass du gewaltige Qualen erleben wirst. Satan hat Freude daran Menschen zu quälen und zu verderben. Und dass sie nicht miteinander leben können.
II. Die Begegnung mit Jesus
„6 Und als er Jesus von weitem sah, lief er und warf sich vor ihm nieder; 7 und er schrie mit lauter Stimme und sagt: Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesus, Sohn Gottes, des Höchsten ? Ich beschwöre dich bei Gott, quäle mich nicht ! 8 Denn er sagte zu ihm: Fahre aus, du unreiner Geist, aus dem Menschen !“
Als Jesus nun aus dem Boot stieg, da rannte dieser Mann direkt auf Jesus zu. Und schaut mal, davor konnte ihn keiner binden, keiner konnte in beruhigen, keiner konnte in still stellen. Aber vor Jesus fällt er direkt nieder.
und er schrie mit lauter Stimme und sagt: Was habe ich mit dir zu schaffen, Jesus, Sohn Gottes, des Höchsten ? Ich beschwöre dich bei Gott, quäle mich nicht“
Wer spricht hier, der Mensch oder der Dämon durch den Menschen?
Der Dämon spricht zu Jesus hier, woran können wir das hier erkennen?
· Wie spricht er Jesus hier an? Jesus, Sohn Gottes, des Höchsten – der Mensch konnte es nicht wissen. Doch die Dämonen kennen Jesus sehr gut! Das sehen wir auch schon von anderen Begegnungen.
o 1,24 „und sagte: Was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus, Nazarener? Bist du gekommen, uns zu verderben? Ich kenne dich, wer du bist: der Heilige Gottes.“
o 3,11 „Und wenn die unreinen Geister ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder und schrien und sprachen: Du bist der Sohn Gottes.“
Die Dämonen wissen ganz genau wer Jesus ist. Jesus Sohn des Höchsten. Woher wissen sie das? Weil er sie geschaffen hatte! Er ist ihr Schöpfer und deshalb kennen sie ihn.
Und bisher im Markusevangelium findet man an keiner einzigen Stelle, dass ein Mensch Jesus als den Sohn Gottes erkannt hat.
Deshalb ist spricht der Dämon durch den Menschen aber nicht der Mensch im eigenen Anliegen.
Und was sagen die Ich beschwöre dich bei Gott, quäle mich nicht“
Warum fühlen sie sich gequält?
· Und siehe, sie schrien und sagten: Was haben wir mit dir zu schaffen, Sohn Gottes? Bist du hierher gekommen, uns vor der Zeit zu quälen?“
· Vor welche Zeit? Sie wissen ganz genau was sie erwartet. Nach ihrem Fall, wartet auf sie die Höhle. Und das wissen Sie ganz genau.
Was hier sehen, die Dämonen wissen ganz genau, wer Jesus und sie wissen ganz genau was sie erwarte. Welches Gericht über sie kommen wird – und darüber schriebt uns Judas in seinem Brief – Vers 6
„und Engel, die ihren Herrschaftsbereich nicht bewahrt, sondern ihre eigene Behausung verlassen haben, hat er zum Gericht des großen Tages mit ewigen Fesseln unter Finsternis verwahrt,“
„9 Und er fragte ihn: Was ist dein Name? Und er spricht zu ihm: Legion ist mein Name, denn wir sind viele.“
Warum fragt Jesus, wie sein Name ist? Ist Jesus nicht allwissend?
Damit die Umstehende und auch wir heute wissen, was in diesem Menschen wirklich vorging.
Es antwortet nur einer von den vielen, und sagt den Namen. Legion!
Was ist eine Legion? Römische Kampfeinheit die aus ca. 6000 Soldaten bestand.
III. Die Macht Jesu
„10 Und er bat ihn sehr, daß er sie nicht aus der Gegend fortschicke. 11 Es war aber dort an dem Berg eine große Herde Schweine, die weidete. 12 Und sie baten ihn und sagten: Schicke uns in die Schweine, damit wir in sie hineinfahren! 13 Und er erlaubte es ihnen. Und die unreinen Geister fuhren aus und fuhren in die Schweine, und die Herde stürzte sich den Abhang hinab in den See, etwa zweitausend, und sie ertranken in dem See.“
Schaut mal, die Dämonen, sie können nicht tun und lassen was sie wollen. Um alles müssen sie um Erlaubnis bitten – „10 Und er bat ihn sehr, daß er sie nicht aus der Gegend fortschicke“
Das sehen wir bei Hiob und das sehen wir auch hier. Der Teufel und seine Diener sind vollkommen der Autorität Jesu unterlegen.
Warum wollen sie in die Schweine fahren? Ich weiß es nicht. Aber was wir in dieser Aktion sehen, was ihre Absicht ist. Sie wollen verderben.
Und es sollte diesem Menschen zeigen, was in ihm drin war. Sichtbar konnte sie sehen, wie wahnsinnig die Schweine geworden sind und sich den Abhang geworfen hatte.
„14 Und ihre Hüter flohen und verkündeten es in der Stadt und auf dem Land; und sie kamen, um zu sehen, was geschehen war. 15 Und sie kommen zu Jesus und sehen den Besessenen, der die Legion gehabt hatte, bekleidet und vernünftig sitzen, und sie fürchteten sich . 16 Und die es gesehen hatten, erzählten ihnen, wie dem Besessenen geschehen war und das von den Schweinen. 17 Und sie fingen an, ihn zu bitten, daß er aus ihrem Gebiet weggehe .“
Die Schweinehirten laufen in die Stadt, nachdem sie die Wahnsinnigen Schweine in den Abhang hinunter stürzten. Die ganz Stadt und die Menschen vom Land kommen wohl nun alle zu Jesus. Und was sehen sie? Sie sehen den Mann bekleidet und vernünftig bei Jesus sitzen.
Was ist die Reaktion? Sie fallen Jesus in um den Hals und danken ihm, dass er das getan hat, was sie sich solange wünschen!
Nein, dass sehen wir hier leider nicht. Sie fürchten sich, phobeo, Phobie sie sind richtig geschockt was sie da sehen. Diese gewaltige Wunder erfreut sie nicht, sie sind einfach nur geschockt.
Sie bitten ihn auch nicht, Ihnen in anderen Nöten zu helfen. Nein sie bitten ihn zu gehen. Sie sahen ihren Verlust der Schweine, und dachten wahrscheinlich, wenn Jesus noch länger bleibt, dann müssen sie noch mehr opfern und verlieren. Deshalb schicken sie Jesus schnell fort.
„18 Und als er in das Boot stieg, bat ihn der, der besessen gewesen war, daß er bei ihm sein dürfe. 19 Und er gestattete es ihm nicht, sondern spricht zu ihm: Geh in dein Haus zu den Deinen und verkünde ihnen, wieviel der Herr an dir getan und <wie er> sich deiner erbarmt hat. 20 Und er ging hin und fing an, im Zehnstädtegebiet auszurufen, wieviel Jesus an ihm getan hatte ; und alle wunderten sich.“
Doch der Mensch, der geheilt worden war, er zeigt eine ganz andere Reaktion. Er will mit Jesus gehen. Doch Jesus er erlaubt es ihm nicht. Jesus hat für ihn eine andere Aufgabe. Er soll der erste Missionar werden, den Jesus auf der Erde gebraucht. Nicht die Jünger waren die ersten, nein dieser Mensch ist der aller erste Missionar den Jesus aussandte.
Er soll in sein Haus gehen, vielleicht zur seiner Frau und Kindern. Vielleicht in sein Elternhaus.
Doch er geht nicht nur nach Hause, er geht im ganzen Gebiet rum und erzählt was Christus an ihm getan hat.
Er hatte nicht viel wissen, über die Bibel und so weiter. Er war das Lebende Zeugnis. Er war sehr bekannt dort. Und stellt euch mal vor, er geht in eine Stadt und beginnt zu erzählen. Weißt du wer ich bin? Nö. Ich bin der wahnsinniger und nackte, der in den in den Gräbern gewohnt hat.
Warum konnte Jesus ihn hier so über ihn erbarmen? Hier hat Jesus vielleicht mit 2000 Schweinen bezahlt. Aber die wahre Bezahlung fand dann am Kreuz statt. Die Sünden diesen Menschen, hat auch Christus getragen.
Anwendung
Legions Geschichte Berichte über jeden einzelnen von uns -
„1 Auch euch hat er auferweckt, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden,
2 in denen ihr einst wandeltet gemäß dem Zeitlauf1 dieser Welt, gemäß dem Fürsten der Macht der Luft, des Geistes, der jetzt in den Söhnen des Ungehorsams wirkt.
3 Unter diesen hatten auch wir einst alle unseren Verkehr in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten und von Natur Kinder des Zorns waren wie auch die anderen.“
Jeder Mensch befindet sich im Machtbereich des Teufels. Er muss nicht unbedingt besessen sein, aber er untersteht seiner Macht.
Das macht uns auch Johannes in seinem 1. Brief deutlich Kapitel 3,10
„Hieran sind offenbar die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels: Jeder, der nicht Gerechtigkeit tut, ist nicht aus Gott, und wer nicht seinen Bruder liebt.“
Es gibt nur diese zwei Seiten, entweder Kind Gottes oder Kind des Teufels. Dazwischen gibt es nichts.
Wer bist du? Kind Gottes? Dann darfst du beruhigt sein, wenn Christus in dir wohnt. Wenn du kein Kind Gottes bist, dann bist du ein Kind des Teufels. Und hier haben wir gesehen, was der Teufel mit seinen Kindern macht. Er zerstört sie bis aufs äußerste.
[1] Die Bibel. Elberfelder Übersetzung, revidierte Fassung. (1985). (). R. Brockhaus Verlag.
[2] Die Bibel. Elberfelder Übersetzung, revidierte Fassung. (1985). (). R. Brockhaus Verlag.
[3] Die Bibel. Elberfelder Übersetzung, revidierte Fassung. (1985). (). R. Brockhaus Verlag.
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