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Vater, geheiligt werde dein Name

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Geheiligt

Notes
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Einleitung

Lukas 11,1–4 REB
1 Und es geschah, als er an einem Ort war und betete, da sprach, als er aufhörte, einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte!2 Er sprach aber zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, geheiligt werde dein Name; dein Reich komme;3 unser nötiges Brot gib uns täglich;4 und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir selbst vergeben jedem, der uns schuldig ist; und führe uns nicht in Versuchung.
Lukas 11,2 Schlachter 2000
2 Da sprach er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Unser Vater, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name! Dein Reich komme! Dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf Erden.

1. Vater

Wenn wir an den Begriff Vater denken so verbinden wir eine Familiäre nähe zwischen dem der das ausspricht und zwischen dem der angesprochen wird. Ein Vater ist:
- Das er das Haupt der Familie ist
- Der Erzeuger
- Der Ernährer
- Der Beschützer
Und so lehrt Christus sowohl seine Jünger als auch uns das wenn wir beten wir Vater sagen sollen. In allen Gebeten die Christus gebetet hat hat er mit einer einzigen Ausnahme immer Gott als Vater angesprochen. Sowohl in seinem Leben als auch in seinem Gebetsleben stand der Vater immer im Mittelpunkt.
Johannes 5,30 Schlachter 2000
Ich kann nichts von mir selbst aus tun. Wie ich höre, so richte ich; und mein Gericht ist gerecht, denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen des Vaters, der mich gesandt hat.
Und wie Christus selber immer den Vater im Mittelpunkt hatte lehrt er auch uns immer den Vater im Mittelpunkt zu haben und Gott als unseren Vater auszusprechen wenn wir beten.
Bevor Christus kam gab es keine Menschen die Gott Ihren Vater genannt haben. Die Juden die gehört haben das Jesus, Gott seinen Vater nannte wollten Ihn dafür ermorden denn in Ihren Augen war das Gotteslästerung.
Johannes 5,18 Schlachter 2000
Darum suchten die Juden nun noch mehr, ihn zu töten, weil er nicht nur den Sabbat brach, sondern auch Gott seinen eigenen Vater nannte, womit er sich selbst Gott gleich machte.
joh
Man durfte Gott nicht so nahe treten. Man darf nicht mal seinen Namen aussprechen. Die sagen jetzt immer noch nicht Gottes Namen sonder Ha-shem. Mir wurde gesagt das wenn man einen orthodoxen Juden jetzt zu dieser Zeit fragen würde das er den Namen Jahwe aussprechen soll das er dies niemals tun würde und hier kommt ein Mensch der spricht von Gott als seinem Vater spricht.
Es ist ganz egal wer ein Mensch ist ob er Präsident oder Minister ob er berühmt oder nicht berühmt ist wenn er ein Sohn hat dann hat der Sohn freien Zugang zum Vater. Es gibt ein Bild von John F Kennedy der Präsident der Vereinigten Staaten war und später erschossen wurde und auf diesem Bild sieht man Ihn wie er im weißen Haus sitzt vor seinem Schreibtisch und beschäftigt ist mit seinen und während der Mächtigste Mann der Welt da sitzt und sein Beruf ausübt sitzt sein kleiner Sohn unter dem Tisch und spielt. Alle wollen vor diesen Präsidenten kommen und Ihm sein Anliegen vortragen aber der Sohn darf das einfach und das jeden Tag und zu jeder Stunde. Ich denke das ist ein gutes Bild für den Zugang den wir zu Gott haben das wir so nah an Gott ran treten dürfen und vor seinem Thron kommen wie dieses Kind auch bei seinem Vater einfach unter den Füßen spielt.

2. Geheiligt werde dein Name

Gerade jetzt in diesem Moment wird Gottes Name im Himmel geheiligt wie er geheiligt werden soll. Der Name Gottes wird von allen Gerechten die Verherrlicht wurden und von allen Engeln mit Ehrfurcht behandelt. Aber vielleicht Fragt sich einer was heißt das das Gottes Name geheiligt werde.
Wenn wir von der Ersten Begegnung des Mose mit Gott lesen dann lesen wir das Mose einen Busch sieht der brennt und brennt aber einfach nicht verbrennt. Mose kommt näher an den Busch heran und Gott spricht aus dem Busch Mose Mose zieh dein Schuhe aus ,tritt nicht näher heran denn der Ort an auf dem du stehst ist heiliges Land.
Also überall wo du hingehst da kannst du mit Schuhen gehen und so nah herantreten wie du willst aber hier an diesem Ort bin ich, hier ziehst du dein Schuhe aus und hältst Abstand. Hier ist eine anderes Verhalten angebracht, hier gilt etwas was nicht überall gilt, hier ist etwas nicht normal, hier bin Ich.
Und als Gott ihm sagt das er der Gott der Väter Abrahams, Isaaks und Jakobs ist da Verbirgt er sein Gesicht und fürchtet sich Gott anzuschauen.
Also überall wo du hingehst da kannst du mit Schuhen gehen und so nah herantreten wie du willst aber hier an diesem Ort bin ich, hier ziehst du dein Schuhe aus und hältst Abstand. Hier ist eine anderes Verhalten angebracht, hier gilt etwas was nicht überall gilt, hier ist etwas nicht normal, hier bin Ich.
Mose war wurde im Königshaus aufgewachsen und hatte wahrscheinlich Zugang zum Pharao und zur Prinzessin. Er war mit großen Leuten vertraut und hat vieles gesehen. Aber hier kommt kommt jemand von dem er gehört hat. Hier kommt derjenige der Ihn geschaffen hat und derjenige der Joseph nach Ägypten sandte um das Volk Israel am Leben zu erhalten hier ist einer vor dem er sein Angesicht verbirgt und sich fürchtet.
Also wenn etwas geheiligt werden soll dann wird der Gegenstand oder der Ort oder die Person besonders behandelt mit Scheu und mit Ehrfurcht.
Bei dem Abendmahl behandeln wir das Brot zum Beispiel so: Wenn ihr Menschen seid wie ich dann habt ihr besonders Angst davor das so ein Kelch mit Wein umgestoßen wird und der Wein verschüttet wird. Man weist uns auch immer wieder hin das das Brot was auf Jesu Leib hindeutet nicht auf den Boden fallen darf. Mit anderem Wein gehen wir nicht so um und das Brot was wir gebrauchen darf auch mal auf den Boden fallen aber dieser Wein und dieses Brot behandeln wir heilig.
Also wenn wir beten sollen geheiligt werde dein Name dann sollen wir darum beten das Gottes Name mit Ehrfurcht und mit Scheu behandelt und gesprochen wird! Hier bei uns aber auch in der Umgebung in der wir leben und in der Welt allgemein.
Noch ein Beispiel hierzu: Als Christus seinen Dienst beginnt und in den Tempel kommt fängt er an die Tische umzustoßen Stricke zu binden und damit die Verkäufer herauszutreiben und er sagt zu den Verkäufern: Macht nicht das Haus meines Vaters zu einem Kaufhaus. Ihr behandelt den Heiligen Tempel als wäre er was ganz normales als wäre es ein Kaufhaus. Und so ist es auch mit dem Namen Gottes wenn man Ihn behandelt wie den Namen Jens dann entheilige ich seinen Namen und mache das gewöhnlich was ungewöhlich ist und entehrt Gott.
Vater, geheiligt werde dein Name , dein Reich komme , unser nötiges Brot gib uns täglich; und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir selbst vergeben jedem, der uns schuldig ist; und führe uns nicht in Versuchung
Die Bibel. Elberfelder Übersetzung, revidierte Fassung. (1985). (). R. Brockhaus Verlag.
Anders gesagt: Christus lehrt hier in diesem Text wie wir beten sollen und er fängt mit diesem Satz an. Er sagt hier bevor du um dein tägliches Brot bittest und bevor du noch um Vergebung bittest und bevor du um den Schutz Gottes vor dem Bösen und vor den Versuchungen bittest sollst du darum Beten das mein Name geheiligt wird.
Und wenn man es ganz Ernst nimmt dann sagt er wichtiger als dein Brot und dein Leben wichtiger als dein Vergebung und die Rettung von Menschen und wichtiger als deine Gesundheit und Bewahrung ist mein eigener Name bete darum das er geheiligt und geehrt wird.
Es geht in der Bibel nicht um dich und nicht um mich es geht um Gott und seinen Namen. Gott macht zu einem Zeitpunkt in der Bibel sehr deutlich warum er rettet, reinigt, ein neues Herz gibt und seinen Geist gibt. Das Volk Israel das nach Gottes Namen benannt ist das können wir in nach lesen.
G
Ezechiel 36,20–31 Schlachter 2000
20 Als sie nun unter die Heidenvölker kamen, wohin sie gezogen waren, da entweihten sie meinen heiligen Namen, indem man von ihnen sagte: »Das ist das Volk des Herrn; die mußten aus seinem Land ausziehen!« 21 Da tat es mir leid um meinen heiligen Namen, den das Haus Israel entweiht hatte unter den Heidenvölkern, zu denen es gekommen ist. 22 Darum sprich zu dem Haus Israel: So spricht Gott, der Herr: Nicht um euretwillen tue ich dies, Haus Israel, sondern wegen meines heiligen Namens, den ihr entweiht habt unter den Heidenvölkern, zu denen ihr gekommen seid. 23 Darum will ich meinen großen Namen wieder heilig machen, der vor den Heidenvölkern entheiligt worden ist, den ihr unter ihnen entheiligt habt! Und die Heidenvölker sollen erkennen, daß ich der Herr bin, spricht Gott, der Herr, wenn ich mich vor ihren Augen an euch heilig erweisen werde. 24 Denn ich will euch aus den Heidenvölkern herausholen und aus allen Ländern sammeln und euch wieder in euer Land bringen. 25 Und ich will reines Wasser über euch sprengen, und ihr werdet rein sein; von aller eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. 26 Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben; 27 ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, daß ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmungen befolgt und tut. 28 Und ihr sollt in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gegeben habe, und ihr sollt mein Volk sein, und ich will euer Gott sein. 29 Und ich will euch befreien von allen euren Unreinheiten, und ich will dem Korn rufen und es vermehren und keine Hungersnot mehr über euch kommen lassen. 30 Ich will auch die Früchte der Bäume und den Ertrag des Feldes vermehren, damit ihr künftig nicht mehr die Schmach des Hungers unter den Heidenvölkern tragen müßt. 31 Dann werdet ihr an eure bösen Wege gedenken und an eure Taten, die nicht gut waren, und ihr werdet vor euch selbst Abscheu empfinden wegen eurer Sünden und wegen eurer Greuel.
Hes
Ez 36
Ezechiel 36,20–32 Schlachter 2000
20 Als sie nun unter die Heidenvölker kamen, wohin sie gezogen waren, da entweihten sie meinen heiligen Namen, indem man von ihnen sagte: »Das ist das Volk des Herrn; die mußten aus seinem Land ausziehen!« 21 Da tat es mir leid um meinen heiligen Namen, den das Haus Israel entweiht hatte unter den Heidenvölkern, zu denen es gekommen ist. 22 Darum sprich zu dem Haus Israel: So spricht Gott, der Herr: Nicht um euretwillen tue ich dies, Haus Israel, sondern wegen meines heiligen Namens, den ihr entweiht habt unter den Heidenvölkern, zu denen ihr gekommen seid. 23 Darum will ich meinen großen Namen wieder heilig machen, der vor den Heidenvölkern entheiligt worden ist, den ihr unter ihnen entheiligt habt! Und die Heidenvölker sollen erkennen, daß ich der Herr bin, spricht Gott, der Herr, wenn ich mich vor ihren Augen an euch heilig erweisen werde. 24 Denn ich will euch aus den Heidenvölkern herausholen und aus allen Ländern sammeln und euch wieder in euer Land bringen. 25 Und ich will reines Wasser über euch sprengen, und ihr werdet rein sein; von aller eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. 26 Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben; 27 ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, daß ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmungen befolgt und tut. 28 Und ihr sollt in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gegeben habe, und ihr sollt mein Volk sein, und ich will euer Gott sein. 29 Und ich will euch befreien von allen euren Unreinheiten, und ich will dem Korn rufen und es vermehren und keine Hungersnot mehr über euch kommen lassen. 30 Ich will auch die Früchte der Bäume und den Ertrag des Feldes vermehren, damit ihr künftig nicht mehr die Schmach des Hungers unter den Heidenvölkern tragen müßt. 31 Dann werdet ihr an eure bösen Wege gedenken und an eure Taten, die nicht gut waren, und ihr werdet vor euch selbst Abscheu empfinden wegen eurer Sünden und wegen eurer Greuel. 32 Nicht euretwegen werde ich dies tun, spricht Gott, der Herr, das sollt ihr wissen! Schämt euch und errötet über eure Wege, ihr vom Haus Israel!
Gott spricht hier von ein mehreren taten die er um seines Namens willen tut:
Er holt Sie aus den Heidenvölkern heraus und bringt Sie in Ihr Land zurück V.24
Er reinigt Sie und mach Sie rein von ihrer Unreinheit und von den Götzen V.25
Er gibt ein neues Herz und nimmt das Herz aus Stein heraus V.26
Er legt seinen Geist in Ihr inneres und bewirkt das Sie in seinen Geboten leben V.27
Sie dürfen in das Land gehen was Gott Ihnen versprochen hat. V.28
Er macht Sie satt V.30
Das hört sich stark nach dem was Gott für uns getan hat aber er macht in dem 32 Vers sehr deutlich warum er das macht was ER macht.
Ezechiel 36,32 Schlachter 2000
32 Nicht euretwegen werde ich dies tun, spricht Gott, der Herr, das sollt ihr wissen! Schämt euch und errötet über eure Wege, ihr vom Haus Israel!
Er hat uns errettet seines heiligen Namens wegen und wenn ihr betet, so lehrt Christus, Gott unser Heiland so sprecht und bittet als aller erstes:
Vater geheiligt werde dein Name
Auf der einen Seite sind wir Ihm so nah weil wir seine Kinder sind und wir dürfen freimütig vor Gottes Thron treten weil er durch Christus unser Vater geworden ist aber auf der anderen Seite muss sein Name geheiligt werden und wir dürfen nicht zu Nah herantreten sondern uns scheuen und Ehrfurcht vor Gott haben und vor seinen Namen haben.
Betet das Gottes Name nicht entheiligt wird betet das er geheiligt wird.
Im Himmel wird er alle Zeit geheiligt.
Psalter 23,1–3 Schlachter 2000
Ein Psalm Davids. Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern. Er erquickt meine Seele; er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
Psalter 23,1–4 Schlachter 2000
Ein Psalm Davids. Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern. Er erquickt meine Seele; er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich.
ps 23,
Christus hat immer Vater gesagt wenn er Gebetet hat außer in einziges mal: Es war an dem Tag wo er seine Stellung als Sohn aufgegeben hat und wo unsere Schuld und Sünde auf Ihn gelegt wurde. An dem Tag hat der Vater Ihn verlassen und wurde nur noch Gott für Ihn. An dem Tag wurde der der Gottes Namen immer geheiligt hat behandelt als würde er Ihn immer entheiligen er wurde behandelt wie wir es verdienten. Nach dem Christus den Rechtmäßigen Preis bezahlt hat und Auferstanden ist ist er in den Himmel aufgefahren uns hat den Geist der Sohnschaft gesendet der jetzt in uns ruft Abba Vater.
Das Brot vom Abendmahl und den Wein behandeln wir mit scheu und haben Angst
Werde bedeutet er wird nicht geheiligt
So wie die Juden den Namen nicht aussprechen aus scheu
Hosea 11,9 Schlachter 2000
9 Ich will nicht handeln nach der Glut meines Zorns, will Ephraim nicht wiederum verderben; denn ich bin Gott und nicht ein Mensch, als der Heilige bin ich in deiner Mitte und will nicht in grimmigem Zorn kommen.

3. dein Name

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