Faithlife Sermons

Predigtskizze Hiob

Sermon  •  Submitted
0 ratings
· 11 views

Hiob will von Gott eine antwort auf das Leid. Er will sein Gerichtsurteil hören. Wie gehen wir mit Ungerechtigkeit in unserem Leben um.

Notes
Transcript

Entdecken

Gegenüberstehende Aussagen:
dfdfdsf
Eiliphas: 22,2-3
Hiob 23,2–9 LUT84
Auch heute lehnt sich meine Klage auf; seine Hand drückt schwer, dass ich seufzen muss. Ach dass ich wüsste, wie ich ihn finden und zu seinem Thron kommen könnte! So würde ich ihm das Recht darlegen und meinen Mund mit Beweisen füllen und erfahren die Reden, die er mir antworten, und vernehmen, was er mir sagen würde. Würde er mit großer Macht mit mir rechten? Nein, er selbst würde achthaben auf mich. Dann würde ein Redlicher mit ihm rechten, und für immer würde ich entrinnen meinem Richter! Aber gehe ich nun vorwärts, so ist er nicht da; gehe ich zurück, so spüre ich ihn nicht. Ist er zur Linken, so schaue ich ihn nicht; verbirgt er sich zur Rechten, so sehe ich ihn nicht.

Verstehen

Eiliphas:

Kann ein Mann Gott etwas nützen? Es nützt ja der Verständige nur sich selbst. Hat der Allmächtige Freude, wenn du gerecht bist? Ist’s ihm ein Gewinn, wenn du in Unschuld wandelst?
Kann ein Mann Gott etwas nützen? Es nützt ja der Verständige nur sich selbst. Hat der Allmächtige Freude, wenn du gerecht bist? Ist’s ihm ein Gewinn, wenn du in Unschuld wandelst?
3 Hat der Allmächtige Freude, wenn du gerecht bist? Ist’s ihm ein Gewinn, wenn du in Unschuld wandelst?
Das Argument von Eliphas, läuft darauf hinaus, dass er Hiob davon abbringen will Gott seine Unschuld zu beweisen. Denn selbst wenn Hiob Unschuldig wäre, wovon Eliphas nicht ausgeht (22,4), was hätte Gott davon. Gott hat davon keinen Gewinn. Gerecht zu leben nützt nur dem verständigen Menschen etwas. Weil Gott keinen nutzen davon hat wird er Hiob auch nicht gerechtsprechen.
Du wirst Gott nicht finden, er wird dich nicht anhören, weil es ihm nichts bringt. Weil er sein Urteilsspruch schon gesprochen hat.

Hiob

Hiob 23,2–9 Schlachter 2000
2 Auch heute noch ist meine Klage bitter; die Hand, die mich trifft, preßt mir schwere Seufzer aus! 3 O daß ich wüßte, wo ich ihn fände, daß ich bis zu seinem Thron gelangen könnte! 4 Ich würde ihm meine Rechtssache vorlegen und meinen Mund mit Beweisen füllen. 5 Ich möchte wissen, was er mir antworten, und erfahren, was er zu mir sagen würde. 6 Würde er in seiner Machtfülle mit mir streiten? Nein, er würde mich gewiß anhören. 7 Da würde ein Redlicher bei ihm vorsprechen, und ich würde auf ewig frei ausgehen von meinem Richter. 8 Wenn ich aber nach Osten gehe, so ist er nirgends; wende ich mich nach Westen, so bemerke ich ihn nicht; 9 wirkt er im Norden, so erblicke ich ihn nicht; verbirgt er sich im Süden, so kann ich ihn nicht sehen.
Hiob hält daran fest dass er von Gott eine Antwort will. Er will, dass Gott als Richter sein Urteil spricht. Hiob geht nicht darauf ein, ob es Gott etwas nützen würde in gerecht zu sprechen. Er geht davon aus, dass Gott ein Richter ist und als ein Richter spricht er Gott an. Ein Richter ist dazu da ein Gerechtes Urteil zu sprechen und das hat Hiob noch nicht erhalten. Eliphas geht zwar davon aus das die Krankheit und das Leiden bereits das Urteil sind. Aber Hiob ist da ganz andere Meinung. Er weiss, dass er Untadelig ist. (23,7) Und darum, kann das Leid nicht der Urteilsspruch sein. Hiob will von Gott das Urteil, den Richterspruch empfangen, aber er kann ihn nicht finden um sein anliegen vor ihn zu bringen.
Hiob 23,2–9 Schlachter 2000
Auch heute noch ist meine Klage bitter; die Hand, die mich trifft, preßt mir schwere Seufzer aus! O daß ich wüßte, wo ich ihn fände, daß ich bis zu seinem Thron gelangen könnte! Ich würde ihm meine Rechtssache vorlegen und meinen Mund mit Beweisen füllen. Ich möchte wissen, was er mir antworten, und erfahren, was er zu mir sagen würde. Würde er in seiner Machtfülle mit mir streiten? Nein, er würde mich gewiß anhören. Da würde ein Redlicher bei ihm vorsprechen, und ich würde auf ewig frei ausgehen von meinem Richter. Wenn ich aber nach Osten gehe, so ist er nirgends; wende ich mich nach Westen, so bemerke ich ihn nicht; wirkt er im Norden, so erblicke ich ihn nicht; verbirgt er sich im Süden, so kann ich ihn nicht sehen.
3 Hat der Allmächtige Freude, wenn du gerecht bist? Ist’s ihm ein Gewinn, wenn du in Unschuld wandelst?

Anwenden

2 Kann ein Mann Gott etwas nützen? Es nützt ja der Verständige nur sich selbst.

3 Hat der Allmächtige Freude, wenn du gerecht bist? Ist’s ihm ein Gewinn, wenn du in Unschuld wandelst?

Eine Person leidet nach einem Autounfall daran, dass sie nicht mehr Arbeiten kann und wird als Schuldig am Autounfall angesehen, obwohl sie genau weis, dass sie Unschuldig ist. Weil alle davon ausgehen, dass sie Schuldig ist, zahlt die Versicherung nicht den vollen Betrag. Die Person kann darum die Hypotheken-Zinsen nicht mehr bezahlen und verliert das Haus. Von einigen in der Gemeinde wird das als Strafe Gottes angesehen, weil diese Person irgendwelche versteckten Sünden haben soll und vor allem hatte er sowieso so einen Teuren und Schnellen schlitten, der kann am Unfall gar nicht Unschuldig sein, denn wer solche Autos fährt ist ein Raudi. Er hört dann noch Sachen wie, die Versicherung wird gar nicht auf dich hören, was haben sie davon, wenn du Unschuldig bist?
Die angebrachte Reaktion wäre jetzt in diesem Fall, ihn bei den Untersuchungen zu dem Unfall zu Unterstützen, im Gebet vor Gott kommen (Unverständnis darüber, dass Gott das zugelassen hat. Bitte um Gottes eingreifen, dass Gerechtigkeit geschieht. ), mit praktischer Hilfe (bei Papirkram helfen), einem offenen Ohr und ihn nicht vorschnell zu verurteilen.

Hauptaussage

Wo bist du Gott?! Lass dich nicht davon abhalten Gott zu suchen.

Einleitung

Guten Morgen, schön bist du heute da.
Wir wurden durch einige Lieder auf das Thema heute eingestimmt. Wo ist Gott? Wo ist Gott wenn wir Leiden? Wo ist Gott wenn uns Unrecht geschieht?
Wir werden uns heute mit einem Mann befassen, der in dieser Lage ist. Der Leid erfährt und nun von Gott wissen möchte, wieso ihm das geschieht. Wir werden uns heute mit einem Ausschnitt aus dem Buch Hiob befassen.

Erklärung

Wer war Hiob? Was ist ihm geschehen? Wie hat er reagiert? Wie haben seine Freunde gehandelt?
Hiob ist davon Überzeugt, dass Gott ihn zu Unrecht bestraft. Sein Freunde gehen von einem Strikten tun ergehen Zusammenhang aus. Als wenn ich gerecht lebe muss es mir gut gehen, wenn es mir also nicht gut geht, dann muss ich Sünde in meinem Leben haben. Hiob denkt grundsätzlich auch so, aber er weis, dass das bei ihm im Leben nicht sein kann, weil er von keiner Sünde in seinem Leben weis, die er versteckt. Wenn er sie kennen würde, würde er sie auch bekennen und sich von ihr abwenden. Darum schreit er jetzt auch zu Gott, dass er ihm sagt, wieso er von ihm Verurteilt wird. Er will von Gott wissen wieso er das alles erleiden muss.
Seine Freunde halten ihn für selbstgerecht und sind der Meinung er muss Sünde in seinem Leben haben, weil es ihm so schlecht geht. Darum spricht Elihu auch, davon, dass Hiob bereits das Urteil habe, und Gott nichts davon habe, wenn er sich mit ihm abgeben würde.

Veranschaulichen

Anhand dem Beispiel unter Anwendung erster Absatz.
Das ist ein Mögliches Beispiel wie das bei uns heute auch passieren könnte. Ihr habt das vielleicht sogar mal etwas ähnliches wie Hiob erlebt. Oder ihr kennt jemanden der in so einer ähnlichen Situation war.
Wenn wir uns in diese Lage versetzen, dann kommt die Frage Gott wo bist du? sehr schnell auf. Wir fragen uns womit habe ich, dass verdient?

Anwenden

Wenn du in eine Situation wie diese kommst, und du dich fragst wo ist Gott? Wieso antwortet er nicht? Dann lass dich nicht davon abbringen zu Gott zu rufen, bis du deine Antwort hast. Hiob hat nicht aufgehört zu Rufen und Gott hat sich ihm dann gezeigt. Gott hat Hiob gezeigt, dass er alles in der Hand hat, und dass seine Wege höher sind als unsere. Manchmal scheint es so als ob Gott nicht da wäre, aber er hört uns. Vielleicht möchte er uns Prüfen, dann dürfen wir wissen, dass er den Überblick hat. Darum hör nicht auf nach Gott zu rufen und ihn zu suchen. Er wird antworten. Jesus gibt uns diese Zusage im Gleichnis vom ungerechten Richter. (Lk 18,1-3)

Schluss

Hiob musst vieles durchmachen. Er hat alles Verloren. Seine Freunde waren kein Trost, sondern verursachten ihm nur noch mehr Kummer. In all dem Leid hat Hiob nicht aufgehört zu Gott zu schreien. Er hat nicht aufgehört ihn zu suchen, als er sich Fragte wo ist Gott? So dürfen wir auch zu Gott kommen bis er uns antwortet und Recht verschafft. Wir dürfen uns an das versprechen von Jesus halten. Ich möchte zum Schluss noch Beten.
Schlachter, F. E. (Übers.). (2004). Die Bibel: Neue revidierte Fassung 2000 (2. Auflage, ). Geneva; Bielefeld: Genfer Bibelgesellschaft; Christliche Literatur-Verbreitung.
Schlachter, F. E. (Übers.). (2004). Die Bibel: Neue revidierte Fassung 2000 (2. Auflage, ). Geneva; Bielefeld: Genfer Bibelgesellschaft; Christliche Literatur-Verbreitung.
Related Media
Related Sermons