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(Sorry schlechte Aufnahme) Spaltungen - ihre Ursachen, ihre Heilung (Teil 1 - 1. Korintherbrief)

1. Korinther: Jeden Aspekt des Lebens aus der Perspektive des Evangeliums wahrnehmen.  •  Sermon  •  Submitted   •  Presented   •  46:15
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E. Fanclubs

E.1 Fußballvereine

Es gibt viele verschiedene Fanclubs auf dieser Welt. Vor allem denken wir vielleich an den Sport. Jede Mannschaft hat gleich mehrere.
Um München rum sind für uns die bekanntesten natürlich die
1860 und der FC. Bayern. Fanclubs sind eine tolle Sache, solange ihre Mitglieder darin nicht ganz vergessen, dass es neben ihrer Manschaft auch nich um mehr geht, den Sport und das Fußballspielen. Solange hier die Wage gehalten wird, wird kaum jemand auf die Idee kommen, seinen Verein als Vorwand für Randale zu nehmen oder dazu auf gegnerische Fanclubs loszugehen. Hooligans haben hier meist die Balnce verloren, es geht ihen nur noch um den Verein und nicht um sportliche Fairness oder den Fußball ansich.
Angeblich im Namen des Vereins wird dann alles getan um den gegenerischen Fans das Spiel zu vermiesen. Sie haben das größere Ideal aus dem Blick verloren.
Die Vereine selbst mögen solche aus dem Rahmen gelaufene Fanclubs nicht und distanzieren sich kurz oder lang deutlich von ihnen.

E.2 Fromme Fanclubs und die eine Mannschaft

Paulus macht uns heute im ersten Korintherbrief klar, dass er wenig von christlichen Fanclubs hält, die vergessen haben um was es eigentlich wirklich geht. Er lehnt auch den Fanclub ab, der angeblich ihm nachfolgt, wenn sie dabei den vergessen dem er nachfolgt: Jesus Christus.
1 Corinthians 1:10–13 NGÜ NT+PS
Geschwister, im Namen von Jesus Christus, unserem Herrn, fordere ich euch alle auf, eins zu sein. Redet so, dass eure Worte euch nicht gegeneinander aufbringen, und lasst es nicht zu Spaltungen unter euch kommen. Seid vielmehr ganz auf dasselbe Ziel ausgerichtet und haltet in völliger Übereinstimmung zusammen. Warum sage ich das? Von Chloés Leuten habe ich erfahren, dass es Streitigkeiten unter euch gibt, liebe Geschwister. Ihr wisst, was ich meine. Einer von euch sagt: »Ich bin Anhänger von Paulus!«, ein anderer: »Ich von Apollos!«, wieder ein anderer: »Ich von Petrus!« und noch ein anderer: »Ich von Christus!« Ist Christus denn zerspalten? Bin etwa ich, Paulus, für euch am Kreuz gestorben? Oder seid ihr auf meinen Namen getauft worden?
Es geht hier noch nicht um Gemeindespaltungen, auch wenn sie vielleicht auf dem besten Weg waren. Es geht um Fanclubs in der Gemeinde. Die einen waren Fans von Petrus, die andern von Paulus und die dritten von Apollos. Und as war aufeinmal wichtiger als Jesus selber. Und sie waren damit auf den besten Weg zu christlichen hooligans zu werden, die weder im Intresse des Petrus, Apollos oder seinem eigenen handelten.
Es ist wichtig, dass wir selber nicht in so eine Falle treten wenn wir Jesus nachfolgen. Wie können wir es als Christen, einzeln und als Gemeinde verhindern, dass wir zu einem Fanclub einer bestimmten Gottesdienstform, eines bestimmten Starpredigers, eines bestimmten Musiker und Musikyls werden und dabi das eigentliche Vergessen?

E.3 Das Problem und seine Lösung

Im Studium habe ich gelernt wenn es ein Problem in der Gemeinde gibt, dann gibt es den sogenanten praktisch Theologischen dreischritt:
Sehen, sehen, sehen
Urteilen Handeln.
Das erste wird so betont weil es daran oft scheitert. Am “ver”Urteilen und dann “voschnell” handeln fehlt es meist eher weniger.
Paulus hat sich merklich um eine Situationsanalyze bemüht bevor er zu eine rLösung kommt. Unsere Predigt hat so heute zwei Teile
Definiere das Problem: Gruppenbildung
Antworte mit dem Evangelium: Jesus ist das Zentrum

1. Definiere das Problem: Gruppenbildung

1.1 Fanclubs

Die Nachfolger oft schlimmer als ihre Helden.
Die einen in Korinth waren mehr Fans von Apolls, die anderen mehr von Paulus, die dritten von Petrus. Apollos hatte wohl eine intelektuellere, grieschich römische art, während Paulus zwar auch intelktuell, aber zugleich jüdich Bodenständig war.
Das Faszienierende vorne weg ist, dass Paulus und Apollos gar kein Problem miteinander hatten. Sie waren liebe Kollegen in ihrer Sicht, die für die gleiche Sache standen. Für Christus. Deswegen wollte Paulus vor er den Brief schrieb sogar Apollos nach Korinth schicken um da wieder für Ruhe zu sorgen (So Kapitel 16,12), was der abe nicht wollte um nicht noch mehr zwischen die Fronten zu geraden.
Ihre Nachfolger und Fans gingen aber aufeinander los. Ein Phänomen was ich auch heute noch hin und wieder beobachte.
So komm ich zum Beispiel mit dem reformiert eingefärbten Pastor von München-Mitte bestens aus, für den zuerst Jesus und dann alles andere kommt, auch seine reformierten Überzeugungen. Einige seiner Schüler scheinen aber zuerst ihren Auftrag darin zu sehen andere Christen zu reformierten zu machen und mit denen hab ich dann so meine kleinen Probleme (Jetzt auch kein Streit).
Originale Jesusnachfolger sind was tolles, Kopien anderer Nachfolger oft schwierig. Du darfst gerne Vorbilder haben, solltest du sogar. Aber am Ende muss unser Ziel sein Jesus nachzufolegn und zu dem Menschen zu werden den er in dir sieht, und nicht schlechte kopien anderen Menschen zu sein.
Auch in den Gemeinden hier in der Hallertau gibt es kleine Fanclubs, bisher soweit im Rahme wo das okay ist ohne gleich Parteien aufzumachen und ohne zu vergessen was noch darüber sethet. Wohlgemerkt Vorbilder sind okay.
Johannes Hartl, Hans Peter Royer, C.S. Lewis, Joyce Mayer (bei einigen Frauen)...
Lasst uns bewusst bleiben, dass die alle wahrscheinlich ziemlich gut miteinader zurechtkommen würden, könnten sie sich auf einer christlichen Konferenz treffen. Ich kann mr C.S. Lewis mit Hartl und Peter in super Gewinnbringenden Gesprächen vorstellen.
Und das wir da bestimmte Style und Betonungen nicht als ihre Fans aufeinaml gegeneinader stellen müssen. Lasst uns da so vernünftig wie unsere Vorbilder sein :D
Es ist ganz normal, das sich die einen von einer intelektuellen Ader eines Lewis angezogen fühlen, die nächsten den Pragmatismus eines Peter wertschätzen und manche Frauen die weiblichkeit der Joyce Meyer mögen. Sowie ein intelektueller römer in Korinth mehr Apollos mit seiner Persönlichkeit mochte und ein Sklave oder ehemaliger Jude einen Paulus. Das ist ansich auch noch nicht schlimm. Wenn es aber über allen zuerst nicht mehr um Jesus zuerst ging wird das zum Problem.
Das gilt nicht nur auf der Ebene von Übergemeindlichen Fanclubs für besondere Personenen, sondern natürlich erst Recht in der Gemeinde.
Ältesten Fanclubs könnt ihr euch übrigens auch sparen, wir kommen miteinander bestens aus. Ein Rainer, Dominik, Bernhard, Martin Fanclub brauchen wir nicht. Wir wollen alle zusammen einen Jesus Fanclub hier in Rohrbach sein.
((Kaffee International, Hauskreis Maiburg, Volkenschwand))
Wo trifft man in der christlichen Szene heute manchmal Fanclubs und seid ihr dort auch schon Hoologans begegnet?
Oder Fanclubs für bestimmte Freikirchenarten...
ICF und sonst niemand (so Begegnungen gabs auch schon, wenn auch Leo Bigger da mit den eigenen Leuten seine Probleme hätte), Baptisten, Freie Kirchengemeinde, FeG ist das non plus Ultra...
Weitere Fanclubs
Methodiken (Persönlichkeitsförderung)/ Formen / Gottesdienststyl / Musikstyl (Fanclubs) / Theologische Betonungen (was mir gerade besonders wichtig ist)
Hat alles seine Berechtigung ist aber nicht das wesentliche.

1.2 Irdische Klugheit und geschillfenen Reden

Die Fancubs in Korinth machten einen Hauptunterschied zwischen Paulus und Apollos an ihrem Predigt und Redestyl fest. Rethorik war was ganz wichtiges für einen gebildeten grieschen oder Römer damals, der etwas auf sich hielt. Rethorik war manchmal wichtiger als der eigentliche Inhalt. Wer irdisch was gelten wollte musst toll reden können. Das war vor Gericht so und in der Politik. Und weil es da so war wollten das manche auch ganz gern in die Gemeinde importieren.
Paulus hat diese Vorliebe der Korinther wohl so gnervt, dass er umsoweniger Wert darauf lag. Er sagt, sicher auch mit Apollos, dass wahre Klugheit mit Gottesfurcht anfängt und damit dass man das Evangelium versteht und nicht bei der Rethorik und geschickter Selbstdarstellung.
Das Evangelium so Paulus ist:

Nicht voll irdischer Klugheit

Die nicht irdischen Herrschen, grieschicher Klugheit oder Wunderhascherei verpflichtet.
1 Corinthians 1:22–24 NGÜ NT+PS
Die Juden wollen Wunder sehen, die Griechen fordern kluge Argumente. Wir jedoch verkünden Christus, den gekreuzigten Messias. Für die Juden ist diese Botschaft eine Gotteslästerung und für die anderen Völker völliger Unsinn. Für die hingegen, die Gott berufen hat, Juden wie Nichtjuden, erweist sich Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.
Das führt er in Kapitel 2 weiter aus:
1 Corinthians 2:1 NGÜ NT+PS
An diesen Grundsatz habe auch ich mich gehalten. Als ich zu euch kam, Geschwister, um euch das Geheimnis zu verkünden, das Gott uns enthüllt hat, versuchte ich nicht, euch mit geschliffener Rhetorik und scharfsinnigen Argumenten zu beeindrucken.
Das Evangelium so Paulus sprängt erstmal alle althergebrachten Klugheiten auf die Menschen sich gerne soviel einbilden. “Gottesfurcht ist der Weißheit anfang” und soviel was Menschen für Klug halten ist nur getue.
Ich selber habe ja 5 Jahre studiert und hatte viel mit Studenten zu tun. Während die FTH selber nicht so viel Probleme mit Intelektuellen getue hatte (wenn ich auch nicht behaupten will dass gar nicht, sind ja alles auch nur Menschen), hat das an der Uni in meinem Gastsemester oder dem was man sonst so mitbekommen hat durch Fachliteratur so seine Blüten gebildet.
Es gibt Vorlesungen und Bücher die um ihrer Selbstwillen mit Fachausdrücken und Phrasen um sich werfen ohne das Thema oder Gottes Wort dadurch irgendwie verständlich zu machen. Sie zeigen allzuoft nur was für ein toller intelktueller Kerle der Verfasser oder Referent ist. Auch wenn man genau das gleiche einfacher auch hätte sagen können, so das es jedem was bringt. Ja auch Fachsprache hat ihren Sinn um komlizierte Sachverhalte schnell zusammenzuassen, aber man kann beobachten, dass sie manchmal gerade in der Theologie die ebene des Sinhaften verlässt und nur noch um ihrer Selbstwillen existiert.
So lief das zu Paulus Zeiten mit der Rethorik. Zum selbstzweck um zu zeigen wie schlau man ist ob das damit gesagte nun schlau war oder nicht.
1 Corinthians 3:18–20 NGÜ NT+PS
Niemand soll sich selbst etwas vormachen! Wenn einer von euch meint, er gehöre zu den Klugen dieser Welt, muss er erst einmal begreifen, dass seine Klugheit Torheit ist; nur so wird er wirklich klug. Denn was die Welt für klug hält, das ist bei Gott töricht. Die Schrift sagt es so: »Er fängt die Klugen im Netz ihrer eigenen Schlauheit.« Und an einer anderen Stelle heißt es: »Der Herr kennt die Gedanken der Klugen; er weiß, wie unnütz ihre Überlegungen sind.«
bei Paulus war das große Thema Rethorik. Bei uns eher nicht weil wir keine großen Redner im irdischen Sinn haben :D. Auch sehen wir als deutsche Redekunst seit der NS Diktatur schon sehr kritisch.
Wir dürfen Paulus wohl nicht so verstehen, dass er ein Problem damit hatte das manche da noch bewanderter waren als er. Er hatte aber ein massives Problem damit, dass es für einige wichtiger war wie jemand redete, als das was er sagte. Gerade beim Predigen. Und dann wegen verschiedenen Predigtstylen dann noch verschieden Fanclubs gründete. Und sich dann noch deswegen als besser, klüger usw. als die anderen Geschwister vorkamen.
Wir kennen Kraftvolle Predigen die mit Redekunst gepaart sind und wir kennen kraftvolle Predigen in schwachen Gehäusen. Wir kenne aber gleichso Predigten die rethorisch Schick sind aber nichts von Jesus weiterbringen. Die vll. religiös erbaulisch aber nicht überführend und zu Jesus bingend wirken. (Und dann gibt es natürlich noch schlechte Predigten mit schlechter Rethorik :o)
Paulus sagt lieber eine rethorisch schlechte Predigt mit Botschaft. Als ein rethorisches Feuerwerk wo nichts dahinter ist. Und manchmal ist ein ganz schlichtes ungeschliffenes Wort sogar besser. Gerade wenn eine Gesellschaft zu viel Wert darauf legt.
Lasst uns das eine Ermahnung sein immer auf das gesagt hinter den Worten zu achten. Nicht nur auf die Coolnes eines Youtube Stars oder die Eloquenz eines Starpredigers oder die Klugheit eines Buchschreibers.

1.3 Fehlende geistliche Reife.

Irdisches Denkegen vor geistgewirktes Denken

Paulus bringt die eigentliche Ursache für solche Fanclubs die sich zu Hooligans mausern, schließlich knallhart auf den Punkt. Er sagt recht deutlich hinter all euren angeblich so klugen Argumenten verbirgt sich am Ende nur eins: Mangelde geistliche Reife
1 Corinthians 3:1–4 NGÜ NT+PS
Allerdings konnte ich mit euch, liebe Geschwister, nicht wie mit geistlich reifen Menschen reden. Ihr habt euch von den Vorstellungen und Wünschen eurer eigenen Natur bestimmen lassen, sodass ihr euch, was euren Glauben an Christus betrifft, wie unmündige Kinder verhalten habt. Milch habe ich euch gegeben, keine feste Nahrung, weil ihr die noch nicht vertragen konntet. Selbst heute könnt ihr sie noch nicht vertragen, denn ihr lasst euch immer noch von eurer eigenen Natur bestimmen. Oder wird euer Leben etwa vom Geist Gottes regiert, solange noch Rivalität und Streit unter euch herrschen? Beweist ein solches Verhalten nicht vielmehr, dass ihr euch nach dem richtet, was unter den Menschen üblich ist? Der eine sagt: »Ich bin Anhänger von Paulus!«, der andere: »Ich von Apollos!« So reden Menschen, die Gott nicht kennen!
Ich bin Anhänger der Prädestinationsschule, der und der Bewegung, der und der Predigerin/Prediger, der und der Gemeinde…Das kann alles seinen Platz haben. Aber wenn bei der ganzen Geschichte das Evangelium und Jesus nicht ganz oben steht, kommt dein ganzes dasein in massive Schräglage.
ICF vor allem. FreieKirchengemeinde als Nabel der Welt. Dies oder jener großen Prediger vor allen anderen.
Es ist normal, dass wenn man jung im Glauben ist, vielleicht über eine bestimmte Person zum glauben kann, da eine stärkere Verbindung spührt und viel von im lernen will. Das ist auch ertmal ganz okay so.
Aber um so mehr man im Glauben reift, umsomehr sollte da auch eine Selbstständigkeit des Glaubenslebens entstehen. Und ein breiteres Spektrum von Leuten sein, die einen beeinflussen dürfen. Das Ziel ist es Christus ähnlicher zu werden. Ein Mensch kann Christus nur bis zu einem gewissen Grad in einer bestimmten hinsicht vielleicht wiederspiegeln und hat immer auch Schattenseiten um wirklich zu reifen wirst du auf kurz oder lange mehr wie ein Vorbild brauchen.
Vielleicht ist es ganz gut, wenn man viele Jahre zu dem oder dem Fanclub gehörte sich auch mal wieder bewusst aufzumachen was es noch so um einen gibt und sei es nur um danach seinen eingene fFanclubs um so besser zu verstehen. Zu sehen was man dadurch gutes hat und was vielleicht auch eher weg von Jesus al s zu ihm hin führt.
Paulus geht es in den ersten vier Kapitel darum, was echte geistliche Reife ausmacht. Man könnte es mit folgendem Zitat au
“Die Hauptsache ist, dass die Hauptsache die Hauptsache bleibt”

2. Antworte mit dem Evangelium: Jesus ist das Zentrum

2.1 Eine Botschaft

voll der Kraft Gottes, nicht voll menschlicher Weißheit

1 Corinthians 1:22–24 NGÜ NT+PS
Die Juden wollen Wunder sehen, die Griechen fordern kluge Argumente. Wir jedoch verkünden Christus, den gekreuzigten Messias. Für die Juden ist diese Botschaft eine Gotteslästerung und für die anderen Völker völliger Unsinn. Für die hingegen, die Gott berufen hat, Juden wie Nichtjuden, erweist sich Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.
Er erinnert die Korinther daran wieso sie ursprünglich zum Glauben kamen, durch die Botschaft vom Kreuz. Und das obwohl er das nicht mit großer Rethorik, und menschlicher Weißheit verkündet hat. Er wollte nicht zuerst zeigen was für kluger Kerle er ist, wie toll er reden kann, sondern wie groß Christus ist und was er am Kreuz getan hat.
Die Botschaft vom Kreuz, in ihrer ganzen Schlichtheit hat euch zu Christen gemacht und überzeugt. Das sollten wir nicht vergessen.
Alles andere kommt später. Wenn Anfangs die einfache Botschaft gereicht hat, was macht ihr jetzt Parteien auf wegen Rethorischen vorlieben und sytlen. Ist es jetzt aufeinmal wichtiger wie Jesus verkündet wird, als das er es wird? Wie Jesus genau angebetet wird oder das er es wird weil er es verdient?
Wisst ihr irgendwann war in deinem Leben der Punkt wo du das Evangelium verstanden hast, wo es anfangen durfte dein Leben zu verändern. Vielleicht stehst du auch kurz vor diesem Punkt. Dann sind Jahre in das Land gegangen man hat seine Gewohnheiten und Vorlieben gebildet. Und ehe man sich versihet geht es uns statt nur noch um die schlichte Botschaft Jesu zuerst, sondern um Intelektualität, oder zuerst um Wohlfühlen in der Gemeinde, zuerst um meine Vorliebe für bestimmte Prediger oder zuerst um den Kleidungsstyl des Predigers.
Paulus sagt, das Kreuz ist nicht nur zum Wohlfühlen (ein gekreuzigter ist ja nicht so schön), sondern darum das Leben zu verändern. Die Botschaft soll nicht zuerst unseren ohren schmeicheln und unterhalten (dafür ist es am Ende zu ernst) sondern sie soll unser Leben verändern.
Paulus erinnert nicht nur an die Botschaft vom Kreuz, sondern auch daran was für eine Gemeinschaft Gott um das Kreuz sammelt.

2.2 Eine Gemeinschaft

Paulus macht klar es eine Gemeinschaft von geretteten, nicht von Helden

1 Corinthians 1:26 NGÜ NT+PS
26 Seht euch doch einmal in euren eigenen Reihen um, Geschwister: Was für Leute hat Gott sich ausgesucht, als er euch berief? Es sind nicht viele Kluge und Gebildete darunter, wenn man nach menschlichen Maßstäben urteilt, nicht viele Mächtige, nicht viele von vornehmer Herkunft.
Und dann sagt er in Vers 27 und trotzdem hat Gott euch erwählt. Das ist doch hammer Gott schreibt mit uns Geschichte. Er wollte nicht zuerst große Intelektuelle, große Redner oder Mächtige Menschen, sondern dich und mich.
Lasst uns nicht in die Falle gehen, dass wir meinen jetzt das aufeinmal alles haben zu müssen. Wir dürfen vielmehr das was wir haben Freudig für Gott einsetzen und uns über das feuen was der andere hat. Wir müssen die Gaben anderer nicht abwerten oder gegeneinander ausspielen. Der Stl des einen höher bewerten als den des anderen usw.
Letztendlich ist alles was wir sind ein Geschenk Gottes, sagt Paulus. Es is Quatsch sich selber dann aufeinemal mit seinen Vorlieben übertrieben ernst zu nehmen.
1 Corinthians 1:30 NGÜ NT+PS
Ist es bei euch nicht genauso? Dass ihr mit Jesus Christus verbunden seid, verdankt ihr nicht euch selbst, sondern Gott. Er hat in Christus seine Weisheit sichtbar werden lassen, eine Weisheit, die uns zugute kommt. Denn Christus ist unsere Gerechtigkeit, durch Christus gehören wir zu Gottes heiligem Volk, und durch Christus sind wir erlöst.
Wir sollen uns mit dem was wir Geschenkt bekommen haben deswegen nicht so überheblich geben, Gruppen der besonders frommen und coolen aufmachen und uns über andere Stellen:
1 Corinthians 4:7–8 NGÜ NT+PS
Was bringt dich überhaupt dazu, so überheblich zu sein? Ist nicht alles, was du hast, ein Geschenk Gottes? Wenn es dir aber geschenkt wurde, warum prahlst du dann damit, als hättest du es dir selbst zu verdanken? Aber ihr seid ja schon satt. Ihr seid ja schon reich. Ihr sitzt bereits auf dem Thron – und das alles, ohne dass wir daran Anteil hätten. Was gäbe ich darum, ihr würdet tatsächlich schon regieren! Dann wären auch wir jetzt am Ziel und würden zusammen mit euch herrschen.

2.3 Ein Herr

Paulus sagt gleich zu Anfang wer im Mittelpunkt stehen soll. Nicht andere Menschen auch nich die eigenen Vorlieben oder das eigene können.

Menschen bei denenen Jesus im Mittelpunkt ist

1 Corinthians 1:31 NGÜ NT+PS
»Wenn also« – um es mit den Worten der Schrift zu sagen – »jemand auf etwas stolz sein will, soll er auf den Herrn stolz sein.«
Intressant Paulus nimmt hier ein Zitat aus dem Alten Testamen: jeremia 9,23, das eigentlich zuerst auf Gott dem Vater ziehlt. Er schreibt hier aber Herr ohne es weiter auszuführen. Hier kann Paulus auch zuerst Gott Vater meinen, wie im Zitat oder aber er überträgt es sogar auf Jesus selber. Weil meist ist mit dem Herrn im NT ja Jesus gemeint. Egal wie ihr euch entscheidet für Paulus wäre beides Richtig und vll. speifiziert er das hier sogar extra nnicht (vgl. Phil 3,3; Gal 6:14 ).
Wenn wir auf was Stolz sein wollen, dann nicht auf uns selbt oder andere, sondern auf den Gott der in Jesus Mensch wurde und uns gerettet hat.
Warum Jesus zuerst kommt drückt Paulus so aus
1 Corinthians 3:21–23 NGÜ NT+PS
Was folgt aus dem allem? Niemand soll sich an andere Menschen hängen und damit auch noch prahlen. Alles gehört doch euch: Paulus, Apollos und Petrus, die Welt, das Leben und der Tod, die Gegenwart und die Zukunft – alles gehört euch, ihr selbst aber gehört Christus, und Christus gehört Gott.
In Christus haben wir schon alles. den Tod am Kreuz mit ihm, das neue ewige Leben durch ihn. Deswegen können wir fröhlich sein in der Gegenwart und Hoffnungsvoll leben und auch die Zukunft gehört uns. Wenn Jesus wiederkommt sind wir teil der neuen Welt, die dann völlig anbricht. Und so weiter und so fort. Was in den paar Worten des paulus o drinsteckt und er ringsum weite ausführt.
Also Fanckubs im unguten Ausmaß für Personen, Style und Moden braucht ihr eigentlich gar nicht. Was wir erstmal bauchen um zu reifen ist mehr Jesus.
Ihm begegnen wir im Gebet, in der Schrift (wobei andere uns vll. helfen) und im Alltag wenn wir sein Reich an erste Stelle setzen.

Leiter und Lehrer sind Diener

Über sich selbe rund Apollos sagt Paulus deswegen auch nochmal ausführlich. Wir sind nur Diener und einer ist nur eurer Herr. Wir sind keine Parteiführer, sopnder Führer zu Christus und da sollt ihr immer wieder zuerst hin!
1 Corinthians 3:5–9 NGÜ NT+PS
Wer ist denn Apollos? Und wer ist Paulus? Diener sind wir, durch die ihr zum Glauben gekommen seid. Und jeder von uns hat das getan, was der Herr ihm aufgetragen hat. Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Wachstum geschenkt. Auf wen kommt es denn nun an? Doch nicht auf den, der pflanzt, oder auf den, der begießt, sondern auf den, der das Wachstum schenkt, auf Gott. Und was ist mit dem, der pflanzt, und mit dem, der begießt? Ihre Aufgaben, so unterschiedlich sie sind, dienen demselben Ziel, und beide werden von Gott ihren Lohn bekommen – den Lohn, der ihrem persönlichen Einsatz entspricht. Es ist also Gottes Werk, an dem wir miteinander arbeiten, und ihr seid Gottes Ackerfeld; ihr seid Gottes Bauwerk.
1 Corinthians 4:1–5 NGÜ NT+PS
Nun wisst ihr auch, wie ihr von uns denken müsst: Diener Christi sind wir, denen die Verkündigung der Geheimnisse anvertraut ist, die Gott uns enthüllt hat. Und was erwartet man von jemand, dem eine Aufgabe anvertraut ist? Man erwartet, dass er sie zuverlässig ausführt. Allerdings hat es für mich keinerlei Bedeutung, welches Urteil ihr über mich fällt oder ob sonst irgendeine menschliche Instanz über mich zu Gericht sitzt. Nicht einmal ich selbst maße mir ein Urteil über mich an. Ich wüsste zwar nicht, dass ich mir etwas hätte zuschulden kommen lassen, aber damit bin ich noch nicht gerechtfertigt. Entscheidend ist das Urteil, das der Herr über mich spricht. Urteilt also nicht vorschnell, sondern wartet, bis der Herr kommt. Er wird alles Verborgene ans Licht bringen, alles, was jetzt noch im Dunkeln liegt, und wird die geheimsten Gedanken der Menschen aufdecken. Dann wird jeder von Gott die Anerkennung bekommen, die er verdient.

Z. Eine Mannschaft

Z.1 Wir haben gesehen

In einem ersten Teil haben wir das Problem gesehen, wie Paulus es beschreibt. Es gibt Fanlubs die aufeinander losgehen und Leitungsperönlichkeiten gegeneinader ausspielen die gar kein Problem miteinader haben. Man geht dabei zuerst nach irdischen Vorlieben statt nach dem Evangelium vor (in dem Fall Rethorik). Das geht letztendlich nicht auf wirkliche Klugheit sondern mangelnde geistliche Reife zurück. Wären die Christen in Korinth wirklich Reif hätten sie gemerkt, dass es all rihren Leitern um den gleichen Jesus geht.
Im zweiten Teil haben wir gesehen, wie die Korinther wieder zueinanderfinden könne und was auch unsere Einheit als Gemeinde stärkt. Es gibt ein Evangelium, es gibt eine Gemeinschaft in Jesus. Eine Mannschaft statt verschiedene Fanclubs. Und vor alle dem es gibt nur einen HERRN den man nicht in Paulus, Petrus und Apollos zerlegen kann.

Z.2 Fanclub oder Manschaftsmitglied?

Wo stehts du in der Gefahr Fanclub statt Mannschaftsmitglied zu sein?
Wenn du mit anderen Christen zusammen kommst, steht zuerst Jesus vor allem oder deine persönlichen Helden, geschmecker und Betonungen?
Wenn du wo anders eine Predigt hörst im Urlaub, geht es dir zuerst um die äußere Form des Gottesdienstes, den Redestyl des Predigers oder um die Botschaft die er verkündigt?
Suchst du zuerst Kultur, geschmack, Styl oder Jesus, gottes Wort und seine Liebe?

Z.3 Am Evangelium dranbleiben

“Die Hauptsache ist, dass die Hauptsache die Hauptsache bleibt”
Lasst uns alles durch die Brille Jesus und das Evangelium betrachten. Gegenüber unseren persönlichen, kulturellen Vorlieben lasst uns äußerst kritisch sein, gegegnüber Jesus und dem Evangelium um so mehr ausstrecken!

Bibliographie

Schnabel, Eckhard J.; Der erste Brief des Paulus an die Korinther. (Historisch Theologische Auslegung). SCM R. Brochkhaus/Brunnen; 2. Aufl.; Witten, 2010.
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