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Ostern "Bis der Tod euch scheidet"

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Osterpredigt

Notes
Transcript
Bis der Tod euch scheidet! ? 26
Bis in alle Ewigkeit!
Bis in alle Ewigkeit! 21
Ostern 2018
01.04.2018
Verheirateten Leuten kommt dieser Satz wahrscheinlich sehr bekannt vor.
Es ist ein Satz aus dem Trauversprechen.
Jeder der schon mal auf einer Hochzeit war kennt diese berühmten Worte, wo der Pastor oder der Pfarrer spricht:
Matthias, willst du Miriam, die Gott dir anvertraut, als deine Ehefrau lieben und ehren und die Ehe mit ihr nach Gottes Gebot und Verheißung führen in guten und in bösen Tagen, bis der Tod euch scheidet, so antworte: Ja, mit Gottes Hilfe.
Danach das gleiche nur umgekehrt.
Dazu gehören zwei Menschen die sich lieben, klassischerweise Mann und Frau und die in den Bund der Ehe zusammen eingehen wollen und sich dieses Trauversprechen gegenseitig geben.
Sie wollen verbindlich ihr Leben miteinander teilen und zusammen leben “bis der Tod euch scheidet.
Ich finde das beeindruckend wenn sich Menschen trauen diesen Satz einander zu bezeugen und das auch wirklich so meinen. Bis einer von uns stirbt wollen wir füreinander da sein. Wollen wir uns lieben, wollen wir treu sein, füreinander sorgen, zuhören, Leben teilen, einander helfen und wenn einer Todkrank ist...ich bin für dich da. Ich sorge für dich.
Ich trag auch für dich den Müll runter wenn es sein muss. Ich steh hinter dir, wenn es mal nicht gut läuft, ich bring dir Blumen als Überraschung mit usw.
koche mal für dich, überrasche dich mit schönen Dingen usw. usw.
WOW, das hört sich doch super an oder? Wünschen wir uns das nicht alle ein wenig?
Einfach Perfekt
...und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage.
Märchen Ende!!!
Natürlich wissen wir, dass das nicht so ganz hinkommt. Leider! Ein drittel aller Ehen werden geschieden, und der Ehealtag ist nicht immer ganz so voller Liebe und Leidenschaft wie man sich das vielleicht vorgestellt und erträumt hat. Es gibt immer mal wieder schlechte Zeiten, aber auch gute Zeiten. Freude und Leid, Höhen und Tiefen.
Was mir aufgefallen ist bei diesem Trauversprechen ist
1. das es natürlich wie grade beschrieben echt schön ist.
Aber 2. und das ist der wichtige Punkt: Es reicht nur bis zum Tod. Hey, ich weiß nicht ob euch das schon mal aufgefallen ist, aber da steht: Bis der Tod euch scheidet. Zack, es ist ein definiertes Ende. Der Tod stellt hier das Ende dar. Plötzlich hat das Versprechen keinen Wert mehr. Sobald einer gestorben ist, ist Liebe, Treue und all das nutzlos, wertlos. Es gilt nicht mehr.
Aus vorbei.
Und das ist verständlich oder? Das ist total Nachvollziebar, weil es menschlich ist. Wir Menschen, leben auf dieser Erde für unsere ca. 80-90Jahre Lebenszeit und für diesen Zeitraum versprechen wir uns gegeneinander. Und dann? Was ist dann? Ist einfach Ende, Schluss vorbei??
Wir haben an Karfreitag auf der Wanderung die Leidensgeschichte von Jesus nachempfunden. Wir sind dort einige Stationen durchgegangen.
Passahmahl (Jesus sitzt mit seinen Jüngern unter denen sich auch Judas befindet, der Jesus verraten wird.)
Garten Gehtsemane (Jesus betet: Lass den bitteren Kelch an mir vorüberziehen, aber dein Wille geschehe Gott, nicht meiner. Jesus wird von Judas verraten und festgenommen.
Jesus wird verhört von den Hohepriestern des Volkes und als Gotteslästerer dargestellt.
Petrus am Feuer, wo Petrus Jesus 3x verleugnet und abstreitet unter Eid ihn zu kennen.
Wir hatten Jesus bei Pilatus wo er letzlich zum Tod am Kreuz verurteilt wird
Wir hatten die Dornenkrone und die Folter die Jesus ertragen musste
und letztlich den Weg nach Golgatha und der Tod am Kreuz.
Jesus ging den Weg ans Kreuz und starb schuldlos für unsere Sünden. Er starb, damit wir leben können. Am Freitag sah es so aus als wenn jetzt alles verloren war. Aus Ende. Bis das der Tod euch scheidet.
Wir haben an Karfreitag auf der Wanderung die Leidensgeschichte von Jesus nachempfunden. Jesus ging den Weg ans Kreuz und starb schuldlos für unsere Sünden. Er starb, damit wir leben können. Am Freitag sah es so aus als wenn jetzt alles verloren war. Aus Ende. Bis das der Tod euch scheidet. (Noch ausführlicher die Vorgeschichte erzählen!!!!!!!!!!!!!)
Jesus seine 12 Jünger, die glaubten genau das.
Bibelstelle
Johannes 20,19 NGÜ NT+PS
Es war am Abend jenes ersten Tages der neuen Woche. Die Jünger hatten solche Angst vor den Juden, dass sie die Türen des Raumes, in dem sie beisammen waren, verschlossen hielten. Mit einem Mal kam Jesus, trat in ihre Mitte und grüßte sie mit den Worten: »Friede sei mit euch!«

Es war am Abend jenes ersten Tages der neuen Woche. Die Jünger hatten solche Angst vor den Juden, dass sie die Türen des Raumes, in dem sie beisammen waren, verschlossen hielten.

Römer 5,2 LUT84
durch ihn haben wir auch den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben wird.
Die Jünger verkriechen sich und schließen sich ein, weil sie denken: Jesus ist Tod, was sollen wir jetzt machen? Ratlosigkeit war bestimmt da. Ziellosigkeit. die Jünger waren drei Jahre mit Jesus unterwegs und obwohl Jesus gesagt hatte: Ich werde nach drei Tagen wieder von den Toten auferstehen, glaubten sie es anscheinend nicht, sonst hätten sich die Jünger anders verhalten.
Wie es im Text steht: Die Jünger hatten Angst. Angst lähmt ja auch ungemein. Angst schränkt ein. Bestimmte Dinge, die wir eigentlich machen wollen, machen wir nicht weil wir Angst haben.
Und die Jünger reagieren total menschlich. Sie glauben diese Aussage: Bis das der Tod euch scheidet. Und demnach haben sie auch reagiert und voller Angst sich eingeschlossen.
Was diese Reaktion der Jünger noch extremer macht ist:
Was passiert wenn wir weiterlesen:

Mit einem Mal kam Jesus, trat in ihre Mitte und grüßte sie mit den Worten: »Friede sei mit euch!« 20 Dann zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Als die Jünger den Herrn sahen, wurden sie froh.

21 »Friede sei mit euch!«, sagte Jesus noch einmal zu ihnen. »Wie der Vater mich gesandt hat, so sende ich jetzt euch.« 22 Und er hauchte sie an und sagte: »Empfangt ´den` Heiligen Geist! 23 Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr sie nicht vergebt, dem sind sie nicht vergeben.«

Und jetzt erscheint Jesus plötzlich vor ihren Augen und scheint lebendig und wahrhaftig auferstanden zu sein.
Jesus ist tatsächlich auferstanden und es haben sich seine eigenen Worte erfüllt, das er nach 3 Tagen wirklich auferstanden ist. Er steht vor den Jüngern und sagt: “Friede sei mit euch”.
Wir sehen hier, wie Jesus die ganze Situation sprengt.
Kurze Vorgeschichte: Jesus erschien bereits Maria aus Magdala im Garten am Grab und er erschien bereits Zwei Jüngern auf dem Weg. Und nachdem die Jünger gehört hatten, dass Jesus auferstanden sein soll und das Grab leer ist, da versicherte sich Petrus schon mit eigenen Augen an der Grabstelle und er fand ein leeres Grab vor. All das ist bereits passiert und trotzdem verkriechen sich die Jünger, weil sie es nicht glauben wollen das Jesus wirklich lebt.
Ich glaube das war der Moment, wo erstmal Verwirrung eingetreten ist, aber wo auch aus der Aussage: “Bis das der Tod euch scheidet” ein großes Fragezeichen bei den Jüngern erscheint.
Wir müssen uns das einmal vorstellen. Die Jünger haben zum einen das leere Grab gesehen. Haben aus Erzählungen bereits gehört das Jesus einzelnen Leuten erschienen ist. Jetzt sitzen sie zusammen, voller Angst vor den Juden, haben die Türen verriegelt, die Fenster verschlossen, wahrscheinlich zugenagelt.
Die Jünger müssen überlegt haben:
Wir müssen uns das einmal vorstellen. Die Jünger haben zum einen das leere Grab gesehen. Haben aus Erzählungen bereits gehört das Jesus einzelnen Leuten erschienen ist. Jetzt sitzen sie zusammen, voller Angst vor den Juden, haben die Türen verriegelt, die Fenster verschlossen, wahrscheinlich zugenagelt und dann steht Jesus mitten unter ihnen und zeigt sich.
Kann das wirklich der Wahrheit entsprechen, dass unser Jesus lebt? Rein logisch, mit unserem Menschlichen Verstand ist das nicht möglich zu begreifen. Für uns Menschen ist der Tod die Scheidung oder die Trennung vom Leben.
Ich glaube das war der Moment, wo die Jünger zum einen voller Angst und Zweifel waren und zum anderen, aber wurde die Aussage “Bis das der Tod euch scheidet, auch mit einem großen Fragezeichen versehen.
Kleine Randnotiz:
Am nächsten Tag gingen die führenden Priester und die Pharisäer gemeinsam zu Pilatus; es war der Tag nach dem Rüsttag. 63 »Herr«, sagten sie, »uns ist eingefallen, dass dieser Betrüger, als er noch lebte, behauptet hat: ›Nach drei Tagen werde ich auferstehen.‹ 64 Befiehl deshalb bitte, dass das Grab bis zum dritten Tag bewacht wird! Sonst könnten seine Jünger kommen und den Leichnam stehlen und dann dem Volk gegenüber behaupten, er sei von den Toten auferstanden. Dieser zweite Betrug wäre noch schlimmer als der erste.« – 65 »Ihr sollt eure Wache haben«, antwortete Pilatus. »Geht und sichert das Grab, so gut ihr könnt!« 66 Da gingen sie zum Grab, versiegelten den Stein am Eingang und sicherten es, indem sie die Wache aufstellten.
Was passiert wenn wir weiterlesen: Johannes Kapitel 20 Vers 19
-> Also sogar die Pharisäer, die Jesus hier als Betrüger bezeichnen, sind sich nicht ganz sicher ob da nicht doch etwas passiert.
Johannes 20,19–23 NGÜ NT+PS
Es war am Abend jenes ersten Tages der neuen Woche. Die Jünger hatten solche Angst vor den Juden, dass sie die Türen des Raumes, in dem sie beisammen waren, verschlossen hielten. Mit einem Mal kam Jesus, trat in ihre Mitte und grüßte sie mit den Worten: »Friede sei mit euch!« Dann zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Als die Jünger den Herrn sahen, wurden sie froh. »Friede sei mit euch!«, sagte Jesus noch einmal zu ihnen. »Wie der Vater mich gesandt hat, so sende ich jetzt euch.« Und er hauchte sie an und sagte: »Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr sie nicht vergebt, dem sind sie nicht vergeben.«
Was passiert wenn wir weiterlesen:

Mit einem Mal kam Jesus, trat in ihre Mitte und grüßte sie mit den Worten: »Friede sei mit euch!« 20 Dann zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Als die Jünger den Herrn sahen, wurden sie froh.

21 »Friede sei mit euch!«, sagte Jesus noch einmal zu ihnen. »Wie der Vater mich gesandt hat, so sende ich jetzt euch.« 22 Und er hauchte sie an und sagte: »Empfangt ´den` Heiligen Geist! 23 Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr sie nicht vergebt, dem sind sie nicht vergeben.«

Ich glaube das war der Moment, wo die Jünger zum einen voller Angst und Zweifel waren und zum anderen, aber wurde die Aussage “Bis das der Tod euch scheidet, auch mit einem großen Fragezeichen versehen.
Ich glaube das war der Moment, wo die Jünger zum einen voller Angst und Zweifel waren und zum anderen, aber wurde die Aussage “Bis das der Tod euch scheidet, auch mit einem großen Fragezeichen versehen.
(Ausrufezeichen abreißen!)
Und jetzt erscheint Jesus plötzlich vor ihren Augen und scheint lebendig und wahrhaftig auferstanden zu sein.
Und jetzt erscheint Jesus plötzlich vor ihren Augen und scheint lebendig und wahrhaftig auferstanden zu sein.
Jesus ist tatsächlich auferstanden und es haben sich seine eigenen Worte erfüllt, das er nach 3 Tagen wirklich auferstanden ist. Er steht vor den Jüngern und sagt: “Friede sei mit euch”.
Interessant: Jesus benutzt keine bösen Worte, keine Anprangerung, keine Schuldzuweisung oder Frustration von Jesus. Jetzt denken wir, ja klar, er ist der Herr, er ist Gott, aber andererseits wurde er in seiner schwersten Stunde von allen seinen Freunden verlassen und verraten. Die sind alle weggelaufen. Und er spricht Worte von Liebe und Frieden. Wir hätten gesagt, okay mit diesen Menschen habe ich abgeschlossen. Die sind für mich gestorben. Aber Jesus zeigt uns wie wir sprechen und mit Menschen umgehen sollen. Jesus ist uns hier ein Vorbild.
Mit Liebe und Frieden sollen wir uns untereinander begegnen.
Wir sehen hier, wie Jesus die ganze Situation sprengt. Nicht nur das er nicht die Tür benutzt, sondern er erscheint im Raum. Er ist ganz fleischlich, physisch da, aber trotzdem kann er auftauchen, weil er einen neuen Leib bekommen hat. Er ist leiblich da, aber nicht gebunden an die Physik dieser Welt.
Wie auch immer man sich das vorstellen muss, aber wenn man von den Toten auferstanden ist, ist das denk ich mal ne Kleinigkeit.
Und was passiert mit den Jüngern?
Wenn Jesus da ist, dann wird aus ängstlichen und verzweifelten Jüngern, etwas neues. Wir lesen sie wurden froh. In den anderen Evangelien lesen wir davon das sie Jesus berührten, das er etwas aß um zu zeigen, dass er wirklich lebendig und auferstanden war.
Die Jünger glaubten das nun, weil sie es selber erlebt hatten und mit eigenen Augen gesehen hatten.
Wir sehen hier, wie Jesus die ganze Situation sprengt.
Was passiert nun als nächstes?
Jesus ist tatsächlich auferstanden und es haben sich seine eigenen Worte erfüllt, das er nach 3 Tagen wirklich auferstanden ist. Er steht vor den Jüngern und sagt: “Friede sei mit euch”.
Wir
Kann das wirklich der Wahrheit entsprechen, dass dieser Jesus lebt? Rein logisch, ist das nicht möglich. Für uns Menschen ist der Tod die Scheidung oder die Trennung vom Leben.
Am nächsten Tag gingen die führenden Priester und die Pharisäer gemeinsam zu Pilatus; es war der Tag nach dem Rüsttag. 63 »Herr«, sagten sie, »uns ist eingefallen, dass dieser Betrüger, als er noch lebte, behauptet hat: ›Nach drei Tagen werde ich auferstehen.‹ 64 Befiehl deshalb bitte, dass das Grab bis zum dritten Tag bewacht wird! Sonst könnten seine Jünger kommen und den Leichnam stehlen und dann dem Volk gegenüber behaupten, er sei von den Toten auferstanden. Dieser zweite Betrug wäre noch schlimmer als der erste.« – 65 »Ihr sollt eure Wache haben«, antwortete Pilatus. »Geht und sichert das Grab, so gut ihr könnt!« 66 Da gingen sie zum Grab, versiegelten den Stein am Eingang und sicherten es, indem sie die Wache aufstellten.
Neues Testament Psalmen: Neue Genfer Übersetzung. (2013). (3. Auflage, ). Romanel-sur-Lausanne, Schweiz: Genfer Bibelgesellschaft; Deutsche Bibelgesellschaft.
Ich glaub
Johannes 20,24–29 NGÜ NT+PS
Thomas, auch Didymus genannt, einer der Zwölf, war nicht dabei gewesen, als Jesus zu den Jüngern gekommen war. Die anderen erzählten ihm: »Wir haben den Herrn gesehen!« Thomas erwiderte: »Erst muss ich seine von den Nägeln durchbohrten Hände sehen; ich muss meinen Finger auf die durchbohrten Stellen und meine Hand in seine durchbohrte Seite legen. Vorher glaube ich es nicht.« Acht Tage später waren die Jünger wieder beisammen; diesmal war auch Thomas dabei. Mit einem Mal kam Jesus, obwohl die Türen verschlossen waren, zu ihnen herein. Er trat in ihre Mitte und grüßte sie mit den Worten: »Friede sei mit euch!« Dann wandte er sich Thomas zu. »Leg deinen Finger auf diese Stelle hier und sieh dir meine Hände an!«, forderte er ihn auf. »Reich deine Hand her und leg sie in meine Seite! Und sei nicht mehr ungläubig, sondern glaube!« Thomas sagte zu ihm: »Mein Herr und mein Gott!« Jesus erwiderte: »Jetzt, wo du mich gesehen hast, glaubst du. Glücklich zu nennen sind die, die nicht sehen und trotzdem glauben.«
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24 Thomas, auch Didymus genannt, einer der Zwölf, war nicht dabei gewesen, als Jesus zu den Jüngern gekommen war. 25 Die anderen erzählten ihm: »Wir haben den Herrn gesehen!« Thomas erwiderte: »Erst muss ich seine von den Nägeln durchbohrten Hände sehen; ich muss meinen Finger auf die durchbohrten Stellen und meine Hand in seine durchbohrte Seite legen. Vorher glaube ich es nicht.«

26 Acht Tage später waren die Jünger wieder beisammen; diesmal war auch Thomas dabei. Mit einem Mal kam Jesus, obwohl die Türen verschlossen waren, zu ihnen herein. Er trat in ihre Mitte und grüßte sie mit den Worten: »Friede sei mit euch!« 27 Dann wandte er sich Thomas zu. »Leg deinen Finger auf diese Stelle hier und sieh dir meine Hände an!«, forderte er ihn auf. »Reich deine Hand her und leg sie in meine Seite! Und sei nicht mehr ungläubig, sondern glaube!« 28 Thomas sagte zu ihm: »Mein Herr und mein Gott!« 29 Jesus erwiderte: »Jetzt, wo du mich gesehen hast, glaubst du. Glücklich zu nennen sind die, die nicht sehen und trotzdem glauben.«

Wer war dieser “Thomas”?
Die Verwandlung der Jünger. Von ängstlichen, zurückgezogenen Menschen zu Menschen die umhergezoge sind und mutig das Evangelium verkündet haben.
zum einen war er einer der Zwölf Apostel die Jesus beruft.
Ist wohl bis nach Indien gereist um das Evangelium zu verkünden.
Wenn sich die Jünger das Evangelium ausgedacht hätten, dann hätten sie sicherlich nicht die Frauen zu den ersten Zeugen Jesu Auferstehung gemacht. Eine Frau gab Null, wenig bis nichts zu dieser Zeit.
Wahrscheinlich ein sehr rationaler Typ. Er möchte genau wissen was Sache ist.
Thomas
Alles was über den Tod hinausreicht, da fragt er nach. Wir finden dazu einige Stellen in der Bibel.
Für Thomas war klar: “bis der Tod euch scheidet”.
Dieser Thomas war nun also nicht dabei als sich Jesus das erste mal den Jüngern gezeigt hat.
Thomas war nun also nicht dabei als sich Jesus das erste mal den Jüngern gezeigt hat. Daher hat er das gelebt und geglaubt: Bis das der Tod uns scheidet!
Als Jesus wieder im Raum auftaucht, geht er auf Thomas zu. Er geht genau auf ihn ein, wiederholt sogar die Worte die Thomas vorher benutzte und wiederholt auch nochmal das “Friede sei mit euch” um sich zu erkennen zu geben. Jesus fordert Thomas auf, dass er ihn berühren soll. Thomas erkennt in diesem Augenblick, das Jesus der Herr ist. Er sagt “Mein Herr und mein Gott!”
Thomas erkennt, dass es nicht nur der auferstandene Jesus ist, sondern gleichzeitig Gott. Und dieser Gott tritt sogar in Beziehung zu ihm weil er sagt “MEIN Herr”, MEIN Gott”.
Als Jesus auftaucht im Raum, da kennt er Thomas. Er geht genau auf ihn ein, wiederholt sogar die Worte “Friede sei mit euch” um sich zu erkennen zu geben. und fordert Thomas auf, dass er ihn berühren soll.
Wisst ihr, manchmal kann ich mich total mit Thomas identifizieren. Wie oft zweifel ich an Dingen, wie oft zweifel ich an Gottes Zusagen für mein Leben.
Thomas hat an der Aussage gezweifelt, das Jesus nach drei Tagen wieder von den Toten aufersteht.
Zusagen für mein Leben rausarbeiten!!!!!!!!!!!
Jesus hat uns durch die Bibel gesagt:
Römer 8,38–39 NGÜ NT+PS
Ja, ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch unsichtbare Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch gottfeindliche Kräfte, weder Hohes noch Tiefes, noch sonst irgendetwas in der ganzen Schöpfung uns je von der Liebe Gottes trennen kann, die uns geschenkt ist in Jesus Christus, unserem Herrn.
Römer 8,28 Schlachter 2000
Wir wissen aber, daß denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.
Römer 8,38 NGÜ NT+PS
Ja, ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch unsichtbare Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch gottfeindliche Kräfte,

28 Eines aber wissen wir: Alles trägt zum Besten derer bei, die Gott lieben;

1. Johannes 3,16 NGÜ NT+PS
Was Liebe ist, haben wir an dem erkannt, was Jesus getan hat: Er hat sein Leben für uns hergegeben. Daher müssen auch wir bereit sein, unser Leben für unsere Geschwister herzugeben.

Ja, ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch ´unsichtbare` Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch ´gottfeindliche` Kräfte, 39 weder Hohes noch Tiefes, noch sonst irgendetwas in der ganzen Schöpfung uns je von der Liebe Gottes trennen kann, die uns geschenkt ist in Jesus Christus, unserem Herrn.

So wie Jesus hier auf Thomas eingeht, dass zeigt mir: Jesus kennt uns und er geht auf uns ein. Er ist kein ferner Gott, der sich nicht für uns interessiert. Er ist ein Gott der uns nah ist. Er lebt sogar in uns. Und das mit der gleichen Kraft wie die die in Jesus gelebt hat. Paulus sagt das, der gleiche Geist wohnt in denen die an Jesus glauben.
Johannes 3,16 LUT1912
Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
Joh
Das sind nur ein Paar zusagen die Gott uns macht. Dir persönlich.
1.
Glaubst du das oder zweifelst du noch?
So wie Jesus hier auf Thomas eingeht, dass zeigt mir: Jesus kennt uns und er geht auf uns ein. Er ist kein ferner Gott, der sich nicht für uns interessiert. Er ist ein Gott der uns nah ist. Er lebt sogar in uns. Und das mit der gleichen Kraft wie die die in Jesus gelebt hat. Paulus sagt das, der gleiche Geist wohnt in denen die an Jesus glauben.
Und Jesus zeigt sich uns, ganz praktisch in unserem Leben. In kleinen Dingen, in großen Dingen.
Das ich jetzt hier stehe und vor euch predige ist in meinen Augen ein Wunder und ganz klar von Gott geleitet.
Wir hatten auf der Karfreitagswanderung auch die Frage: Wo ist Gott in deinem Leben lebendig geworden.
Ja, und da hab ich gehört das Gott bei dem einen in die Zeitplanung eingreift, so dass es uns nicht zu viel wird. Bei dem anderen werden Beziehungen in der Familie wieder auf einen Weg des Friedens gebracht. Bei dem nächsten lässt Gott einen in einer wichtigen Uniprüfung bestehen.
Jesus ist lebendig. Er zeigt sich uns, in unserem Leben. Manchmal tut er das sogar ungefragt, wie bei Paulus oder bei C.S. Lewis. er war ein Atheist und Jesus hat sich ihm gezeigt und er wurde zu einem großen christlichen Denker. Jesus zeigt sich. Er bezeugt sich selbst.
Thomas spürt nun also die Wunden bei Jesus und auch bei ihm setzt das einen Prozess in Gang: Bis das der Tod euch scheidet?
Ja und ich wünsche mir, dass genau das hier unter uns immer mehr passiert. Bei jedem von uns. Ja, ich wünsche mir das Gott sich dir zeigt und dir zeigt das er der auferstandene ist. Und wenn du noch nie Jesus erfahren hast, dann wünsche ich mir das er sich dir das erste mal zeigt. Das du ihn erleben kannst. Von mir aus auch ungefragt.
Thomas spürt nun also die Wunden bei Jesus und auch bei ihm setzt das einen Prozess in Gang: Bis das der Tod euch scheidet?
Thomas spürt nun also die Wunden bei Jesus und auch bei ihm setzt das einen Prozess in Gang: Bis das der Tod euch scheidet?
Kann diese Aussage stimmen?
NEIN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Thomas kann Jesus spüren, er sieht und erlebt das Jesus auferstanden ist.
Und Jesus sagt zu Thomas: Jetzt, wo du mich gesehen hast, glaubst du. Glücklich zu nennen sind die, die nicht sehen und trotzdem glauben.
Hey, glücklich sind die, die an ihn Glauben. Damit bist du gemeint. Jesus zeigt sich uns nicht in physischer Form, er erscheint nicht einfach so hier im Raum sodass wir uns sehen können aber er ist genauso real hier durch die Gegenwart seines Geistes.
Gesehen haben wir ihn alle noch nicht, aber wir glauben es trotzdem. Wir können uns glücklich schätzen!
Es zeigt das Glaube für Jesus ganz wichtig ist. Er sagt: Glaube an mich.
Ein rationaler Grund warum Jesus auferstanden ist:
Die Verwandlung der Jünger. Von ängstlichen, zurückgezogenen Menschen zu Menschen die umhergezoge sind und mutig das Evangelium verkündet haben.
Wenn sich die Jünger das Evangelium ausgedacht hätten, dann hätten sie sicherlich nicht die Frauen zu den ersten Zeugen Jesu Auferstehung gemacht. Eine Frau gab Null, wenig bis nichts zu dieser Zeit.
Jesus ist auferstanden und lebendig und er kennt dich und er möchte sich auch dir zeigen in deinem Leben.
(Anfangen die Zettel abzureißen!)
Er sprengt die Aussage “Bis der Tod euch scheidet”, denn das ist menschlich. Für Gott gibt es diese Aussage nicht. Er geht weiter!
Jesus sprengt die Aussage “Bis der Tod euch scheidet”, denn das ist menschlich. Für Gott gibt es diese Aussage nicht. Er geht weiter!
(Anfangen die Zettel abzureißen!)
Jesus hat den Tod besiegt sodass er keine Macht mehr über ihn und über uns hat.
Wir brauchen vor dem Tod keine Angst mehr haben, weil wir werden die Ewigkeit bei Gott verbringen.
Kein Leid, Kein Schmerz, keine Sorgen. Einfach in Gottes Herlichkeit sein.
Wir als Christen haben eine Perspektive, die weit über den Tod hinausgeht. Wisst ihr, der Tod kann uns nicht mehr trennen von Gott.
Das haben auch die Jünger erlebt. Jesus ist mitten unter ihnen erschienen und sie merken das Gott den Tod besiegt hat.
Gleichzeitig wurden die Jünger verwandelt. Von ängstlichen, zurückgezogenen Menschen zu Menschen die umhergezoge sind und mutig das Evangelium verkündet haben.
Die Verwandlung der Jünger. Von ängstlichen, zurückgezogenen Menschen zu Menschen die umhergezoge sind und mutig das Evangelium verkündet haben.
Er hat uns für die Ewigkeit bestimmt.
2. Korinther 4,18 NGÜ NT+PS
Wir richten unseren Blick nämlich nicht auf das, was wir sehen, sondern auf das, was jetzt noch unsichtbar ist. Denn das Sichtbare ist vergänglich, aber das Unsichtbare ist ewig.
wir Menschen denken oft nur an unser kurzes Leben hier auf der Erde. Aber Jesus sagt uns: Lasst uns den Blick nicht auf das hier und jetzt richten, sondern auf die Ewigkeit.
1. Petrus 5,10 Schlachter 2000
Der Gott aller Gnade aber, der uns berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus Jesus, er selbst möge euch, nachdem ihr eine kurze Zeit gelitten habt, völlig zubereiten, festigen, stärken, gründen!
Wir sind für die Ewigkeit bei Gott bestimmt!
Das haben auch die Jünger erlebt. Jesus ist mitten unter ihnen erschienen und sie merken das Gott den Tod besiegt hat.
Gleichzeitig wurden die Jünger verwandelt. Von ängstlichen, zurückgezogenen Menschen zu Menschen die umhergezoge sind und mutig das Evangelium verkündet haben.
Die Jünger haben das in diesem Moment verstanden. Es ist nicht vorbei mit Jesus. Sondern es geht grade erst los. Wenn wir den Text weiterlesen, dann sehen wir das Jesus uns einen Helfer geschickt hat um diese Zeit auf der Erde zu bestreiten. Wir feiern das als “Pfingsten”, nämlich die Ausgießung des heiligen Geistes.
Genau das haben die Jünger erlebt. Jesus beauftragt sie:
Matthäus 28,18–20 NGÜ NT+PS
Jesus trat auf sie zu und sagte: »Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.«
Matthäus 28,16–18 NGÜ NT+PS
Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus für die Begegnung mit ihnen bestimmt hatte. Bei seinem Anblick warfen sie sich vor ihm nieder; allerdings hatten einige noch Zweifel. Jesus trat auf sie zu und sagte: »Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben.
,
Sie ziehen los in alle Welt und verkünden die Botschaft, dass Gott lebt, das der Tod uns nicht scheiden kann von Gott und von seiner Liebe und das Gott daran interessiert ist mit uns die Ewigkeit zu verbringen!
Für mich sind die Jünger hier auch ein Vorbild. Ja, wenn wir uns die Geschichten von Jesus und den Jüngern anschauen, dann sehen wir da oft Unverständnis, Zweifel. Wir sehen wie sie sich einschließen und Angst haben. Aber wir sehen dann in der Apostelgeschichte, dass genau diese Männer loslaufen und beginnen das Evangelium zu predigen.
Sie beginnen Menschen für die Ewigkeit zu gewinnen. Und das finde ich, ist ein großes Vorbild. Das ist genau das was ich auch möchte.
Menschen davon zu erzählen, dass ich bis in alle Ewigkeit mit Gott leben werde und das genau das, das wichtigste ist wofür wir uns hier auf der Erde entscheiden können.
AMEN
1. Johannes 2,17 REB
Und die Welt vergeht und ihre Begierde; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit.
Johannes 3,16 LUT1545
Also hat GOtt die Welt geliebet, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
2. Korinther 4,18 NGÜ NT+PS
Wir richten unseren Blick nämlich nicht auf das, was wir sehen, sondern auf das, was jetzt noch unsichtbar ist. Denn das Sichtbare ist vergänglich, aber das Unsichtbare ist ewig.
Ein rationaler Grund warum Jesus auferstanden ist:
Wenn sich die Jünger das Evangelium ausgedacht hätten, dann hätten sie sicherlich nicht die Frauen zu den ersten Zeugen Jesu Auferstehung gemacht. Eine Frau gab Null, wenig bis nichts zu dieser Zeit.
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