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Die Kreuzigung Jesu und ihre Bedeutung für uns

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Karfreitag, Geschehen und Bedeutung, Ärgernis des Kreuzes, Stellvertretendes Sühneopfer

Notes & Transcripts

Ein skandalöser Mord

Einleitung

Karfreitag, stiller Feiertag
Blick auf das Leiden Christi
Gesellschaft immer mehr fremd
Ostersonntag /Auferstehungsfest ist uns lieber
Mögen das Leid nicht gerne ansehen.
Kein Ostersonntag ohne Karfreitag. Keine Auferstehung ohne Kreuzigung. Beides gehört zusammen.
Kreuzesbotschaft umstritten, unverstanden, Ärgernis

Das Ärgernis des Kreuzes

18 Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verlorengehen, Torheit; uns aber, die wir errettet werden, ist es Gottes Kraft

11 Ich aber, Brüder, wenn ich noch Beschneidung predige, warum werde ich noch verfolgt? Dann ist ja das Ärgernis des Kreuzes beseitigt.

Was an Karfreitag geschah

Palmsonntag: Der Einzug in Jerusalem - Jubel
Gründonnerstag:Das Abendmahl - Gethsemane - Verleugnung
Karfreitag: Die Kreuzigung - “Kreuzigt ihn”
Karsamstag: Das Grab.
Ostersonntag: Das leere Grab.

Golgatha

Mt 27,32–56; Lk 23,26–49; Joh 19,16–30

Und sie führen ihn hinaus, um ihn zu kreuzigen. 21 Und sie zwingen einen Vorübergehenden, einen gewissen Simon von Kyrene, der vom Feld kam, den Vater Alexanders und Rufus’, daß er sein Kreuz trage.

22 Und sie bringen ihn nach der Stätte Golgatha, was übersetzt ist Schädelstätte. 23 Und sie gaben ihm mit Myrrhe vermischten Wein; er aber nahm ihn nicht. 24 Und sie kreuzigen ihn. Und sie verteilen seine Kleider, indem sie das Los über sie warfen, was jeder bekommen sollte. 25 Es war aber die dritte Stunde, und sie kreuzigten ihn. 26 Und die Aufschrift seiner Beschuldigung war <oben> angeschrieben: Der König der Juden. 27 Und mit ihm kreuzigen sie zwei Räuber, einen zu seiner Rechten und einen zu seiner Linken. (28) a 29 Und die Vorübergehenden lästerten ihn, schüttelten ihre Köpfe und sagten: Ha! Der du den Tempel abbrichst und in drei Tagen aufbaust, 30 rette dich selbst, und steige herab vom Kreuz! 31 Ebenso spotteten auch die Hohenpriester mit den Schriftgelehrten untereinander und sprachen: Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten. 32 Der Christus, der König Israels, steige jetzt herab vom Kreuz, damit wir sehen und glauben! Auch die mit ihm gekreuzigt waren, schmähten ihn.

33 Und in der sechsten Stunde kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde; 34 und in der neunten Stunde schrie Jesus mit lauter Stimme: Eloí, Eloí, lemá sabachtháni? was übersetzt ist: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? 35 Und als einige der Dabeistehenden es hörten, sagten sie: Siehe, er ruft Elia. 36 Einer aber lief, füllte einen Schwamm mit Essig, steckte ihn auf ein Rohr, gab ihm zu trinken und sprach: Halt, laßt uns sehen, ob Elia kommt, ihn herabzunehmen! 37 Jesus aber stieß einen lauten Schrei aus und verschied. 38 Und der Vorhang des Tempels zerriß in zwei <Stücke>, von oben bis unten.

39 Als aber der Hauptmann, der ihm gegenüber dabeistand, sah, daß er so verschied, sprach er: Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn!

40 Es sahen aber auch Frauen von weitem zu, unter ihnen auch Maria Magdalena und Maria, Jakobus’ des Kleinen und Joses’ Mutter, und Salome, 41 die, als er in Galiläa war, ihm nachfolgten und ihm dienten, und viele andere, die mit ihm nach Jerusalem hinaufgekommen waren.

Grablegung

Nur politisch-religöser Mord ?

Kriminalfall ?
Justizskandal ?
lancierter, politischer, öffentlicher Mord ?
War es ein Zufall / ein tragischer Irrtum im Sinne eines Versehens / Unfalls ?

Bibeltext zur Kreuzigung

, , , Joh 19

Golgatha

Mt 27,32–56; Lk 23,26–49; Joh 19,16–30

Und sie führen ihn hinaus, um ihn zu kreuzigen. 21 Und sie zwingen einen Vorübergehenden, einen gewissen Simon von Kyrene, der vom Feld kam, den Vater Alexanders und Rufus’, daß er sein Kreuz trage.

22 Und sie bringen ihn nach der Stätte Golgatha, was übersetzt ist Schädelstätte. 23 Und sie gaben ihm mit Myrrhe vermischten Wein; er aber nahm ihn nicht. 24 Und sie kreuzigen ihn. Und sie verteilen seine Kleider, indem sie das Los über sie warfen, was jeder bekommen sollte. 25 Es war aber die dritte Stunde, und sie kreuzigten ihn. 26 Und die Aufschrift seiner Beschuldigung war <oben> angeschrieben: Der König der Juden. 27 Und mit ihm kreuzigen sie zwei Räuber, einen zu seiner Rechten und einen zu seiner Linken. (28) a 29 Und die Vorübergehenden lästerten ihn, schüttelten ihre Köpfe und sagten: Ha! Der du den Tempel abbrichst und in drei Tagen aufbaust, 30 rette dich selbst, und steige herab vom Kreuz! 31 Ebenso spotteten auch die Hohenpriester mit den Schriftgelehrten untereinander und sprachen: Andere hat er gerettet, sich selbst kann er nicht retten. 32 Der Christus, der König Israels, steige jetzt herab vom Kreuz, damit wir sehen und glauben! Auch die mit ihm gekreuzigt waren, schmähten ihn.

33 Und in der sechsten Stunde kam eine Finsternis über das ganze Land bis zur neunten Stunde; 34 und in der neunten Stunde schrie Jesus mit lauter Stimme: Eloí, Eloí, lemá sabachtháni? was übersetzt ist: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? 35 Und als einige der Dabeistehenden es hörten, sagten sie: Siehe, er ruft Elia. 36 Einer aber lief, füllte einen Schwamm mit Essig, steckte ihn auf ein Rohr, gab ihm zu trinken und sprach: Halt, laßt uns sehen, ob Elia kommt, ihn herabzunehmen! 37 Jesus aber stieß einen lauten Schrei aus und verschied. 38 Und der Vorhang des Tempels zerriß in zwei <Stücke>, von oben bis unten.

39 Als aber der Hauptmann, der ihm gegenüber dabeistand, sah, daß er so verschied, sprach er: Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn!

40 Es sahen aber auch Frauen von weitem zu, unter ihnen auch Maria Magdalena und Maria, Jakobus’ des Kleinen und Joses’ Mutter, und Salome, 41 die, als er in Galiläa war, ihm nachfolgten und ihm dienten, und viele andere, die mit ihm nach Jerusalem hinaufgekommen waren.

Kriminalfall
Justizskandal
lancierter, politischer, öffentlicher Mord

Sehenden Auges - bewusst und gewollt

Kriminalfall ?
Justizskandal ?
lancierter, politischer, öffentlicher Mord ?
War es ein Zufall / ein tragischer Irrtum im Sinne eines Versehens / Unfalls ?

Sehenden Auges - bewusst und gewollt

Jesus Christus kam, um für uns und unsere Sünde zu sterben

Jesus sagte es mehrfach selbst, das AT prophezeite es, die Apostel bestätigten es
Die Bibel. Elberfelder Übersetzung, revidierte Fassung Kapitel 10
45 Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.

5 Habt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus <war>, 6 der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein. 7 Aber er machte sich selbst zu nichtsa und nahm Knechtsgestalt an, indem er den Menschen gleich geworden ist, und der Gestalt nach wie ein Mensch befunden, 8 erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja, zum Tod am Kreuz.

Vorhersagen im Alten Testament

Der leidende Gottesknecht
Geschlagen - durchbohrt - unsere Vergehen - unserer Sünde willen - unsere Schuld traf ihn

4 Jedoch unsere Leiden – er hat <sie> getragen, und unsere Schmerzen – er hat sie auf sich geladen. Wir aber, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. 5 Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden. 6 Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns jeder auf seinen <eigenen> Weg; aber der HERR ließ ihn treffen unser aller Schuld.

Psalm 22

Warum Jesus für uns starb ?

Gott strafte die erste menschliche Sünde mit Tod.
Menschen waren nicht unsterblich, es sei denn sie hatten vom Baum des Lebens zu essen. Sie wurden aus dem Paradies verbannt und damit vom Baum des Lebens. ().
Sünde ist stark verbunden mit dem stellvertretenden Tod von Tieren (Levitische Opfer) (e.g., ; ; Cor 15:21). Christ’s resurrection potently responds to death as punishment for sin.
Sin is strongly linked to substitutionary animal death in the Levitical sacrifices but rarely to human death elsewhere in the OT (e.g., ), though the link is made extensively in the NT (e.g., ; ; Cor 15:21). Christ’s resurrection potently responds to death as punishment for sin.
Gottes Liebe und Gerechtigkeit gehören zusammen wie zwei Seiten einer Medallie
Gottes Zorn gilt der (zerstörischen) Sünde. Die Sünde (und dadurch den Sünder) trifft Gottes gerechter Zorn (Gericht). Gott selbst hat einen Ausweg geschaffen, dass er sowohl liebend, als auch gerecht sein kann. Er kam selbst in Jesus Christus und trug die Strafe der Sünde.
Strafe : Geschlagen - durchbohrt - unsere Vergehen - unserer Sünde willen - unsere Schuld traf ihn
Strafe : Geschlagen - durchbohrt - unsere Vergehen - unserer Sünde willen - unsere Schuld traf ihn

AT

4 Jedoch unsere Leiden – er hat <sie> getragen, und unsere Schmerzen – er hat sie auf sich geladen. Wir aber, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. 5 Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden. 6 Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns jeder auf seinen <eigenen> Weg; aber der HERR ließ ihn treffen unser aller Schuld.

Jesus

12 Darum, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben

(e.g., ; ; Cor 15:21). Christ’s resurrection potently responds to death as punishment for sin.

23 Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.

Stellvertretendes Sündopfer /Sühneopfer

Sündopfer
Das im Gesetz vom Sinai vorgeschriebene Sündopfer (hebr. chattat) hat wie das ⇨Schuldopfer einen besonderen Charakter, weil es anders als ⇨Brand-, ⇨Speis- und ⇨Friedensopfer ein Bild von stellvertretendem Tod für die Sünde ist.
Kulturelle Konzepte
Sühneopfer Ein Opfer das dargebracht wurde, um Sünden aufzuwiegen. Dieses Opfer war auch besonders relevant für das Reinigen des Heiligtums von Unreinheit.Sühneopfer
Sündenbock — Eine Praxis der Sühne für Sünden durch deren Übertragung auf einen Ersatzgegenstand. Manchmal nahm dies die Form an, Sünden auf eine Ziege zu übertragen und diese in die Wüste zu schicken.

Jesus sagte in Lösegeld

45 Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.

45 Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele

Die Bibel. Elberfelder Übersetzung, revidierte Fassung. (1985). (1Joh 4,9–10). R. Brockhaus Verlag.

Paulus

(Bruns)

25 Den hat Gott öffentlich für den Glauben als Sühneopfer dargestellt in seinem Blut. So wollte Gott seine Gerechtigkeit offenbaren. Die Sünden vergangener Zeiten trug er in Langmut und Geduld, 26 für die Gegenwart enthüllt er jetzt seine Gerechtigkeit, indem er jeden für gerecht erklärt und auch gerecht macht, der sein Vertrauen auf Jesus setzt.

25–26 Paulus beweist nicht, er bezeugt: Dies war der Weg Gottes. Seine Heiligkeit mußte er herausstellen, weil Sünde Sünde ist und unter dem Fluch steht. Er konnte nicht so tun, als ob nichts geschehen wäre. Darum mußte Jesus sterben. Seine Sühne wurde unübersehbar und gilt für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Auf eins kommt es jetzt an: diesem Jesus und seinem Werk am Kreuz vertrauen.

Paulus sagte in Lösegeld

5 Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, 6 der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit

Der Dienst der Versöhnung

18 Alles aber von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat, 19 <nämlich> daß Gott in Christus war und die Welt mit sich selbst versöhnte, ihnen ihre Übertretungen nicht zurechnete und in uns das Wort von der Versöhnung gelegt hat. 20 So sind wir nun Gesandtea an Christi Statt, indem Gott gleichsam durch uns ermahnt; wir bitten für Christus: Laßt euch versöhnen mit Gott! 21 Den, der Sünde nicht kannte, hat er für uns zur Sünde gemacht, damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm.

2. Kor 5,18-21 - Versöhnung

45 Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.

Die Bibel. Elberfelder Übersetzung, revidierte Fassung. (1985). (). R. Brockhaus Verlag.

Der Apostel Johannes sagte - Sühnung

Der Apostel Johannes sagte
9 Hierin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, daß Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben möchten. 10 Hierin ist die Liebe: nicht daß wir Gott geliebt haben, sondern daß er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als eine Sühnung für unsere Sünden.
Die Bibel. Elberfelder Übersetzung, revidierte Fassung. (1985). (). R. Brockhaus Verlag.
1. Johannes 4,9–10 REB
Hierin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, daß Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben möchten.Hierin ist die Liebe: nicht daß wir Gott geliebt haben, sondern daß er uns geliebt und seinen Sohn gesandt hat als eine Sühnung für unsere Sünden.

Was Jesus am Kreuz für uns erwirkt hat.

Was nun ?

Zinzendorf

Many have heard some version of the story of the young Count Zinzendorf commiting his life to the service of Christ after seeing the painting Ecce Homo ("Behold the Man") by Domenico Feti; but few have seen the actual painting!
Domenica Feti (1589 – 1623) was a prolific and talented Italian painter. Despite his short life he painted many variations of Ecce Homo, which was apparently a good seller. There are numerous variations in museums across Europe, such as this version in the Galleria degli Uffizi, Florence:
We were able to track the provenance of the actual version that Zinzendorf saw in Dusseldorf during his Wanderjahr. The painting, now located in the Bayerische Staatsmuseum in Munich, has an inscrption in Latin at the bottom of the canvas:
Domenico Feti Unklar, ob es stimmt. Aber das Bild und die Frage gibt es.
Ungefähr hundert Jahre später kam Graf Nikolaus Ludwig von Zinzendorf nach Düsseldorf und besichtigte ebenfalls die Galerie. Er blieb lange vor dem Bild von Domenico Feti stehen. Ihn packte die Frage: „Das tat ich für Dich – was tust Du für mich?“ Sie ließ ihn nicht mehr los und führte ihn dazu, dass er sein Leben ebenfalls Jesus weihte. Er gründete später ein Missionswerk wodurch wiederum Tausende von Menschen von Gottes Liebe zu uns Menschen hörten.
Die Bibel. Elberfelder Übersetzung, revidierte Fassung. (1985). (). R. Brockhaus Verlag.
Domenico Fetti (* 1589 in Rom; † 1624 in Venedig; auch Domenico Feti) war ein italienischer Maler des Barock.
Ego pro te haec passus sum Tu vero quid fecisti pro me
"This have I suffered for you; now what will you do for me?

Bonnke : Mission ist Dank für Golgatha

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