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Familiengottesdienst

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Mit Gott neues Wagen und nicht zurück blicken.

Notes & Transcripts

Einleitung

Ganz ehrlich, ich kann den Bären gut verstehen. Da ist den ganzen Winter über mehr oder weniger Ruhe und dann kommt der Frühling und Peng. Wird es richtig laut. Ganz besonders ist das mir auf der St. Chrischona aufgefallen. Ich war im Haus HZB. Haus zu den Bergen weil man davon schön auf die Berge sah oder wie wir Studenten es nannten. Haus zu den Bärtigen, weil da nur Männer waren und die meisten einen Bart hatten. Das Haus stand zugleich aber sehr nahe am Wald. Und das hat man gehört. Ich weiss nicht wer sich das alles vorstellen kann doch so kleine Vögelchen in der richtigen Masse können echt laut werden. Und das nicht erst um Studentenfreundliche Zeiten wie 9.00 oder noch später sondern gerne so um 6.00 oder noch früher. Dennoch gibt es kaum etwas schöneres als ein herrlicher Frühlingstag. Wenn es noch angenehm warm ist. Nicht mehr zu kalt aber noch nicht zu heiss. Wenn alles Blüht und die Welt in x-verschiedenen Farben strahlt. Wenn die Tiere wieder zum Vorschein kommt und man das Gefühl hat, die Natur atmet auf und erfreut sich an der Natur und an dem Schöpfer, der wieder alles erblühen und erstrahlen lässt.

Vergangenheit

Und in einer gewisse Weise geht selbst Jesaja schon darauf ein. Jesaja beschreibt hier Gott als einen Gott der neues beginne will. Der sein Volk vorwärts bringen will weg von dem alten hin zu neuem. Ein Gott der im AT schon so klingt, als wäre er mitten im neuen Testament. Doch lesen wir zusammen
Jesaja 43,14–21 LUT84
So spricht der Herr, euer Erlöser, der Heilige Israels: Um euretwillen habe ich nach Babel geschickt und habe die Riegel eures Gefängnisses zerbrochen, und zur Klage wird der Jubel der Chaldäer. Ich bin der Herr, euer Heiliger, der ich Israel geschaffen habe, euer König. So spricht der Herr, der im Meer einen Weg und in starken Wassern Bahn macht, der ausziehen lässt Wagen und Rosse, Heer und Macht, dass sie auf einem Haufen daliegen und nicht aufstehen, dass sie verlöschen, wie ein Docht verlischt: Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige! Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde. Das Wild des Feldes preist mich, die Schakale und Strauße; denn ich will in der Wüste Wasser und in der Einöde Ströme geben, zu tränken mein Volk, meine Auserwählten; das Volk, das ich mir bereitet habe, soll meinen Ruhm verkündigen.
Jesaja 43,14–17 LUT84
So spricht der Herr, euer Erlöser, der Heilige Israels: Um euretwillen habe ich nach Babel geschickt und habe die Riegel eures Gefängnisses zerbrochen, und zur Klage wird der Jubel der Chaldäer. Ich bin der Herr, euer Heiliger, der ich Israel geschaffen habe, euer König. So spricht der Herr, der im Meer einen Weg und in starken Wassern Bahn macht, der ausziehen lässt Wagen und Rosse, Heer und Macht, dass sie auf einem Haufen daliegen und nicht aufstehen, dass sie verlöschen, wie ein Docht verlischt:
Jesaja 43,
Jesaja 43,
Jesaja beginnt mit der aktuellen Situation des Volkes. Das gefangen Volk beim Feind. Gefangen und nicht fähig sich von sich aus zu befreien. Vielleicht steckst auch du in einer solchen Situation. Oder hast Kämpfe die immer wieder aufkommen. Vielleicht siehst du nur noch Wüste und kein Leben, keine Erneuerung keinen Weg den du gehen kannst. Doch wir müssen nicht verzagen. Wie auch das Volk nicht verzagen musste.
Jesaja fährt weiter und zeigt dem Volk auf, was für einen Gott sie haben. Einen Gott der Heilig ist, der König ist und der jeden einzelnen geschaffen hat. Nicht nur das Volk Israel sondern jeden einzelnen von uns und das als vollkommens Unikat, wie wir es in der Geschichte vom Bären gehört haben. Wenn nun das Volk oder wir als Gemeinde oder jeder einzelne von uns Gott als seinen König ansieht, der kann nicht auf ewigs geknechtet werden, weil Gott handelt. Wie er auch das Volk aus Ägypten geführt hat und die Streitmacht von Ägypten im Wasser ertränkte. So dürfen wir zurücksehen und entdecken, wie Gott in unserem Leben schon gewirkt hat und Kämpfe für uns gewonnen hat.
Jesaja 43,18–21 LUT84
Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige! Denn siehe, ich will ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde. Das Wild des Feldes preist mich, die Schakale und Strauße; denn ich will in der Wüste Wasser und in der Einöde Ströme geben, zu tränken mein Volk, meine Auserwählten; das Volk, das ich mir bereitet habe, soll meinen Ruhm verkündigen.
Jesaja 43,
Doch wir sollen nicht stehen bleiben sondern mit Gott neue Wege wagen. Er ist der, der neue Wege bahnt wie wir gerade im Frühling eindrücklich bestaunen können. Die Schöpfung blüht auf, atmet auf. Der Schnee der alles bedeckte musste weichen und nichts erinnert mehr an den kalten Schnee. Wie auch bei Jesaja preist die Schöpfung den Herr und lässt sich wieder neu schmücken in all ihrer Pracht die der Schöpfer ihr geschenkt hat. Doch nehmen wir diese Wahrheit auch für uns in Anspruch? Sind wir uns bewusst, dass jeder der an Jesus Glaubt, an das was er getan hat, dass er dann ein Königskind ist? Wir sollen nicht auf das schlecht zurückblicken. Auf das was uns nicht gelingt. Wir sollen unser Vertrauen und unsere Hoffnung nicht in den König verlieren der vollkommen heilig ist. Denn er will uns Wege Bahnen er will uns gelingen schenken und uns immer wieder Wasserströme geben an denen wir uns stärken können. Egal wo du momentan stehst. Ob du voll im Glauben bist oder vielleicht in einer Dürre dich verkeilt hast. Ich glaube, Gott hat schon viel in deinem Leben in das positive verändert und er will es auch weiterhin tun. Und wenn du gerade selbst voll im Frühling steckst und merkst, wie Gott dich verändert, dann Rühme ihn dafür und verkündige, erzähle wie Gott an dir arbeitet und dich positiv verändert.
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