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Levitikus 3

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Notes & Transcripts

Einleitung

Brandopfer:
Ganzopfer - Rind, Schaf oder Ziege, Taube
Gott das Beste bringen (Fehlerloses Tier)
3 Denn jeder Hohepriester wird eingesetzt, um Gaben und Opfer darzubringen. Darum muss auch dieser etwas haben, was er opfern kann. 4 Wenn er nun auf Erden wäre, so wäre er nicht Priester, weil da schon solche sind, die nach dem Gesetz die Gaben opfern. 5 Sie dienen aber nur dem Abbild und Schatten des Himmlischen, wie die göttliche Weisung an Mose erging, als er die Stiftshütte errichten sollte: »Sieh zu«, sprach er, »dass du alles machst nach dem Bilde, das dir auf dem Berge gezeigt worden ist.«
Zusammen wirken von Priester und Opfernden/ Beschäftigung mit dem Tier und Vorbereitung notwendig
Opfer musste zerteilt werden
Zeichen echt verstandener Hingabe an Gott.
Jesus als der der sich uns selbst ganz hingegeben hat; Wir dürfen uns Gott ganz hingeben.
Speisopfer
Ein Bild auf das vollkommene Leben Jesu
Ein Opfer das nur ungesäuert vor Gott gebracht werden durfte
Letztlich Zutaten: Mehl, Öl, Weihrauch, Salz das roh oder auch gebacken als Brot gebracht werden konnte. Und dieses Brot musste dann gebrochen werden.
Es geht hier ganz stark um die dauerhafte Gemeinschaft mit dem Herrn (Salzbund)
Es soll zusammen mit dem Brandopfer gebracht werden und ein Wohlgeruch für den Herrn sein. Wir dürfen: wir müssen nicht...

Das Dankopfer

Warum so viele Opfer

(LUT84)
1 Ist aber sein Opfer ein Dankopfer und will er ein Rind darbringen, es sei ein männliches oder ein weibliches, so soll er vor dem Herrn ein Tier opfern, das ohne Fehler ist.
Hier ist jetzt vom Dankopfer die Rede; Elberfelder redet vom Heilsopfer; Gute Nachricht vom Mahlopfer; Einheitsübersetzung von Heilsopfer, Schlachter vom Friedensopfer… Was ist das für ein Opfer, dass die Israeiten Gott an dieser Stelle gebracht haben…
Das Wort das hier gebraucht wird lautet: שְׁלָמִ֖ים und geht zurück auf das Wort das wir mit “Salem” kennen. Jeru”salem”; Der König von Salem. Oder auch das Wort das uns sehr geläufig ist: “Schalom”. Die Grundbedeutung wird meistens mit Frieden in Verbindung gebracht.
Ich habe mir die Verse die vom Dank oder Friedensopfer handeln mal näher angeschaut mit Blick auf die Frage: Warum gebrauchen die Übersetzungen so unterschiedliche Begriffe:
die Antwort ist, weil dieser Begriff Salem/ schelamim ein so großes Bedeutungsspektrum hat:

Bedeutung - “Schelamim”

Es wird z.B. in gebraucht:
“den Frieden halten
(LUT84)
();
21 So vertrage dich nun mit Gott und mache Frieden; daraus wird dir viel Gutes kommen.
(LUT84)
9 Ihr Haus hat Frieden ohne Furcht, und Gottes Rute ist nicht über ihnen.
Es ist dasselbe Wort das gebraucht wird, so dass man dann zu der Annahme kommt, dass das Opfer von der Bedeutung ein Friedensopfer ist, wo es in erster Linie darum geht den Frieden zu halten/ um Einheit zu leben.
(LUT84)
Freund sein/ Gemeinschaftsopfer
(LUT84)
5 hab ich Böses vergolten denen, die friedlich mit mir lebten, oder geschädigt, die mir ohne Ursache feind waren,
Es geht hier auch um Frieden, aber auch ums Freund sein. Ich lebte mit den Menschen zusammen/ in Gemeinschaft —> nicht als Feinde, sondern in Frieden; Gemeinschaft; als Freunde —> Oft geht es bei diesem Opfer um das Miteinander, um die Einheit etc. —> deshalb auch ein Gemeinschaftsopfer - es ist so eine Art Sammelbegriff für die verschiedenen Aspekte
I
Heil, Unversehrt bleiben
(LUT84)
4 Gott ist weise und mächtig; wem ist’s je gelungen, der sich gegen ihn gestellt hat?
wer ist heil geblieben; unversehrt geblieben der sich gegen ihn gestellt hat.
Es ist dasselbe Wort das gebraucht wird: Deshalb übersetzen einige dieses Opfer als Heilopfer.
An einigen anderen Stellen geht es, wenn das Opfer dargebracht wurde ganz stark um den Dank Gott gegenüber:
Dankopfer:
2. Chronik 30,22 (LUT84)
22 Und Hiskia redete herzlich zu allen Leviten, die sich gut auf den Dienst des Herrn verstanden hatten. Und sie aßen das Fest über, sieben Tage lang, und opferten Dankopfer und dankten dem Herrn, dem Gott ihrer Väter.
(LUT84)
7 und Dankopfer darbringen und dort essen und fröhlich sein vor dem Herrn, deinem Gott.
Hier geht es darum sich bewusst zu werden wie gut Gott zum Volk Israel ist.
Ähnlich wie das Speisopfer (Salzbung - beständiger Bund zwischen Gott und dem Volk), ist dieses Opfer auch eine Art Bundesopfer:
Bundesopfer
(LUT84)
31 wie Mose, der Knecht des Herrn, den Israeliten geboten hatte, wie geschrieben steht im Gesetzbuch des Mose: einen Altar von unversehrten Steinen, die mit keinem Eisen behauen waren. Und sie opferten dem Herrn darauf Brandopfer und brachten Dankopfer dar, 32 und er schrieb dort auf die Steine eine Abschrift des Gesetzes, das Mose vor den Augen der Israeliten geschrieben hatte.
Ein Opfer das dargebracht werden sollte um sich an den Bund mit Gott zu erinnern.
Freund sein/ Gemeinschaftsopfer
2. Chronik 30,22 (LUT84)
(LUT84)
22 Und Hiskia redete herzlich zu allen Leviten, die sich gut auf den Dienst des Herrn verstanden hatten. Und sie aßen das Fest über, sieben Tage lang, und opferten Dankopfer und dankten dem Herrn, dem Gott ihrer Väter.
5 hab ich Böses vergolten denen, die friedlich mit mir lebten, oder geschädigt, die mir ohne Ursache feind waren,
(LUT84)
Es geht hier auch um Frieden, aber auch ums Freund sein. Ich lebte mit den Menschen zusammen/ in Gemeinschaft —> nicht als Feinde, sondern in Frieden; Gemeinschaft; als Freunde —> Oft geht es bei diesem Opfer um das Miteinander, um die Einheit etc. —> deshalb auch ein Gemeinschaftsopfer - es ist so eine Art Sammelbegriff für die verschiedenen Aspekte
7 und Dankopfer darbringen und dort essen und fröhlich sein vor dem Herrn, deinem Gott.

Auslegung Vers 1

(LUT84)
1 Ist aber sein Opfer ein Dankopfer und will er ein Rind darbringen, es sei ein männliches oder ein weibliches, so soll er vor dem Herrn ein Tier opfern, das ohne Fehler ist.
Hier haben wir jetzt das Opfer wo die Israeliten in der Darbringung noch mehr Freiräume bekommen:
Es geht um Einheit, Freundschaft, um den Bund, um Heil sein —> Sammelbegriff: Gemeinschaftsopfer....
Zunächst ist hier vom Friedensopfer die Rede mit der Möglichkeit Gott ein Rind zu bringen.
Der Unterschied zum Brandopfer ist, dass es hier auch ein weibliches Rind sein kann - gleich ist, dass es ohne Fehler sein soll.
(LUT84)
2 Und er soll seine Hand auf den Kopf seines Opfers legen und es schlachten vor der Tür der Stiftshütte. Und die Priester, Aarons Söhne, sollen das Blut ringsum an den Altar sprengen.
Einiges haben wir bereits beim Brandopfer bzw. Speisopfer gesehen, so dass ich nicht auf alle Aspekte erneut eingehe.
Hier jetzt wieder die Handauflegung im Sinne der Identifikation mit dem Tier
Und
Es soll also auch hier symbolisch etwas auf das Tier übergehen und auch zeigen, dass der Opfernde und das Opfer eins werden, bevor das Tier sterben muss.
Man bringt hier das Heil, Friedens oder auch Dankopfer - wie auch immer man es nennen möchte freiwillig.
Und je nach dem was der konkrete Anlass dazu ist, konnte man sich entscheiden dieses Opfer zu bringen - es konnten auch andere Tiere sein wie wir sehen werden.
Aber was hier bei allen Tieren gleich ist, ob es ein Rind, oder Kleinvieh ist, ist dass jedes Mal vor der Opferung die Handauflegung geschehen soll.
Beim Brandopfer war es nur bei dem Rind gefordert. Hier bei spielt das Tier keine Rolle - bitte jedesmal tun
Es geht bei diesem Opfer ums “Schalom” um Frieden. Vielleicht einen zwischenmenschlichen Konflikt der endlich beseitigt wurde.
Und indem man jetzt die Hände auf das Tier gelegt hat, zeigt man auch nochmal symbolisch, dass die Dinge die zwischen einem standen jetzt nicht mehr da sind. Sie sind ausgeräumt und jetzt auf das Tier übertragen.
In Micha heißt es:
(LUT84)
Micha 7,18–19 LUT84
Wo ist solch ein Gott, wie du bist, der die Sünde vergibt und erlässt die Schuld denen, die übrig geblieben sind von seinem Erbteil; der an seinem Zorn nicht ewig festhält, denn er ist barmherzig! Er wird sich unser wieder erbarmen, unsere Schuld unter die Füße treten und alle unsere Sünden in die Tiefen des Meeres werfen.
18 Wo ist solch ein Gott, wie du bist, der die Sünde vergibt und erlässt die Schuld denen, die übrig geblieben sind von seinem Erbteil; der an seinem Zorn nicht ewig festhält, denn er ist barmherzig! 19 Er wird sich unser wieder erbarmen, unsere Schuld unter die Füße treten und alle unsere Sünden in die Tiefen des Meeres werfen.
Hier geht es symbolisch darum, dass der konkrete Streit; der Konflikt jetzt auf das Tier übergeht. Und indem das Tier stirbt ist diese Sache auch mit gestorben. Ich habe keine Recht sie wieder hervorzuholen.
Für diesen Unfrieden ist jetzt ein Opfer gebracht worden.
Die Handauflegung bei dem Friedensopfer eine wichtige Symbolik - auch ein ganz klarer Schatten auf Christus hin.
Bei diesem Opfer jetzt auch wieder der Einklang zwischen dem Opfernden und dem Priester - beide sind daran beteiligt - Erst durch diesen Zweiklang wird es ein wohlgefälliger Gottesdienst.
(LUT84)
3 Und er soll von dem Dankopfer dem Herrn ein Feueropfer darbringen, nämlich das Fett, das die Eingeweide bedeckt, und alles Fett an den Eingeweiden
4 die beiden Nieren mit dem Fett, das daran ist, an den Lenden, und den Lappen an der Leber; an den Nieren soll er ihn ablösen.
Wenn wir uns Bibelstellen vom Dankopfer anschauen, dann sehen wir dass in manchen Fällen das Dankopfer zusammen mit dem Brandopfer gebracht wurde (nacheinander). Das heißt es gab Elemente die ähnlich sind, aber aber diesem Vers sehen wir wie die Parallelität immer kleiner werden.
Hier wird jetzt gesagt, dass es auch ein Feueropfer ist, aber es soll nur das Fett geopfert werden - vier verschiedene Stellen des Tieres wo Fett ist wird hier genannt.
Das Brandopfer/ Ganzopfer wird ganz verbrannt; Hier werden nur Teile verbrannt.
Wir haben beim Brandopfer gesagt, dass das Fett damals als das Beste des Tieres galt. Hier soll das Beste des Tieres Gott gebracht werden.
In Vers 16 heißt es: “Alles Fett ist für den Herrn”
Vielleicht aus aus Schutz vor Fettleibigkeit ;-)
Der wichtige Gedanke bis hier ist: Das Beste für Gott: Deshalb nur fehlerfreie Tiere; deshalb die Fettstücke....(gab Ausnahmen - später)
Und wir merken hoffentlich, wie sich diese Forderung ständig wiederholt. Und das ist eine Frage die sich die Israeliten immer und immer wieder stellen: Geben wir Gott das Beste? Sind wir bereit dazu?
f
Was sollen sie jetzt genau mit dem Fett machen?
(LUT84)
5 Und Aarons Söhne sollen es in Rauch aufgehen lassen auf dem Altar zum Brandopfer auf dem Holz, das über dem Feuer liegt, als ein Feueropfer zum lieblichen Geruch für den Herrn.
Sie haben die Möglichkeit gehabt dieses Opfer zusammen mit dem Brandopfer zu bringen. Und wenn sie es gemacht haben, dann haben sie verschiedene Schichten gehabt: Das Feuer; das Holz, das Brandopfer, und oben drauf dann das Fett vom Friedensopfer.
Aber selbst wenn kein Brandopfer gebracht wurde, hat man das Friedensopfer gebracht… - dann eben auf der Asche des Brandopfers....

23 Rinder oder Schafe, die zu lange oder zu kurze Glieder haben, magst du aus freiem Willen opfern, aber für ein Gelübde sind sie nicht wohlgefällig.

Und dann haben wir hier diese Formulierung die bei allen drei Opfern identisch ist: zum lieblichen Geruch für den Herrn.
Freiwilligkeit; Opferbereitschaft ist lieblich für den Herrn
Lieblich: Ein angenehmer Duft/ ein angenehmes Aroma das Zufriedenheit schafft
Ich werde jetzt die Darbringung der anderen Tiere nur ganz kurz streifen, damit wir dann noch kurz in Kapitel 7 Gedanken machen über die Ausführung dieses Opfers:
(LUT84)
6 Will er aber dem Herrn ein Dankopfer vom Kleinvieh darbringen, es sei ein männliches oder ein weibliches Tier, so soll es ohne Fehler sein.
Kleinvieh ist hier etwas verwirrend - es meint konkret ein Lamm oder eine Ziege von der Herde (Parallel zum Brandopfer). Hier durchaus auch ein weibliches Tier. In Vers 7 wird dann zunächst das Lamm beschrieben:
Das Lamm das als Friedensopfer geopfert wird
(LUT84)
7 Ist es ein Lamm, so soll er’s vor den Herrn bringen 8 und soll seine Hand auf den Kopf seines Opfers legen und es schlachten vor der Stiftshütte. Und die Söhne Aarons sollen sein Blut ringsum an den Altar sprengen. 9 Und er soll von dem Dankopfer dem Herrn ein Feueropfer darbringen, nämlich sein Fett, den ganzen Fettschwanz, vom Rückgrat abgelöst, dazu das Fett, das die Eingeweide bedeckt, und alles Fett an den Eingeweiden, 10 die beiden Nieren mit dem Fett, das daran ist, an den Lenden, und den Lappen an der Leber; an den Nieren soll er ihn ablösen.
Der Unterschied auch hier zum Brandopfer eines Schafes ist, dass hier konkret von einem Lamm (junges Alter die Rede ist), das geopfert werden soll.
Der offensichtliche Unterschied ist, dass der Opfernde hier die Hand auf den Kopf des Lammes legen soll (beim Brandopfer nicht): Auch hier das Zeichen der Identifikation; Der Unfriede (Konflikt), geht aufs Lamm über, der dann für diese Schuld stirbt....- es geht nicht um die Sündenfrage grundsätzlich....
Dieses Dankopfer kann auch als Lobopfer Gott gebracht werden (Kap. 7). Frieden ist geschaffen; Gemeinschaft wieder möglich - das muss ja im Lob enden.
(LUT84)
12 die sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob.
Merken wir die Verknüpfung zwischen dem Friedensopfer/ dem Schalomopfer und dem Opfer Jesu? Es ist auch hier nicht das Sündopfer, aber letztlich weist jedes Opfer auch auf den Tod Jesu hin. Hier aber mehr in dem Sinne dass wir ihm Preis und Ehre, Lob und Anbetung bringen.
Das schöne - auch von der Symbolik - bei diesem Opfer ist, dass es gemeinsam gegessen werden sollte. Das Fett und das Blut gehört Gott, aber wenn Frieden geschaffen ist, sollen alle daran teilhaben....
In Vers 11 heißt es:
(LUT84)
11 Und der Priester soll es in Rauch aufgehen lassen auf dem Altar als Feueropferspeise für den Herrn.
Hier nochmal dieses schöne Bild über das wir schon nachgedacht haben. Wenn die Menschen Gott geopfert haben, so war es eine Speise für den Herrn.
Der Gottesdienst am Sonntag war Speise für mich: Es hat mich satt gemacht
Das Essen anschließend war Speise für mich: Es hat mich satt gemacht
So ist dieses Opfer für Gott: Es sättigt ihn bildlich gesprochen; es macht ihr zufrieden....
(LUT84)
12 Ist aber sein Opfer eine Ziege, so bringe er sie vor den Herrn 13 und lege seine Hand auf ihren Kopf und schlachte sie vor der Stiftshütte. Und die Söhne Aarons sollen das Blut ringsum an den Altar sprengen. 14 Und er soll davon sein Opfer darbringen, ein Feueropfer für den Herrn, nämlich das Fett, das die Eingeweide bedeckt, und alles Fett an den Eingeweiden, 15 die beiden Nieren mit dem Fett, das daran ist, an den Lenden, und den Lappen an der Leber; an den Nieren soll er ihn ablösen. 16 Und der Priester soll es in Rauch aufgehen lassen auf dem Altar als Feueropferspeise zum lieblichen Geruch. Alles Fett ist für den Herrn. 17 Das sei eine ewige Ordnung für eure Nachkommen, überall, wo ihr wohnt, dass ihr weder Fett noch Blut esst.
Warum ist hier von einer Ziege die Rede?
Ich habe gelesen dass beide zur Gattung der Böcke gerechnet; beides Paarhufer; Wiederkäuer; werden gerne auch in gemeinsamen Herden gehalten. Die Ziege stellt in Schafherden oder gemischten Herden oft das Leittier dar. Sie ist in Gefahrensituationen weniger panikhaft, findet Auswege...
Ich habe alle Bibelstellen wo es um das Opfern von Ziegen geht angeschaut und habe keine gesehen wo Ziegen als Friedensopfer gebracht wurden - immer nur als Sündopfer..... Die Möglichkeit als Heils oder Friedensopfer war aber gegeben.
Von der konkreten Darbringungsart ist es vergleichbar mit dem Rind und dem Schaf...
Levitikus 7 LUT84
Und dies ist das Gesetz des Schuldopfers. Es ist ein Hochheiliges. An der Stätte, wo man das Brandopfer schlachtet, soll man auch das Schuldopfer schlachten und sein Blut ringsum an den Altar sprengen. Und all sein Fett soll man opfern, den Fettschwanz und das Fett, das die Eingeweide bedeckt, die beiden Nieren mit dem Fett, das daran ist, an den Lenden, und den Lappen an der Leber; an den Nieren soll er ihn ablösen. Und der Priester soll es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen zum Feueropfer für den Herrn; es ist ein Schuldopfer. Wer männlich ist unter den Priestern, soll das essen an heiliger Stätte; es ist ein Hochheiliges. Wie das Sündopfer, so soll auch das Schuldopfer sein; für beide soll ein und dasselbe Gesetz gelten; sie sollen dem Priester gehören, der damit die Sühnung vollzieht. Dem Priester, der jemandes Brandopfer opfert, soll das Fell des Brandopfers gehören, das er geopfert hat. Und alle Speisopfer, die im Ofen oder im Tiegel oder in der Pfanne gebacken sind, sollen dem Priester gehören, der sie opfert. Aber alle Speisopfer, die mit Öl vermengt oder trocken sind, sollen allen Söhnen Aarons gehören, einem wie dem andern. Und dies ist das Gesetz des Dankopfers, das man dem Herrn opfert. Wollen sie es als Lobopfer darbringen, so sollen sie außer dem Schlachtopfer ungesäuerte Kuchen opfern, mit Öl vermengt, und ungesäuerte Fladen, mit Öl bestrichen, und feinstes Mehl, durchgerührt, als Kuchen mit Öl vermengt. Sie sollen aber solche Opfergabe darbringen nebst Kuchen von gesäuertem Brot zu ihrem Lob– und Dankopfer, und zwar sollen sie je ein Teil als Opfergabe für den Herrn darbringen; es soll dem Priester gehören, der das Blut des Dankopfers sprengt. Und das Fleisch ihres Lob– und Dankopfers soll an demselben Tage gegessen werden, an dem es geopfert wird, und soll nichts übrig gelassen werden bis zum Morgen. Ist es aber ein Gelübde oder freiwilliges Opfer, so soll es zwar an demselben Tage, da es geopfert ist, gegessen werden; wenn aber etwas übrig bleibt, darf man’s am andern Tage essen. Aber was vom geopferten Fleisch am dritten Tage noch übrig ist, soll mit Feuer verbrannt werden. Und wenn jemand am dritten Tage essen wird von dem geopferten Fleisch seines Dankopfers, so wird es nicht wohlgefällig sein und dem, der es geopfert hat, wird es auch nicht zugerechnet werden, sondern es wird ein Gräuel sein; und wer davon isst, der lädt eine Schuld auf sich. Auch das Fleisch, das mit etwas Unreinem in Berührung gekommen ist, soll nicht gegessen, sondern mit Feuer verbrannt werden. Jeder, der rein ist, darf vom Opferfleisch essen. Wer aber essen wird von dem Fleisch des Dankopfers, das dem Herrn gehört, und hat eine Unreinheit an sich, der wird ausgerottet werden aus seinem Volk. Und wenn jemand mit etwas Unreinem in Berührung gekommen ist, es sei ein unreiner Mensch, ein unreines Vieh oder was sonst ein Gräuel ist, und dann vom Fleisch des Dankopfers isst, das dem Herrn gehört, der wird ausgerottet werden aus seinem Volk. Und der Herr redete mit Mose und sprach: Rede mit den Israeliten und sprich: Ihr sollt kein Fett essen von Stieren, Schafen und Ziegen. Das Fett von gefallenen und zerrissenen Tieren dürft ihr zwar zu allerlei benutzen; aber essen dürft ihr’s nicht. Denn wer das Fett isst von solchen Tieren, von denen man dem Herrn Feueropfer bringt, der wird ausgerottet werden aus seinem Volk. Ihr sollt auch kein Blut essen, weder vom Vieh noch von Vögeln, überall, wo ihr wohnt. Jeder, der Blut isst, wird ausgerottet werden aus seinem Volk. Und der Herr redete mit Mose und sprach: Rede mit den Israeliten und sprich: Wer dem Herrn sein Dankopfer darbringen will, der soll herzubringen, was vom Dankopfer dem Herrn gehört. Er soll es aber mit eigener Hand herzubringen zum Feueropfer für den Herrn; nämlich das Fett soll er bringen samt der Brust, um sie als ein Schwingopfer zu schwingen vor dem Herrn. Und der Priester soll das Fett in Rauch aufgehen lassen auf dem Altar, aber die Brust soll Aaron und seinen Söhnen gehören. Und die rechte Keule sollt ihr dem Priester geben zum Hebopfer von ihren Dankopfern. Wer von Aarons Söhnen das Blut und das Fett der Dankopfer opfert, dem soll die rechte Keule gehören als sein Anteil. Denn die Brust des Schwingopfers und die Keule des Hebopfers nehme ich von den Israeliten, von ihren Dankopfern, und gebe sie dem Priester Aaron und seinen Söhnen als ewiges Anrecht bei den Israeliten. Das ist der Anteil Aarons und seiner Söhne an den Feueropfern des Herrn, der ihnen bestimmt wurde an dem Tage, da der Herr sie sich nahen ließ, damit sie seine Priester seien, der Anteil, von dem der Herr an dem Tage, da er sie salbte, gebot, dass er ihnen gegeben werden sollte von den Israeliten als ewiges Anrecht bei allen ihren Nachkommen. Das ist das Gesetz des Brandopfers, des Speisopfers, des Sündopfers, des Schuldopfers, des Einsetzungsopfers und des Dankopfers, wie der Herr es Mose gebot auf dem Berge Sinai an dem Tage, da er den Israeliten befahl, ihre Opfer dem Herrn zu opfern in der Wüste Sinai.
Levitikus 7
12 Wollen sie es als Lobopfer darbringen, so sollen sie außer dem Schlachtopfer ungesäuerte Kuchen opfern, mit Öl vermengt, und ungesäuerte Fladen, mit Öl bestrichen, und feinstes Mehl, durchgerührt, als Kuchen mit Öl vermengt.
Am Ende heißt es dann: 17 Das sei eine ewige Ordnung für eure Nachkommen, überall, wo ihr wohnt, dass ihr weder Fett noch Blut esst.
Hier unterstreicht Gott nochmal was ihm besonders wichtig ist. Ewige Ordnung hatten wir vor einigen Wochen (Ausführungen Rudi).
Zwei Dinge sollten sie nicht tun:
Kein Blut - im Blut ist das Leben und nur Gott ist es der über das Leben verfügt - ein Schatten auf Jesus der sein Blut vergossen hat.
Das Fett symbolisiert das Beste - und das Beste gehört Gott.
Wir haben drüber nachgedacht was geopfert werden sollte. In Kapitel 7 finden wir einige Anweisungen wie geopfert werden sollte:
Ich finde jetzt wird es so richtig spannend:
(LUT84)
11 Und dies ist das Gesetz des Dankopfers, das man dem Herrn opfert.
1 Und dies ist das Gesetz des Schuldopfers. Es ist ein Hochheiliges.
1 Das ist nun die Hauptsache bei dem, wovon wir reden: Wir haben einen solchen Hohenpriester, der da sitzt zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel 2 und ist ein Diener am Heiligtum und an der wahren Stiftshütte, die Gott aufgerichtet hat und nicht ein Mensch. 3 Denn jeder Hohepriester wird eingesetzt, um Gaben und Opfer darzubringen. Darum muss auch dieser etwas haben, was er opfern kann. 4 Wenn er nun auf Erden wäre, so wäre er nicht Priester, weil da schon solche sind, die nach dem Gesetz die Gaben opfern. 5 Sie dienen aber nur dem Abbild und Schatten des Himmlischen, wie die göttliche Weisung an Mose erging, als er die Stiftshütte errichten sollte: »Sieh zu«, sprach er, »dass du alles machst nach dem Bilde, das dir auf dem Berge gezeigt worden ist.«
Hier einige ergänzende, aber extrem wichtige Inhalte:
Das Friedensopfer als Lobopfer
(LUT84)
Man konnte das Friedens/ Heils oder Dankopfer auch als
12 Wollen sie es als Lobopfer darbringen,
man konnte also das Friedensopfer in einer bestimmten Art des Lobopfers Gott darbringen.
Lobopfer תּוֹדָה (todah) (Vers 12)
Das besondere bei einem Lobopfer ist, dass hier verschiedene Elemente zusammen kommen:
Lobopfer תּוֹדָה (todah) (Vers 12)
Es ist freiwillig
Es will Gott loben und preisen
Und es bringt Gott den tiefsten Dank zum Ausdruck.
In 2te Chronik wird haben wir einen ähnlichen Gedanken:
Verzehr des Dankopfers:
Es ist freiwillig
2. Chronik 31,2 (LUT84)
2 Hiskia aber stellte die Priester und Leviten nach ihren Ordnungen auf, einen jeden nach seinem Amt, Priester und Leviten, für die Brandopfer und Dankopfer, dass sie dienten, dankten und lobten in den Toren des Lagers des Herrn.
Das Dankopfer war in besonderer Weise ein Opfer das immer wieder mit dem Lob Gottes zusammenhing.
Es will gott loben und preisen
Und gerade in dem Neutestamentlichen Buch das so viel über Opfer spricht wird auch dieses Lobopfer aufgegriffen:
Es bringt den Dank zum Ausdruck. Dank für (vergangene oder aktuelle) Taten einer Gottheit im Leben eins Menschen oder einer Gemeinschaft)
(LUT84)
15 So lasst uns nun durch ihn Gott allezeit das Lobopfer darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen. 16 Gutes zu tun und mit andern zu teilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott.
Bei Lobopfer hat man Gott in den Mittelpunkt gestellt; ihm mit den Lippen Dank gesagt, ihn gepriesen
Und hier wird uns quasi gesagt: So wie im Alten Testament dass Lobopfer gebracht wurde, so bringt Gott auch heute noch euer Lobopfer indem ihr seinen Namen bekennt. Und das kann auf vielfache Weise geschehen:
Durch erzählen, bezeugen, aber auch durch Lied, Gesang u.v.m.
Dann wird hier gesagt, dass das dieses Lobopfer welches ja auch ein Friedensopfer ist, etwas damit zu tun hat, dass man Gutes tut und mit anderen teilt.
Dieses mit anderen Teilen finden wir genauso auch in diesem Opfer in .
12 Wollen sie es als Lobopfer darbringen, so sollen sie außer dem Schlachtopfer ungesäuerte Kuchen (andere übersetzen hier mit Ringbrot) opfern, mit Öl vermengt, und ungesäuerte Fladen, mit Öl bestrichen, und feinstes Mehl, durchgerührt, als Kuchen (Ringbrot) mit Öl vermengt.
Zu einem Lobopfer gehört also auch ungesäuerter Kuchen (Ringbrot) - ungesäuert schon erklärt. Also ähnliche Elemente wie beim Speisopfer.
13 Sie sollen aber solche Opfergabe darbringen nebst Kuchen von gesäuertem Brot zu ihrem Lob– und Dankopfer,
Die Frage die mir hier kam war, warum soll jetzt auf einmal bei diesem Opfer auch von gesäuertem Brot zum Dankopfer gebracht werden?
Bei diesem Opfer geht es darum Gott zu loben und zu preisen für alles was er getan hat, tut und tun wird.
Es durfte bis jetzt unter gar keinen Umständen das Ungesäuerte dabei sein, weil es eben für falsche Lehre; für etwas negatives steht.
Ich möchte hier nicht zu viel hineinlegen, aber wenn es um das Lob Gottes geht, so dürfen wir ihm alles bringen, auch das schwere, das unser Leben durchsäuert. Das Speisopfer ist dieses perfekte Bild auf Jesus und auf sein sündloses Leben hier auf Erden. Beim Lobopfer geht es darum ihm etwas zurück zu geben - und das ist manchmal auch durchsäuert - nicht perfekt....
… dann geht es um die ganz konkrete Aufteilung...
14 und zwar sollen sie je ein Teil als Opfergabe für den Herrn darbringen; es soll dem Priester gehören, der das Blut des Dankopfers sprengt. 15 Und das Fleisch ihres Lob– und Dankopfers soll an demselben Tage gegessen werden, an dem es geopfert wird, und soll nichts übrig gelassen werden bis zum Morgen.
Später ist noch davon die Rede welche Teile vom Fleisch der Priester; die Söhne der Priester und das Volk bekommt.
Was hier auffällt ist, dass es ein Opfer ist, das mit anderen geteilt werden soll. In Hebräer hieß: Bringt Gott euer Lobopfer indem ihr seinen Namen bekennt und indem ihr mit anderen teilt...
Und dieser Zweiklang ist so schön:
Auf der einen Seite das Lob Gottes durch das Opfer/ Gott hat Frieden gemacht/ Es wurde neben dem Opfer für alle sichtbar weil Gott auch akkustisch gelobt und gepriesen wurde.
Auf der anderen Seite: Der Dank und das Lob sollen nicht im stillen Kämmerlein Gott gebracht werden, sondern im Kollektiv.... Viele viele sollen einstimmen und daran teilhaben...
Man hat also sagen wir mal das Rind gebracht: Hat es geopfert —> Das Fett verbrannt, das Blut besprengt an den Altar, die rechte Keule des Tieres hat dann der Priester bekommen der beim Opfer dabei war; die Brust bekommt der Priester Aaron und seine Söhne und der Rest durfte, sollte und musste sogar verspeist werden.
Dieses Lob und der damit verbundene Dank sollte nicht allein sondern im Kollektiv Gott gebracht werden.
Das beinhaltet, dass der Opfernde sich im Vorfeld wahrscheinlich überlegen konnte wen er zu diesem Opfer einlädt um anschließend diese Tisch oder auch Mahlgemeinschaft zu haben.
Wenn z.B. ein Konflikt ausgeräumt wurde, so konnten jetzt sogar beide Parteien dieses Opfer bringen um anschließend wieder echte, versöhnte Gemeinschaft zu haben. Nicht versöhnen und sich dann wieder aus dem Weg gehen, sondern versöhnen um wieder Einheit leben zu können.
Und das wurde hier von Gott gefordert.
Nicht schnell ein Opfer bringen und dann so tun als ob alles gut ist.
Sondern Opfer bringen; Gott loben; Gemeinschaft und damit auch Einheit leben!
Weil dieses Opfer mit anderen geteilt werden sollte, sollte man Gott bei diesem Opfer auch keine Tauben bringen. Da würde ja zum teilen nichts mehr übrig bleiben.
Das Volk war aufgefordert Mahlgemeinschaft/ Tischgemeinschaft zu haben.
Tempeleinweihung
Ich musste an dieser Stelle zunächst an uns als Gemeinde und dann ans neue Testament denken:
Wenn wir nach den Gottesdiensten Tischgemeinschaft haben wo auch dadurch “Schalom” Frieden, Einheit, das Lob Gottes zu Ausdruck kommt, dann ist es etwas tief biblisches (letzter Sonntag). Wir sollten mehr und mehr eine essende Gemeinde werden ;-)
In und 11 lesen wir, dass die Gemeinde das was hier erwähnt wird genau nicht gemacht haben.
1. Korinther 11,20–22 (LUT84)
20 Wenn ihr nun zusammenkommt, so hält man da nicht das Abendmahl des Herrn. 21 Denn ein jeder nimmt beim Essen sein eigenes Mahl vorweg und der eine ist hungrig, der andere ist betrunken. 22 Habt ihr denn nicht Häuser, wo ihr essen und trinken könnt? Oder verachtet ihr die Gemeinde Gottes und beschämt die, die nichts haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch loben? Hierin lobe ich euch nicht.
Sie haben sich zwar getroffen, aber diese Tischgemeinschaft diente nicht dem “Schalom”; dem Frieden der Gemeinde, sondern im Gegenteil.
Es gab aber bei dem Friedensopfer eine Voraussetzung der Teilnahme:
(LUT84)
20 Wer aber essen wird von dem Fleisch des Dankopfers, das dem Herrn gehört, und hat eine Unreinheit an sich, der wird ausgerottet werden aus seinem Volk.
Kennen wir das irgendwo her? Wenn hier Tischgemeinschaft gepflegt wurde, dann sollte es nicht gedankenlos sein, weil ja durch die Gemeinschaft Gott das Lob und der Dank gebracht werden sollte.
“Ein jeder aber prüfe sich selbst und esse von diesem Rind oder Schaf das geopfert wurde; das sein Blut vergossen hat; und also esse er von dem Brot das dargebracht wurde”
Wir haben also ein Opfer, und eine Mahlzeit wo die Familie Gottes sich versammelt um durch das Opfer sich daran zu erinnern dass Frieden geschaffen wurde.
Das Brot aus Kapitel 2 wurde gebrochen und dem Priester gegeben. Ähnlich auch hier beim Friedensopfer: Das Opfer; auch das Brot wurde geteilt, damit jeder der es zu sich nimmt Teil der geistlichen Gemeinschaft ist/
Jemand dessen Leben nicht gereinigt oder bereinigt wurde, sollte auch nicht an diesem Opfer teilnehmen.
Ich glaube schon dass viele Aspekte des Friedensopfers einen deutlichen Schatten auf das Neue Testament und somit auch auf Christus werfen - Er ist der Friedefürst; Der Gott des Friedens; Gott des Schaloms wird Gott auch genannt. Einheit entsteht und wird gelebt.
14 Auch die Brust des Schwingopfers und die Keule des Hebopfers sollst du mit deinen Söhnen und deinen Töchtern essen an reiner Stätte; denn solches Anrecht an den Dankopfern Israels ist dir und deinen Kindern gegeben.
Auch für uns heute ein wichtiges Prinzipe
Loboper - Lev. 7 / Gelübdeopfer 7

15 So lasst uns nun durch ihn Gott allezeit das Lobopfer darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen. 16 Gutes zu tun und mit andern zu teilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott.

(LUT84)
15 So lasst uns nun durch ihn Gott allezeit das Lobopfer darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen. 16 Gutes zu tun und mit andern zu teilen vergesst nicht; denn solche Opfer gefallen Gott.
Wer Jesus bekennt bringt Gott ...
Es kommen hier verschiedene Elemente zusammen
1. Könige 8,63 (LUT84)
63 Und Salomo opferte Dankopfer, die er dem Herrn opferte, zweiundzwanzigtausend Rinder und hundertzwanzigtausend Schafe. So weihten sie das Haus des Herrn ein, der König und ganz Israel. —> fbild für die ganze Gemeinde?
es kommen hier verschiedene Elemente zusammen
In 1 Könige lesen wir wie Salomo den Tempel eingeweiht hat und wie auch da
Hoherpriester - Aaron- Schatten Christus
Es ist freiwillig
Es will gott loben und preisen
Die heilende Wiederherstellung...
Erfüllen; vollenden —> z.B. als Salomoo sein Tempel vollendete...
Es bringt den Dank zum Ausdruck. Dank für (vergangene oder aktuelle) Taten einer Gottheit im Leben eins Menschen oder einer Gemeinschaft)
Verzehr für andere
Ich lese einige Verse um das besondere dieses Opfers hervorzuheben:
31 Und der Priester soll das Fett in Rauch aufgehen lassen auf dem Altar, aber die Brust soll Aaron und seinen Söhnen gehören. 32 Und die rechte Keule sollt ihr dem Priester geben zum Hebopfer von ihren Dankopfern. 33 Wer von Aarons Söhnen das Blut und das Fett der Dankopfer opfert, dem soll die rechte Keule gehören als sein Anteil. 34 Denn die Brust des Schwingopfers und die Keule des Hebopfers nehme ich von den Israeliten, von ihren Dankopfern, und gebe sie dem Priester Aaron und seinen Söhnen als ewiges Anrecht bei den Israeliten.
Und noch einen Vers aus 7,15:
(LUT84)
Diese Verse unterscheiden dieses Opfer von den anderen Opfern.
mahlgemeinschaft mit Brot und Fleisch - Blut vergossen
Verzehr für andere
nach dem dritten Tag verbrennen (7,17) wenn danach gegessen nicht wohlgefällig - im gegenteil: Schuld auf sich; ein Gräuel…Fleisch wird unrein - macht unrein.
Fehler u.u. - weil Versöhnung/ Frieden zelebriert wird.
1. Könige 8,63 (LUT84)
10 Desgleichen, wenn ihr fröhlich seid an euren Festen und an euren Neumonden, sollt ihr mit den Trompeten blasen bei euren Brandopfern und Dankopfern, damit euer Gott an euch denke. Ich bin der Herr, euer Gott.
63 Und Salomo opferte Dankopfer, die er dem Herrn opferte, zweiundzwanzigtausend Rinder und hundertzwanzigtausend Schafe. So weihten sie das Haus des Herrn ein, der König und ganz Israel.
2 Hiskia aber stellte die Priester und Leviten nach ihren Ordnungen auf, einen jeden nach seinem Amt, Priester und Leviten, für die Brandopfer und Dankopfer, dass sie dienten, dankten und lobten in den Toren des Lagers des Herrn.
Verschiedene Darbringungsformen des Friendensopfers
14 Auch die Brust des Schwingopfers und die Keule des Hebopfers sollst du mit deinen Söhnen und deinen Töchtern essen an reiner Stätte; denn solches Anrecht an den Dankopfern Israels ist dir und deinen Kindern gegeben.
Loboper - Lev. 7 / Gelübdeopfer 7
Levitikus 7 LUT84
Und dies ist das Gesetz des Schuldopfers. Es ist ein Hochheiliges. An der Stätte, wo man das Brandopfer schlachtet, soll man auch das Schuldopfer schlachten und sein Blut ringsum an den Altar sprengen. Und all sein Fett soll man opfern, den Fettschwanz und das Fett, das die Eingeweide bedeckt, die beiden Nieren mit dem Fett, das daran ist, an den Lenden, und den Lappen an der Leber; an den Nieren soll er ihn ablösen. Und der Priester soll es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen zum Feueropfer für den Herrn; es ist ein Schuldopfer. Wer männlich ist unter den Priestern, soll das essen an heiliger Stätte; es ist ein Hochheiliges. Wie das Sündopfer, so soll auch das Schuldopfer sein; für beide soll ein und dasselbe Gesetz gelten; sie sollen dem Priester gehören, der damit die Sühnung vollzieht. Dem Priester, der jemandes Brandopfer opfert, soll das Fell des Brandopfers gehören, das er geopfert hat. Und alle Speisopfer, die im Ofen oder im Tiegel oder in der Pfanne gebacken sind, sollen dem Priester gehören, der sie opfert. Aber alle Speisopfer, die mit Öl vermengt oder trocken sind, sollen allen Söhnen Aarons gehören, einem wie dem andern. Und dies ist das Gesetz des Dankopfers, das man dem Herrn opfert. Wollen sie es als Lobopfer darbringen, so sollen sie außer dem Schlachtopfer ungesäuerte Kuchen opfern, mit Öl vermengt, und ungesäuerte Fladen, mit Öl bestrichen, und feinstes Mehl, durchgerührt, als Kuchen mit Öl vermengt. Sie sollen aber solche Opfergabe darbringen nebst Kuchen von gesäuertem Brot zu ihrem Lob– und Dankopfer, und zwar sollen sie je ein Teil als Opfergabe für den Herrn darbringen; es soll dem Priester gehören, der das Blut des Dankopfers sprengt. Und das Fleisch ihres Lob– und Dankopfers soll an demselben Tage gegessen werden, an dem es geopfert wird, und soll nichts übrig gelassen werden bis zum Morgen. Ist es aber ein Gelübde oder freiwilliges Opfer, so soll es zwar an demselben Tage, da es geopfert ist, gegessen werden; wenn aber etwas übrig bleibt, darf man’s am andern Tage essen. Aber was vom geopferten Fleisch am dritten Tage noch übrig ist, soll mit Feuer verbrannt werden. Und wenn jemand am dritten Tage essen wird von dem geopferten Fleisch seines Dankopfers, so wird es nicht wohlgefällig sein und dem, der es geopfert hat, wird es auch nicht zugerechnet werden, sondern es wird ein Gräuel sein; und wer davon isst, der lädt eine Schuld auf sich. Auch das Fleisch, das mit etwas Unreinem in Berührung gekommen ist, soll nicht gegessen, sondern mit Feuer verbrannt werden. Jeder, der rein ist, darf vom Opferfleisch essen. Wer aber essen wird von dem Fleisch des Dankopfers, das dem Herrn gehört, und hat eine Unreinheit an sich, der wird ausgerottet werden aus seinem Volk. Und wenn jemand mit etwas Unreinem in Berührung gekommen ist, es sei ein unreiner Mensch, ein unreines Vieh oder was sonst ein Gräuel ist, und dann vom Fleisch des Dankopfers isst, das dem Herrn gehört, der wird ausgerottet werden aus seinem Volk. Und der Herr redete mit Mose und sprach: Rede mit den Israeliten und sprich: Ihr sollt kein Fett essen von Stieren, Schafen und Ziegen. Das Fett von gefallenen und zerrissenen Tieren dürft ihr zwar zu allerlei benutzen; aber essen dürft ihr’s nicht. Denn wer das Fett isst von solchen Tieren, von denen man dem Herrn Feueropfer bringt, der wird ausgerottet werden aus seinem Volk. Ihr sollt auch kein Blut essen, weder vom Vieh noch von Vögeln, überall, wo ihr wohnt. Jeder, der Blut isst, wird ausgerottet werden aus seinem Volk. Und der Herr redete mit Mose und sprach: Rede mit den Israeliten und sprich: Wer dem Herrn sein Dankopfer darbringen will, der soll herzubringen, was vom Dankopfer dem Herrn gehört. Er soll es aber mit eigener Hand herzubringen zum Feueropfer für den Herrn; nämlich das Fett soll er bringen samt der Brust, um sie als ein Schwingopfer zu schwingen vor dem Herrn. Und der Priester soll das Fett in Rauch aufgehen lassen auf dem Altar, aber die Brust soll Aaron und seinen Söhnen gehören. Und die rechte Keule sollt ihr dem Priester geben zum Hebopfer von ihren Dankopfern. Wer von Aarons Söhnen das Blut und das Fett der Dankopfer opfert, dem soll die rechte Keule gehören als sein Anteil. Denn die Brust des Schwingopfers und die Keule des Hebopfers nehme ich von den Israeliten, von ihren Dankopfern, und gebe sie dem Priester Aaron und seinen Söhnen als ewiges Anrecht bei den Israeliten. Das ist der Anteil Aarons und seiner Söhne an den Feueropfern des Herrn, der ihnen bestimmt wurde an dem Tage, da der Herr sie sich nahen ließ, damit sie seine Priester seien, der Anteil, von dem der Herr an dem Tage, da er sie salbte, gebot, dass er ihnen gegeben werden sollte von den Israeliten als ewiges Anrecht bei allen ihren Nachkommen. Das ist das Gesetz des Brandopfers, des Speisopfers, des Sündopfers, des Schuldopfers, des Einsetzungsopfers und des Dankopfers, wie der Herr es Mose gebot auf dem Berge Sinai an dem Tage, da er den Israeliten befahl, ihre Opfer dem Herrn zu opfern in der Wüste Sinai.
22,29 Wenn ihr aber dem Herrn ein Lobopfer darbringen wollt, das euch wohlgefällig macht, 30 so sollt ihr’s an demselben Tage essen und sollt nichts übrig behalten bis zum Morgen; ich bin der Herr.
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Gott denkt an das Volk
(LUT84)
10 Desgleichen, wenn ihr fröhlich seid an euren Festen und an euren Neumonden, sollt ihr mit den Trompeten blasen bei euren Brandopfern und Dankopfern, damit euer Gott an euch denke. Ich bin der Herr, euer Gott.
Volk soll sich durch die Opfer vergegenwärtigen, dass Gott da ist.
Heute noch genauso: WEnn ich nur zuhause bin und für mich lebe dann ist Gott irgendwie da, aber wenn ich mich in der Gemeinde einbringe, so erlebe ich in besonderer Weise dass Gott segnet, dass Gott an mich/ uns denkt
(LUT84)
Erfüllen; vollenden —> z.B. als Salomoo sein Tempel vollendete...
14 Denn er ist unser Friede, der aus beiden eines gemacht hat und den Zaun abgebrochen hat, der dazwischen war, nämlich die Feindschaft. Durch das Opfer seines Leibes
Merken wir hier diese Aspekte:
Gott wird der Gott Salim genannt - Gott des Friedens
dass dieses Friedensopfer ein Schatten auf Christus ist - er ist das eigentliche Friedensopfer.
Feindschaft ist abgebrochen und jetzt können alle Anteil an diesem Opfer/ an diesem Frieden.
Dieses Opfer sollte auch beim sog. Wochenfest durchgeführt werden. Es ist so eine Art Pfingstfest/ Erntedankfest.
Es war also zu bestimmten Anlässen ein Fest Gott dieses Opfer zu bringen. Gemeinsam in der ganzen Versammlung/ mit der ganzen Gemeinschaft.
Alle sollen die Möglichkeit haben dieses Opfer zu feiern/ den Frieden zu feiern, aber jeder muss sich selbst prüfen: Bin ich rein vor dem Herrn? Wenn ja, dann herzlich willkommen in der Gemeinschaft...
Als Salomo den Tempel fertig gestellt hat, dann heißt es bei der Tempeleinweihung:
Tempeleinweihung
1. Könige 8,63 (LUT84)
63 Und Salomo opferte Dankopfer, die er dem Herrn opferte, zweiundzwanzigtausend Rinder und hundertzwanzigtausend Schafe. So weihten sie das Haus des Herrn ein, der König und ganz Israel.
Hier wird auch dieses Dankopfer gefeiert als Dankopfer für den Tempel; als Gemeinschaftopfer (22.000 Rinder; 120.000 Schafe) - weil es so viel war mussten sie räumlich ausweichen um die Opfer darzubringen.
Sicherlich auch ein Schatten aufs neue Testament: Es gab Feste; es gab besondere Anlässe wo gefeiert wurde; wo Gemeinschaft gepflegt wurde - wo es aber in allem doch immer wieder um unseren Herrn ging.
Jeru”salem”; Der König von Salem
Weitere allgemeine Beobachtungen
Dieses Opfer ist ein sehr umfassendes Opfer. Es gab natürlich eine gewisse Grundbedeutung des Opfer und doch konnte es je nach Situation und Absicht unterschiedliche Schwerpunkte haben:
Es konnte z.B. in besonderer Weise als Lobopfer gebracht werde - haben wir drüber nachgedacht.
Es konnte als Schwingopfer dargebracht werden. D.h. es ist eine Gabe die aus Tieropfer oder landwirtschaftlichen ERzeugnissen die die Priester vor dem Herrn hin und her geschwungen haben - vielleicht auch hier der Aspekt des Wohlgeruchs vor Gott
In besonderer Weise konnte man dieses Opfer als Dankopfer - Erntedankfest Gott bringen - wo es aber auch wieder ganz stark um den Dank und das Lob Gottes geht.
Man kann dieses Opfer als Gelübdeopfer bringen. Jedesmal ist es ein Friedensopfer aber mit dem Schwerpunkt vielleicht der Dankbarkeit dass Gott die Gebet erhöhrt hat und jetzt ein Opfer gebracht wird weil man es Gott versprochen hat durch ein Gelübde. Die Israeliten bitten Gott; Gott erhört und der Israelit erfüllt sein Gelübde durch ein Opfer...
In Frieden leben; Frieden bewahren; in Frieden leben; wohlsein...
(LUT84)
22 Wenn du dem Herrn, deinem Gott, ein Gelübde tust, so sollst du nicht zögern, es zu erfüllen; denn der Herr, dein Gott, wird’s von dir fordern und es wird Schuld auf dich fallen.
Auch für uns heute ein wichtiges Prinzip. Vorsicht beim Gelübde - dann sind wir auch gefordert es umzusetzen...
dieses Opfer konnte man auch in besonderer Weise einfach als “freiwilliges Opfer” bringen. Man möchte Gott zusätzlich etwas zurückgeben; und mit anderen Teilen. Dann war es auch Ok wenn das Tier nicht ganz fehlerlos ist...
Einen letzten Gedanken möchte ich noch zum Friedensopfer/ Heilopfer/ Dankopfer teilen.
Und zwar steckt in diesem Wort “schelamim” salem —> die Bedeutung der “heilenden Wiederherstellung”; “fertig werden, vollendet werden” drin.
Dieses Opfer wird auch das Abschlussopfer genannt.
Ich möchte hier nicht zu viel hineininterpretieren, aber es ist schon bemerkenswert, dass nachdem das Schuld und Sündopfer, das Brand und Speisopfer gebracht wurde, das Friedensopfer gebracht wird.
Es gibt Hoffnung auf eine entgültige Wiederherstellung der Gemeinschaft mit Gott
Es gibt Grund zur Freude, weil der Friedefürst Frieden geschaffen hat
Es gibt Grund zur Dankbarkeit weil Gott treu ist und versorgt
Es gibt Grund zum Loben und zu Preisen weil Gott es wert ist.
Fazit:
Wir sehen hier, dass das Friedensopfer das einzige Opfer war, das vom Opfernden gegesen werden durfte
Abschlussopfe
-Es war ein Opfer das alles in allem eine fröhliche, festliche Angelegenheit war. - Ganze Familien , Freunde , Bekannte konnten dabei sein. Arme konnten dazu eingeladen werden - die Voraussetzung war das Gebot der Reinheit und dass die Fristen bez. des Verzehrs eingehalten werden sollten.
Hier sehen wir, dass die Opfer keine traurige, oder gesetzliche Angelegenheit waren sondern etwas fröhliches und mutmachendes hatte.
Deshalb können die Söhne Korachs auch singen:
sonstige Überlegungen:
(LUT84)
Vielleicht wurde dieses Opfer insbesondere gebracht wenn Unfrieden da war um Versöhnung/ Frieden gestiftet wurde… Dann kann man auch schon mal ein Rind gebract haben
2 Wie lieb sind mir deine Wohnungen, Herr Zebaoth! 3 Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des Herrn; mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott.
Und wir dürfen in diese Aussage einstimmen. Wir dürfen diese Sehnsucht in uns tragen, weil es etwas schönes ist Gott ein Friedensopfer zu bringen. Versöhnt mit anderen zu leben; Dankbar zu sein...
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