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Die Opfer aus Levitikus (2/3)

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Das Speisopfer und Dankesopfer

Notes & Transcripts
(LUT84)
1 Wenn jemand dem Herrn ein Speisopfer darbringen will, so soll es von feinstem Mehl sein und er soll Öl daraufgießen und Weihrauch darauflegen 2 und es bringen zu den Priestern, Aarons Söhnen. Und der Priester soll eine Handvoll nehmen von dem Mehl und Öl samt dem ganzen Weihrauch und es als Gedenkopfer in Rauch aufgehen lassen auf dem Altar als ein Feueropfer zum lieblichen Geruch für den Herrn.
45 Sie verkauften jlnknlnlknlknGüter und Habe und teilten sie aus unter alle, je nachdem es einer nötig hatte. 46 Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen
Auch hier fällt wieder auf, dass das Speisopfer ein freiwilliges Opfer für den Herrn ist.
Das Speisopfer war ein Opfer das meist zusammen mit anderen Opfern gebracht wird. Insobesondere mit dem Brandopfer. Das heißt bei jedem Brandopfer musste wenn freiwillige geopfert wurde auch ein Speisopfer gebracht werden.
Beide Opfer haben gemeinsam, dass sie nicht in erster Linie gebracht wurde um den Opfernden von der Sünde zu reinigen.
Bei diesem Opfer wird jetzt kein Tief geschlachtet. Das heißt hier wird kein Blut vergossen - Es ist also nicht ein Schatten auf das Leiden und Sterben Jesu Christi.

, scheint eine Missdeutung zu sein. Ebenso falsch ist es, das Rösten am Feuer als die Auferlegung des Zornes zu betrachten, den Er für unsere Sünden trug. Ob das Speisopfer nun eine Vorrangstellung hatte, wie bei den Festen usw., oder nur das Brandopfer begleitete, sein Ziel und Charakter sind völlig anders. Es stellt unseren Herrn nicht als Sündenträger vor, sondern in seinem vollkommenen Handeln hier auf der Erde. Daher kann niemals gesagt werden, dass dies zur Sühnung gewesen wäre, wie das Brandopfer oder mehr noch das Sündopfer in seinen jeweiligen besonderen Sichtweisen. Aber wenn unser Herr auch nicht von Gott verlassen wurde, bevor Er am Kreuz für uns zur Sünde gemacht wurde, so ist Er doch in Seinem Leben bis zum Äußersten versucht oder erprobt worden, und zwar mit zunehmender Schwere. Die göttliche Läuterung diente nur dazu, Seine völlige Unterwerfung, Hingabe und Seinen Gehorsam angesichts solcher Schwierigkeiten und Leiden, die nur Er je gekannt hat, zu offenbaren.

Ganz anders als im Speisopfer der Webebrote am Pfingsttag, das Sauerteig enthielt, der das notwendige Bild der gefallenen Natur des Menschen mit begleitendem Sündopfer war, haben wir in den letzten Versen das, was mehr in Einklang mit der Webegarbe ist. Nur ist es hier nicht das vorgeschriebene Speisopfer des jährlichen Festes, sondern ein freiwilliges Opfer, das jederzeit möglich ist.
Dieses Opfer war ein Opfer pflanzlicher Art. Es wird auch zum Teil verbrannt - es geht also auch um das Feuer—> Es soll etwas zu Gott emporsteigen.
Es gab eben verschiedene Möglichkeiten Gott das Speisopfer zu bringen
„Und wenn du dem Herrn ein Speisopfer von den ersten Früchten darbringen willst, so sollst du Ähren, am Feuer geröstet, Schrot von Gartenkorn [Jungkorn], darbringen als Speisopfer von deinen ersten Früchten. Und du sollst Öl darauf tun und Weihrauch darauf legen: Es ist ein Speisopfer. Und der Priester soll das Gedächtnisteil davon räuchern, von seinem Schrot und von seinem Öl, samt all seinem Weihrauch: Es ist ein Feueropfer dem Herrn.“
Das Opfer besteht also im Wesentlichen aus Weizenmehl und Öl. Wenn es unzubereitet zur Stiftshütte gebracht wurde, so musste noch Weihrauch (Gewürz) dazu gelegt werden.
von dem Mehl heißt es: es soll vom feinsten Mehl sein - also auch hier das Prinzip: Bring Gott das Beste und nicht die Reste.
Beim Brandopfer mussten es Tiere ohne Fehler sein und hier soll es feinstes Mehl sein - Weizenmehl sollte es sein.
Beim Brandopfer steht das Tier - das Rind dem die Hände aufgelegt werden; das Schaf, dass ganz geopfert wird und uns an erinnert und die Taube sicherlich als Schatten für Christus.
Weizen
Wofür könnte hier das das Mehl stehen. Ich glaube nicht, dass jede Zutat unbedingt auf Christus weisen muss, aber es ist schon interessant, dass wenn man sich die einzelnen Bestandteile anschaut, wir interessante Beobachtungen im Neuen Testament machen wo von denselben Dingen die Rede ist. Und das gerade bei diesen Bestandteilen relativ einfach ein Bezug zu Christus herzustellen ist. Das heißt wenn ich jetzt Parallelen ins Neue Testament zu Jesus ziehe, so sage ich nicht, dass hier in 3 Mose auf jeden Fall schon genau davon die Rede ist. Aber wir werden merken wie naheliegend manche Dinge durchaus sein können.
Das Brandopfer weist auf Jesus hin der ohne Fehler und ohne Flecken war und auf diese Weise sündlos ein Leben lebte das für Gott ein wohlgerucht war. Die Anwendung war, dass auch unser ganzes Leben ein Wohlgeruch/ eine Ganzhingabe an den Herrn sein soll.
Wenn es hier um den Weizen geht, so fällt auf dass es z.B. auch in 5 Mose wo es um die Früchte des verheißenen Landes geht, das Weizen als erstes genannt wird. Vielleicht war es für sie so besonders wertvoll, weil sie jetzt in der Wüste sind. Und der Ausblick auf ein Land in dem es genug Weizen geben wird, ist etwas schönes. Es hat die Sehnsucht nach diesem Land verstärkt. Weizen war für das Volk etwas wertvolles.
In bringt Jesus das Weizenkorn in Verbindung mit Leben; mit echten Leben:
(LUT84)
24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. 25 Wer sein Leben lieb hat, der wird’s verlieren; und wer sein Leben auf dieser Welt hasst, der wird’s erhalten zum ewigen Leben.
Es wird uns hier ein Bild vom Weizenkorn gegeben, das in Verbindung mit dem ewigen Leben gesetzt wird.
Jesus sagt von sich selber:
(LUT84)
35 Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.
Es ist doch interessant dass beim Speisopfer als aller erstes das Weizen genannt wird. Von daher könnte es durchaus sein, dass es hier in 3 Mose schon ein Vorschatten auf Christus ist, der das wahre Opfer; und das wahre Brot des Lebens ist.
Das Volk sollte vom feinsten Weizen dem Herrn bringen.
3 Das Übrige aber vom Speisopfer soll Aaron und seinen Söhnen gehören als ein Hochheiliges von den Feueropfern des Herrn.
Öl
Als zweites auch Öl: Öl diente in Verbindung mit der Stiftshütte einerseits als Lichtquelle und zum anderen wurde es zur Salbung bestimmter Gegenstände des Zeltes gebraucht. Könige, Priester und Propheten werden mit Öl gesalbt.
In der und in ist auch von einer Salbung mit dem Heiligen Geist die Rede
In der Regel geht es im Alten Testament in den meisten Stellen wenn von Öl die Rede ist um Olivenöl.
Das Olivenöl wurde gepresst und zerquetscht und auf diese Weise das Öl gesammelt. Es wurde dann für den Haushalt, Medizin und Kosmetik usw. verwendt. Öl ist immer wieder ein Symbol für Freude; für Festlichkeit.
Es gab unterschiedliche Opfer. Bestimmte Backwaren wurde mit Öl gesalbt und andere wiederum mit Öl vermengt. Öl hat bei dem Speisopfer eine ganz besondere und zentrale Bedeutung. Das Opfer soll mit Öl übergossen oder vermengt sein.
Vielleicht ein Schatten auf den Heiligen Geist? Ich kann es nicht mit letzter Sicherheit sagen....
(LUT84)
18 »Siehe, das ist mein Knecht, den ich erwählt habe, und mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat; ich will meinen Geist auf ihn legen, und er soll den Heiden das Recht verkündigen.
18 »Siehe, das ist mein Knecht, den ich erwählt habe, und mein Geliebter, an dem meinedas hat; ich will meinen Geist auf ihn legen, und er soll den Heiden das Recht verkündigen.
Jesus ist das Brot der Welt; Öl als vielleicht der Heilige Geist?
Weihrauch
Als drittes sollen sie Weihrauch bringen. Das erste Mal in der Bibel heißt es vom Weihrauch:
(LUT84)
34 Und der Herr sprach zu Mose: Nimm dir Spezerei: Balsam, Stakte, Galbanum und reinen Weihrauch, vom einen so viel wie vom andern, 35 und mache Räucherwerk daraus, gemengt nach der Kunst des Salbenbereiters, gesalzen, rein, zum heiligen Gebrauch.
Weihrauch hat dazu beigetragen, dass eine Sache in besonderer Weise würdig und angemessen vor Gott kommt. Zusammen mit dem Öl und dem Mehl stieg es als Wohlgerucht zu Gott empor.
Vers 2 heißt es: zum lieblichen Geruch für den Herrn
In Matthäus sagt Gott über Jesus: 18 »Siehe, das ist mein Knecht, den ich erwählt habe, und mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat;
Diese Dinge werden jetzt als eine Gabe zum Priester gebracht. Wie viel genau ist nicht überliefert und der Priester nimmt jetzt eine Handvoll davon und bringt es als Gedenkopfer (Gedenkopfer bezeichnet den Teil vom ganzen der Gott gebracht wird) und lässt es in Rauch aufgehen als ein Feueropfer zum lieblichen Geruch für den Herrn.
Der Opfernde und der Preister haben dann beide zugeschaut wie alles vom Feuer verzehrt wurde und in Rauch aufging
Auch hier handelt es sich um ein Vorbild von Christus, aber von Christus als Mensch auf der Erde in einer Sichtweise, die sich von der unterscheidet, die wir bereits in diesem Kapitel vor uns hatten. Es ist auch etwas anderes als die Webegarbe, die schon durch ihren Platz in der Reihe der Feste des Herrn Ihn darstellt als den, der am Morgen nach dem Sabbat der Passahwoche auferstanden ist – an dem großen ersten Tag der Woche nach dem großen Sabbattag, als Er im Grab lag.
(LUT84)
Dass irgendeins dieser Opfer ihn als den Verherrlichten darstellt, scheint eine Missdeutung zu sein. Ebenso falsch ist es, das Rösten am Feuer als die Auferlegung des Zornes zu betrachten, den Er für unsere Sünden trug. Ob das Speisopfer nun eine Vorrangstellung hatte, wie bei den Festen usw., oder nur das Brandopfer begleitete, sein Ziel und Charakter sind völlig anders. Es stellt unseren Herrn nicht als Sündenträger vor, sondern in seinem vollkommenen Handeln hier auf der Erde. Daher kann niemals gesagt werden, dass dies zur Sühnung gewesen wäre, wie das Brandopfer oder mehr noch das Sündopfer in seinen jeweiligen besonderen Sichtweisen. Aber wenn unser Herr auch nicht von Gott verlassen wurde, bevor Er am Kreuz für uns zur Sünde gemacht wurde, so ist Er doch in Seinem Leben bis zum Äußersten versucht oder erprobt worden, und zwar mit zunehmender Schwere. Die göttliche Läuterung diente nur dazu, Seine völlige Unterwerfung, Hingabe und Seinen Gehorsam angesichts solcher Schwierigkeiten und Leiden, die nur Er je gekannt hat, zu offenbaren.
3 Das Übrige aber vom Speisopfer soll Aaron und seinen Söhnen gehören als ein Hochheiliges von den Feueropfern des Herrn.
Ein Teil von diesem Speisopfer wurde dem Herrn geopfert und den gesamten Rest bekam die Familien der Priester. Das Mehl und das Öl diente ihnen quasi als Speise.
Daher können wir einen klaren Unterschied zwischen dem Speisopfer der ersten Früchte und der Webegarbe sehen, die Christus als von den Toten auferstanden vorstellt. Von der Webegarbe hören wir nur, dass sie zusammen mit dem Brandopfer und Speisopfer und dem Trankopfer vor dem Herrn gewoben wurde. In Bezug auf die ersten Früchte lesen wir jedoch von Ähren, die am Feuer geröstet sind, von Schrot von Jungkorn (Gartenkorn). Doch ist es Christus und niemand sonst, Christus hier auf der Erde – nicht in Gerechtigkeit regierend ohne Ende der Tage und für immer und ewig, mit Jubelfreue in Gottes Gegenwart, der an jenem Tag alle Seine Feinde zu einem brennenden Holzstoß machen wird. Hier ist es im Gegensatz dazu der böse Tag, wie zum Beispiel bei der Versuchung in der Wüste. Und auf Christus – das frische, grüne, aus der Ähre herausgelöste Korn – kam furchtbare Prüfung. Der „Heilige Gottes“ war ein Mensch in einer gottfeindliche Welt und inmitten eines Volkes, das Ihn erbittert hasste wegen seiner blinden Selbstzufriedenheit, das exklusive Vorrecht zu haben, Gottes auserwähltes Volk zu sein, obwohl Gott längst Lo-Ammi („nicht mein Volk“) auf sie geschrieben hatte. Daher musste sowohl Öl als auch Weihrauch auf diese ersten Früchte getan werden, was nicht von der Webegarbe gesagt wird, wohl aber vom eigentlichen Speisopfer. So wird der Unterschied deutlich genug, wenn das Wort nur richtig untersucht wird.
Die Kommentare der Puritaner, wie in Mr. Henrys Kommentar, mögen so gut sein wie die der Väter oder der Reformatoren, aber sie geben nicht die Wahrheit wieder, da sie bei dem Menschen stehen bleiben oder Christus auf dieses Niveau herabziehen. Daher spricht Henry davon, dass wir von Jungkorn (Gartenkorn) nicht das erwarten können, was wir eigentlich bei einer voll gereiften Ähre suchen können. Er sagt zu dem hinzugefügten Öl und Weihrauch, dass Weisheit und Menschlichkeit die Geister und Dienste von Jüngeren milde und angenehm machen müssen, sodass deren „Gartenkorn“ dann brauchbar ist. Wie beklagenswert sind diese Erniedrigung und der Verlust, wenn Christus so außen vor gelassen wird! Aber wenn dieser Humanismus schon damals bewirkt hat, die Freude des Glaubens zu behindern, wie groß ist dann die Gefahr und das heutige Böse, wenn der Stolz des Menschen weit unheilvoller zunimmt?
Was auffält ist, dass dieses Opfer kein tierisches Opfer ist. Das heißt hier wird kein Blut vergossen - Es ist also nicht ein Schatten auf das Leiden und Sterben Jesu Christi.
Es gibt kein Heilmittel, keine bewahrende Kraft wie die Wahrheit selbst. Und Christus ist die Wahrheit. Das war Er, als Gott Ihn zu dem Menschen sandte, damit der Mensch an Ihn glauben sollte. Dieses bleibt auch in dem geschriebenen Wort, das durch den Heiligen Geist auf unsere Seelen angewandt wird. Wir kostbar und lehrreich sind uns diese Schatten von Ihm, nachdem wir Ihn als die Wahrheit angenommen haben!
Das was die Priester hier behalten dürfen wird als “Hochheiliges” bezeichnet.
Heilig ist ja schon abgesondert; Gott ist heilig.... Hier wird der Teil der quasie im alttestamentlichen Gottesdienst an der Stiftshütte den Priester gegeben wird als Hochheiliges bezeichnet. Hochheilig weil niemand anders als die Priester den Rest bekommen sollten.
Ich möchte nicht zu viel hier hineinlegen, aber mir kam der Gedanke dass das was wir Gott direkt bringen natürlich für uns etwas heiliges ist: Unser Lob; unseren Dank, unsere Anbetung - es ist heilig dem Herrn - für den Herrn abgesondert.
Aber hier ist das was der andere vom Opfernden bekommt ebenso etwas heiliges. Ich musste hier an die Kollekte im Gottesdienst denken: Da wird etwas gegeben, damit es weitergegeben werden kann; damit Vollzeitler bezahlt werden können; damit Witwen und Waisen versorgen werden können; damit Dinge für die Gemeinde bezahlt werden können.... - und diese Dinge sind im gewissen Sinne auch Heilige Dinge. Ich gebe etwas von dem was Gott mir gegeben habt an Gott zurück, aber auch in die Verwendung damit Gottesdienst in Stiftshütte gefeiert werden kann.
Und glaubt mir - es hat das Volk einiges gekostet die Priester und die ganze Familien etc. zu versorgen...
Das was wir Gott und anderen geben, soll etwas hochheiliges sein. Etwas wo nichts sündiges oder unreines dran ist. So dass es dem Herrn angenehm ist.
a
Wenn wir sagen, dass jedes einzelne Opfer ein Schatten auf Christus ist, so geht die Bedeutung dieses Opfers wohl in die Richtung
Dann geht es in den Versen 4-10 um verschiedene Darbringungsmöglichkeiten von Speisopfern
4 Willst du aber als Speisopfer etwas im Ofen Gebackenes darbringen, so nimm Kuchen von feinstem Mehl, ungesäuert, mit Öl vermengt, oder ungesäuerte Fladen, mit Öl bestrichen.
Hier haben wir wieder wie auch beim Brandopfer das Prinzip, dass der Opfernde sich schon zuhause intensiv mit dem Opfer beschäftigen musste. Er musste auch hier von Gott unterrichtet worden sein um Gott auf eine wohlgefällige Art ein ihm angenehmes Opfer bringen zu können.
Das Speisopfer konnte er auch schon zuhause vorbereiten.
Vers 4 —> Speisopfer als Ofengebäck
Vers 5-6 —> Speisopfer in der Pfanne
Vers 7 —> Speisopfer in einem Napf
Auch ist es nicht ein Ganzopfer, dass ganz dem Herrn geopfert wurde
Die Einschränkung hier: bitte ungesäuert. Das heißt dass der Teig ohne Sauerteig angerichtet wurde - hier schon eine Andeutung der negativen Bedeutung von Sauerteig in der Bibel (wie auch schon in ). Wäre die geringste Spur von Sauerteig im Opfer enthalten, so wäre das Opfer nicht als Schatten auf Christus geeignet.
Im NT gergleicht Jesus die Frömmigkeit der Pharisäher mit Sauerteig vor dem die Jünger sich hüten sollten (Mt. 16,11)
Paulus vergleicht das Böse bei Gläubigen mit Sauerteg
Sauerteig wird auch als Synonymm für falsche Lehre gebraucht (Gal. 5,8-9)
Das Speisopfer sollte ohne Sauerteig sein.
5 Ist aber dein Speisopfer etwas auf der Pfanne Gebackenes, so soll’s von ungesäuertem Mehl sein, mit Öl vermengt, 6 und du sollst es in Stücke zerteilen und Öl daraufgießen. Das ist ein Speisopfer.
Interessant ist hier, dass das in der Pfanne gebackene von ungesäuertem Mehl sein soll und es in Stücke zerteilt werden sollte. Das Rind sollte auch in Stücke zerteilt werden und auf den Altar gelegt werden ähnlich hier auch das Gebackene. Ich möchte auch hier nicht zu viel hineinlegen, aber mich hat dieses “in Stücke brechen” stark an das Abendmahl erinnert. Beim Abendmahl zeigt ja auch das Brot das Leiden Jesu an; aber auch seinen vollkommenen Lebenswandel. Wir erinnern uns beim Abendmahl daran, dass Jesus Leib für uns gebrochen wurde… - auch dieses Opfer war ein Opfer das dem Herrn angenehm war.
Auch das
Opfer war eine Familienangelegenheit
7 Ist aber dein Speisopfer etwas im Tiegel (flaches Kochgefäß) Bereitetes, so sollst du es von feinstem Mehl mit Öl machen 8 und sollst das Speisopfer, das du davon bereitet hast, dem Herrn darbringen und sollst es zu dem Priester bringen und der soll damit zu dem Altar treten.
Auch hier soll das Opfer im Vorfeld der Hitze ausgesetzt werden bevor es dann in Flammen aufgeht zum Wohlgeruch für den Herrn.
Es ist schon interessant welche Bedeutung dahinter stecken könnte. Wenn das Weizen, Öl und Weihrauch auf Christus weist, ist es schon interessant dass hier von Hitze die Rede ist (Ofen, Pfanne, Topf).
Wir wissen dass bevor Jesus geopfert wurde viel schweres; viel Unterechtigkeit erlebt hat.
Ich sage nicht dass die Hitze für die Leiden Jesu stehen, aber es ist schon bemerkenswert welche Details uns hier gegeben werden um das Opfer zu beschreiben.
9 Und der Priester soll von dem Speisopfer das Gedenkopfer abheben und in Rauch aufgehen lassen auf dem Altar als ein Feueropfer zum lieblichen Geruch für den Herrn. 10 Das Übrige aber soll Aaron und seinen Söhnen gehören als ein Hochheiliges von den Feueropfern des Herrn.
Hier haben wir nochmal so ziemlich das was in den ersten 3 Versen schon gesagt wurde - ähnlich wie beiden den Brandopfer: Gott macht die Vorgabe wie ein Speisopfer aussehen soll, aber lässt dem Volk noch gewisse Freiräume wie sie es ihm bringen können.
Was mir hier aufgefallen ist, ist eben die Verschiedenheit der Opfer. Ein Speisopfer ging oft Hand in Hand mit einem Brandopfer.
Und ganz praktisch glaube ich, dass die ganze Familie in die Opferungen beteiligt waren.
Der Mann hat vielleicht das Tier ausgesucht
Wenn man wenig Zeit hatte hat man vielleicht schnell Mehl, Öl und Weihrauch zusammen getan und ist zum opfern losmarschiert.
Ein anderes Mal hat sich die Frau die Zeit genommen und hat das Opfer schon zuhause vorbereitet: Es im Ofen gebacken oder in einer liebevoll für den Herrn und auch der Familie des Priesters in einer Pfanne zubereitet und auf diese Weise war das Opfern nicht nur die Sache Mannes, sondern eine Familienangelegenheit.
Und das will der Glaube heute auch noch bei uns sein. Es ist immer ein so großer Segen wenn die Gemeinde nicht nur die Sache von der Mutter, oder dem Kinder oder dem Vater ist… Es liegt ein so großer Segen drauf wenn eine Familie als ganzes Gott ein Opfer bringen kann; einen Dienst tun kann… - Gott hat es sich super gut ausgedacht, dass Klein und Groß ihren Teil bei einem Opfer beitragen können...
Es gibt beim Speisopfer keine Mindesmenge
Beim Brandopfer konnte man Gott Rind, Schaf oder Taube opfern.. - je nach Möglichkeit.
Hier wird für die Familie keine Mindesmenge genannt. Das heißt, dass auch die Ärmsten sich daran beteiligen konnte.
Eben weil es Gott nicht um die Menge ging, sondern um die Herzenshaltung - ob sie bereit waren Gottes Anweisungen umzusetzen...
Brachte Gott das gewöhnliche und ungewöhnliche/ das alltägliche und das teure
Mehl - vielleicht nicht immer einfach (Tauschhandel)
Öl - gängiges Produkt
Weihrauch - etwas kostbares das man aus den umliegenden Ländern importieren musste.
Und das hat sich bis heute nicht geändert. Gott will von uns nicht immer nur das teure und ungewöhnliche… Sondern Gott will dass wir ihm auch die gewöhnlichen Dinge bringen - hier ist es z.B. das Öl.
Ein ander Mal will Gott vielleicht dass das Opfer für uns auch wirklich ein Opfer ist - dass es auch mal etwas weh tut...
Der doppelte Segen des Speisopfers
Ich habe es den doppelten Segen genannt, weil durch dieses Opfer wurde Gott verherrlicht und geehrt und durch dieses Opfer wurde Liebe an den Mitmenschen - hier konkret den Priestern erwiesen.
Letztlich ist jedes Opfer dass wir für anderen bringen auch ein Opfer durch dass Gott geehrt wird.
11 Alle Speisopfer, die ihr dem Herrn opfern wollt, sollt ihr ohne Sauerteig machen; denn weder Sauerteig noch Honig sollt ihr dem Herrn zum Feueropfer in Rauch aufgehen lassen.
Hier wird nochmals stark betont, dass der Sauerteig bei einem Gottwohlgefälligen Opfer nichts zu suchen hat. Das Opfer kann noch so gut sein - mit Sauerteil ist es nicht würdig.
Wir haben am Sonntag über die Gemeinde in Pergamon nachgedacht die sehr viel richtig gemacht hat und sich für den Herrn eingesetzt hat; Glauben gehalten hat. Und doch gab es diesen Sauerteig in der Gemeinde (Lehre Bileams; Nikolaiten).
Ein Opfer das Gott gefällt duldet keinen Sauerteig.
Hier ist jetzt aber auch vom Honig die Rede. Warum soll kein Honig geopfert werde?
Der Text gibt uns keine Antwort, also
12 Als Erstlingsgabe mögt ihr sie dem Herrn bringen; aber auf den Altar sollen sie nicht kommen zum lieblichen Geruch. 13 Alle deine Speisopfer sollst du salzen, und dein Speisopfer soll niemals ohne Salz des Bundes deines Gottes sein; bei allen deinen Opfern sollst du Salz darbringen. 14 Willst du aber ein Speisopfer dem Herrn darbringen von den ersten Früchten, so sollst du Ähren am Feuer rösten, die Körner zerstoßen und darbringen als das Speisopfer deiner ersten Früchte 15 und sollst Öl darauftun und Weihrauch darauflegen. Das ist ein Speisopfer. 16 Und der Priester soll das Gedenkopfer von dem Zerstoßenen und vom Öl mit dem ganzen Weihrauch in Rauch aufgehen lassen als ein Feueropfer für den Herrn.
Inhaltlich geht es wie auch beim Brandopfer bei diesem Opfer um das Thema “neue oder auch vertiefte Gemeinschaft” mit Gott.
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